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Gebt mir meine Wildnis wieder!

Heinrich Federer: Gebt mir meine Wildnis wieder! - Kapitel 4
Quellenangabe
typenarrative
booktitleGebt mir meine Wildnis wieder!
authorHeinrich Federer
firstpub1918
year1918
publisherHerdersche Verlagshandlung
addressFreiburg i. Br.
titleGebt mir meine Wildnis wieder!
created20050524
sendergerd.bouillon
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Das Zahnweh der kleinen Agna.

In der wackeligen, kleinfenstrigen und alten Eisenbahn, die ich von den Wasserfällen zurück nach Terni benutzte, in der düstern, schmutzigen, mit Papierfetzen und Zigarrenstummeln überstreuten dritten Klasse, saß ich gegenüber einem kleinen Ding von Mädchen, neun- oder zehnjährig, oder gar nur sieben – denn diese welschen Kinder haben immer ein ältlicheres Gebaren als unsere deutschen vom gleichen Wiegentag. Sie tun schon merkwürdig frauenhaft und rümpfen die weiche Stirne schon so superklug.

Neben dem Kinde saß der ältere Bruder. Ich sah es den starken tuchenen Hosen und dem famos gestrickten Überhemd an, daß es Kinder eines vermöglichen Winzers oder eines Pächters der großen, schönen Ölpflanzungen im Umkreis sein mußten. Feines, leichtes Tuch trifft man nicht selten auch bei Ärmern. Aber das dicke, feste, in der Sonne kühle und im Winterregen warme Kleid aus Ziegenhaar oder Schafwolle, so ein prachtvolles, unzerreißbares und mattglänzendes Tuch, das tragen nur ganz vermögliche Landbauern und Kleinstädter hier.

Das Mädchen stak in einem weißen Rock und in einer Art Mieder, wie es hier Landtöchter gegen die Berge zurück mehr aus Zierlichkeit als aus alter Tradition gern ein paar junge Jahre hindurch tragen. Es hatte ein Haar, geschmeidiger und heller als rohe Seide, das auch bei jeder Bewegung so zu knistern schien, lange goldene Wimpern, süße graue Augen darunter, und das ganze Gesichtlein war wie eine halbreife Pfirsich anzuschauen, noch etwas grün und hart, aber doch schon hübsch dabei, langsam rot und samtig zu werden.

Doch hatte das liebe Kind ein verschwollenes Mäulchen. Zahnweh! Etwas, was einem sonst in diesen Landen nie begegnet.

Und es war ein wüster, großer, wilder Zahn, einer, der die ganze Nacht sticht und brennt und schneidet wie dreihundert Messerchen miteinander. So sagte die Kleine selber und streckte alle zehn Finger vor, als wollte sie die barbarischen Messer verdeutlichen, aber deckte dann rasch wieder die aufgeschwollenen Lippen mit den Händchen. Manchmal, wenn wieder so ein Stich aus dem Zahn in das zierliche Köpflein fuhr, zuckte sie wie ein erschrockenes Hühnchen zusammen und drängte sich heftig an den großen langen Kerl von Bruder, einen Jungen von zwölf Jahren, der gleichfalls wie eine unreife Pfirsich aussah, nur größer, farbloser, härter.

Er rauchte schon die dritte Zigarette und blies dem Schwesterchen allen Rauch ins Gesicht. Dabei schwieg er stolz und ließ nur immer das Mädchen reden, obwohl es behauptete, ihm tue jedes Wort fürchterlich weh. Aber es mußte erzählen. Man ging zum Zahnarzt nach Terni. Er ist berühmt. Alle Tage reißt er zweihundert Zähne aus, alte, Milchzähne, Augenzähne, Stockzähne. Er hat einen ganzen Kasten voll und verdient ein unsägliches Geld dabei. Und er macht schnell mit der Zange. Man sieht sie nicht einmal. . . . Jetzt nickte der Junge zum erstenmal zustimmend und bedeutend. . . . »Aber ich habe doch Angst«, fuhr das Kind fort; »denn ich habe sehr große und starke Zähne. Ich weiß nicht . . . o weh, nun hab' ich zuviel geredet . . . da kommt es wieder, o . . .!« Die kleine Plaudertasche stöhnte auf und kroch dem Bruder hart an den Hals. Der paffte ihr aus seinem großen, feurigen Mund drei, vier schwere Tabakwolken ins Mäulchen. »Das tut gut«, sagte er; »das tut sehr gut. Und wenn du nur selber auch rauchen wolltest, das hülfe noch besser. . . .« Damit qualmte er sie nochmals an. Sie aber hielt, die Wimpern leise geschlossen, mit offenen Lippen geduldig her und redete sich ein, es tue wirklich gut. Es war lustig zu schauen, wie er den Rauch von zwei, drei tiefen Zügen einsog, dann die Lippen spitzte und dem Schwesterchen den gesammelten Nebel ins aufgesperrte Mäulchen dampfte. Es war greulich. Aber Carletto mußte es doch wissen, daß dies gut tat.

»Wenn es nur vorbei wäre beim Doktor«, warf die kleine Schwatzbase plötzlich wieder ins Stillschweigen.

