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Gedichte

Stefan George: Gedichte - Kapitel 30
Quellenangabe
titleGedichte
authorStefan George
modified20170815
typepoem
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1928

        Wenn einst dies geschlecht sich    gereinigt von schand
Vom nacken geschleudert    die fessel des fröners
Nur spürt im geweide    den hunger nach ehre:
Dann wird auf der walstatt    voll endloser gräber
Aufzucken der blutschein..    dann jagen auf wolken
Lautdröhnende heere    dann braust durchs gefilde
Der schrecklichste schrecken    der dritte der stürme:
Der toten zurückkunft!

Wenn je dieses volk sich    aus feigem erschlaffen
Sein selber erinnert    der kür und der sende:
Wird sich ihm eröffnen    die göttliche deutung
Unsagbaren grauens..    dann heben sich hände
Und münder ertönen    zum preise der würde
Dann flattert im frühwind    mit wahrhaftem zeichen
Die königsstandarte    und grüsst sich verneigend
Die Hehren · die Helden!

 


 

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