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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 8
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Mit einer Wasserlilie

Sieh die Blume, die ich bringe,
Teure, mit der weißen Schwinge.
Auf des Waldsees Flut geboren,
Schwamm sie lenz- und traumverloren.

Soll ihr Herz nicht heim verlangen,
Laß an deiner Brust sie prangen;
Unter ihren Blättern wollen
Tiefe, stille Wogen rollen.

Hüte dich, an Seen zu säumen!
Hüte dich, dort lang' zu träumen!
Lauernd wacht der Neck im Dunkeln; –
Lilien im Lichte funkeln.

So am Busen dir zu säumen! –
Doch wer dürfte lang' dort träumen! –
Lilien im Lichte funkeln; –
Lauernd wacht der Neck im Dunkeln.

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