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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 63
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Sterne im Lichtnebel

Just unter der Kometfahrt, die in Hast
Ich machte, um die Heimat zu erreichen,
Wies unverhofft bei Andromedas Zeichen
Im Weltenraume sich ein fremder Gast.

Der tat die Botschaft unsrer Erde kund:
Daß draußen in der hochzeitsstillen Ferne
Das Chaos sich geformt zu einem Sterne,
Als das Gesetz der Sammlung rings erstund.

Ein andres Chaos fand ich noch ringsum:
Geteilte Willen auf zerstreuten Wegen
Und ohne Drang, auf gleichen Bahnen stumm
Um einen Mittelpunkt sich zu bewegen.

Doch als ich wieder stand in stiller Ferne,
Da mußt' ich des gedenken, was geschehn, –
Erwägen mußt' ich, was ich selbst gesehn:
Lichtnebel, die sich bildeten zum Sterne. –

Lichtnebel sind auch hier im Nord zu finden,
Die sich chaotisch wild im Raume drehn.
Sind sie vielleicht ein Sternbild im Entstehn,
Laut jenem Weltgesetz, sich zu verbinden?

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