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Gedichte

Stefan George: Gedichte - Kapitel 18
Quellenangabe
titleGedichte
authorStefan George
modified20170815
typepoem
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Hyperion

        Ich kam zur heimat: solch gewog von blüten
Empfing mich nie .. ein pochen war im feld
In meinem hain von schlafenden gewalten.
Ich sah euch fluss und berg und gau im bann
Und brüder euch als künftige sonnen-erben:
In eurem scheuen auge ruht ein traum
Einst wird in euch zu blut der sehnsucht sinnen ...
Mein leidend leben neigt dem schlummer zu
Doch gütig lohnt der Himmlischen verheissung
Dem frommen ... der im Reich nie wandeln darf:
Ich werde heldengrad, ich werde scholle
Der heilige sprossen zur vollendung nahn:
Mit diesen kommt das zweite alter, liebe
Gebar die Welt, liebe gebiert sie neu.
Ich sprach den spruch, der zirkel ist gezogen ..
Eh mich das dunkel überholt entrückt
Mich hohe schau: bald geht mit leichten sohlen
Durch teure flur greifbar im glanz der Gott.

 


 

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