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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 28
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Die Sturmschwalbe

Die Sturmschwalbe haust, wo das Ufer endet;
Ein Seemann hat mir sein Wort drauf verpfändet.

In der Schaumkämme Gischt mit den Schwingen blinkt sie,
Die Wogen tritt sie, niemals versinkt sie.

Sie folgt ihren Tälern, sie folgt ihren Höhen,
Sie schweigt mit der Stille, sie schreit mit den Böen.

Es ist eine Fahrt zwischen Schwimmen und Fliegen,
Ein sich zwischen Himmel und Abgrund Wiegen.

Zu leicht zum Schwimmen, zu schwer zum Schweben –;
Dichtervogel, Dichtervogel, – wie willst du da leben!

Doch nicht genug, – die Gelehrten erklären
Auch noch das meiste für Seemannsmären.

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