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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 35
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Friedrich des Siebenten Andenken

(Gesungen im Studentenverein)

Auf dem Danewerk späht voll Sorgen,
Dänisch Volk gen Süd.
In Roskildes Gruft geborgen,
Schlummert Friedrich müd.
Leben gilt's dem Volk und Ehre;
Friedrich fehlt dem treuen Heere;
»Jens« muß Nordlands Grenzmarksteine
Hüten ganz alleine.

Nein! Ertost um Jütlands Wälle
Blutig wilde Schlacht,
Sprengt die Tür Er der Kapelle,
Teilt den Wind der Nacht,
Saust heran gleich Ossians Recken,
Läßt sein Schwert die Dänen wecken:
»Kinder! Drauf, zum Kampf der Ehre!
Friedrich ist beim Heere!«

Denn noch allen unentrissen
Lebt der Dänenheld:
Königssinn im Volksgewissen
Zeugt davon der Welt.
Drauf denn, daß die Wahrheit siege!
Friedrich zieht mit euch zu Kriege!
Slaven, Wenden und Kroaten
Sind nicht »Landsoldaten«!

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