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Gedichte 1784 - 1800

Friedrich Hölderlin: Gedichte 1784 - 1800 - Kapitel 8
Quellenangabe
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typepoem
authorFriedrich Hölderlin
titleGedichte 1784 - 1800
publisherJ.G. Cottasche Buchhandlung Nachfolger
seriesFriedrich Hölderlin: Sämtliche Werke, 6 Bände
volumeBand 1
year1946
correctorreuters@abc.de
senderwaltraud.lukasser@chello.at
created20130613
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Adramelech

Adramelechs Grimm erwachte, des Höllenbewohners:
Hölle, sinke tiefer hinab, Adramelech wütet,
Staune, Satan du, verzweifle, König der Hölle,
Nur Adramelech bleibt groß – entdeck ich die großen Entwürfe
Dann und meine Gedanken, die den Olympus beherrschen,
Seinen Rat vereiteln, wie werden die Schwächere gaffen,
Satan wird vom Thron mit neidischem Stolze herabschaun,
Du Jehova sollst bald in deinem richtenden Grimme –
Dieses dein Israël soll dein Rachedonner zerschmettern,
Oder Mein Geist ist hin – verloren des mächtigsten Kräfte.
So sprach er – und kehrte mit Wut zur Hölle zurücke.
Sein verschlagener Stolz versammelte alle Gestalten,
Alle Schrecken des Tods um sich her, um seines Regenten
Schreckenvolle Pracht an sich den Geistern zu zeigen.
Und so fuhr er ein, die zitternde Geister der Pforte
Öffneten ihre knarrende Tore weit auf, mit Erstaunen
Sahn sie seine schreckbare Wut, mit flammendem Zorne,
Wie nur selten Satan ergrimmt, deckt' er die höllische Ränke...

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