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Gedichte

Henrik Ibsen: Gedichte - Kapitel 14
Quellenangabe
typepoem
authorHenrik Ibsen
booktitleGedichte
titleGedichte
publisherS. Fischer Verlag
seriesHendrik Ibsen sämtliche Werke - Volksausgabe in fünf Bänden
volumeBand 1
editorJulius Elias, Paul Schlenther
year1907
translatorEmma Klingenfeld, Max Bamberger, Christian Morgenstern
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070807
projectid5966446a
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Die Schlucht

Schwer zog es auf; die Wolke brach, –
Und durch die Schlucht ein Fluß hinsprach.

Jemehr des Wetters niederfloß,
Jemehr er sang und braust' und schoß.

Es zog vorüber; Wind stand auf;
Zum Bache schmolz des Flusses Lauf.

Leis flüsterte Regenbogenstaub,
Hell raschelten Perlen übers Laub.

Ein Hundstag heiß, – und trocken stund,
Wie einst, der Waldschlucht steiniger Grund.

Der Klang nur blieb: Leis flüsterte Staub,
Hell knickte Reisig, raschelte Laub.

Wie Nachklang, wie's hier einst gelärmt.
Hab' selbst dort eines Nachts geschwärmt.

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