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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 29
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Agnes

(Aus »Brand«)

Agnes, mein reizender Schmetterling,
Bald hab' dich Flüchtling ich wieder!
Ein Fangnetz knüpf ich, mit Maschen dicht,
Und die Maschen, das sind meine Lieder!

         »Bin ich ein Schmetterling zierlich und hell,
         So laß mich vom Heidekraut naschen;
         Und bist du ein Bursch, dem Spielen gefällt,
         So darfst mich nur jagen, nicht haschen!«

Agnes, mein reizender Schmetterling,
Da sind die Maschen gesponnen!
Nun hilft dir wohl nimmer dein flatternder Flug, –
Nun hab' ich dich balde gewonnen!

         »Bin ich ein Schmetterling jung und fein,
         So wieg' ich mich wonnig im Winde;
         Doch fängst du mich in dein Fangnetz ein,
         So mach' mir die Flügel nicht blinde!«

Nein, auf die Hand will ich setzen dich zart
Und in mein Herz einschließen;
Dort magst du flattern dein Leben lang
Und ewiger Sonne genießen!

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