»Du mußt nur nicht daran denken«, tröstete ich. »Man hat mir schon viele Zähne ausgezogen. Das geht schnell. Man streicht dir etwas an, kühl wie Schnee, und gleich fühlst du gar nichts mehr, auch wenn man dir den Kopf umdrehte. Du bist dann am Mäulchen wie gefroren. Nun die Augen zu, den Sessel fest in die Hand, mit den Füßen gesperrt . . . eins . . . zwei . . . drei, blick auf, da ist der Zahn!«

Ich hielt dem armen Fant Daumen und Zeigefinger vor die Nase, als wollte ich ihr den entwurzelten, kleinen Wüterich zeigen.

Der Knabe hatte mich bisher kaum mit einem Blicke seiner harten Stahläuglein beehrt. Hochmütig lehnte er sich in die Ecke und spreizte die langen Beine auseinander, als gehörte die Erdkugel dazwischen hinein. Nun dünkte ihn jedoch, ich hätte klug mit seiner Schwester gesprochen. Er nickte mir zu, aber hoch von oben und ohne Lächeln, wie etwa ein General dem Gemeinen zunickt, der einmal zur Seltenheit etwas richtig ausgeführt hat.

»Ist es wahr, Carletto, sag, ist das wahr?« flehte indessen das Mädchen.

»Sicher! Ich habe doch ja schon zweimal hergehalten. Du meinst, der Doktor fange erst an und da zeigt er dir schon den Zahn in der Zange. . . .«

»Huh!« machte die Kleine und erschauerte in sich zusammen wie ein vom Wind erfaßter kleiner Busch etwa von Heideröslein. Das Wort Zange warf wieder allen gesammelten Mut nieder. »Nein, ich will umkehren«, schrie sie und erhob sich, als könnte sie, wo sie wollte, aus dem eiligen Zug steigen. »Carletto, schau, es tut jetzt nicht mehr weh. Die Zange ist furchtbar, ich sterbe!«

Der kalte, knappe Carletto lächelte mit seinen zwei grauen Augen ein wenig, wie eisige Wintersterne lächeln. Dann sagte er fest und bestimmt: »Nein, diesmal mußt du kommen . . ., nicht wie das letzte Mal!«

Das Kind wurde ganz rot. Ah ja, das letzte Mal war sie mitten auf dem Wege zum Zahnarzt wieder heimgesprungen.

»Dann hast du die ganze Nacht wie toll geschrien, so weh hat es dir wieder getan«, fuhr der bleiche Bruder in seinem langsamen, unbarmherzigen Tone fort. »Nein, heute mußt du durchaus dran!« endigte er mit einer unsagbaren Bestimmtheit, und ich sah deutlich voraus, wie er einst mit der gleichen Sicherheit seinen Rebenbauern, die nicht zeitig an Mariä Himmelfahrt den Zins bringen, in seiner hellen, langsamen Sprechweise sagen wird: »Ich muß euch betreiben, es geht nicht anders, basta!«

»Carletto, Carletto!« schrie das Mägdlein, sich immer lebhafter die Zange und ihr Klemmen und Stoßen und Ausreißen vorstellend.

Ein Mitfahrer, der neben uns saß, wollte sich dreinmischen. Er sagte wie ein Schulmeister so trocken: »Aber Mädchen, wenn es dir doch nicht mehr weh tut, so laß den Zahnarzt und . . .«

Da traf ihn ein kühler Blitz aus den Augen des jungen Landherrleins. Das Wort erlosch. Dafür befahl Carletto: »Redet uns nichts von der Art! Agna weiß, daß sie muß!«

Himmel, wie der Bub das Wort »muß« aussprach! Aber er strich dem Schwesterchen hiebei seine lange, lederharte Hand möglichst schonend über das flimmernde Haar und flüsterte weicher: »Nachher dankst du mir, ich weiß.« Ich sah sogleich, daß dieser junge, steinharte Mensch doch auch einen schönen warmen Funken barg. Wen er liebt, der wird es gut bei ihm bekommen. Wen er schirmt, dem kann nichts Übles passieren.

Aber das Kind flennte beinahe und flehte dazu: »Nein, du bist böse gegen mich. Ich will nicht, ich will nicht.« – Sie stampfte mit den Füßen.

»Meine hübsche Agna«, wandte ich ein, begierig, nicht bloß dieses Kind, sondern auch den großartigen Burschen freundlich zu stimmen, »jetzt hör' einmal, was mir drunten in Rom ein Bekannter aus dem Quirinal erzählt hat. Es ist ein Geschichtlein vom König und noch mehr von der Königin, aber am allermeisten von ihrem kleinen Mädchen, Jolantha, oder wie es heißt, das gerade so alt ist wie du, Agna, aber nicht so schön, auch wenn es ein goldiges Mützlein und ein seidiges Röcklein trägt, nicht so schön wie du.«

Agna lächelte durch ihre Schmerzen hindurch. Dann sagte sie hurtig: » La Principessa? la piccola Principessa? Und hat auch Zahnweh gehabt?«

»Fürchterliches Zahnweh! Denn da saß auch so ein frecher Lümmel im Mund, und alle Tropfen von Wacholder und Genziana verfingen nicht. Das holde Königskind bekam Fieber in der Nacht, daß seine runden Backen funkelten. Am folgenden Tag war es dann ganz müde und unlustig.«

»Siehst du, Agna«, belehrte der Bub und zwinkerte mir schlau zu, damit ich merke, wie gut er meine List verstehe, und nicht etwa meine, er halte diese Fabel für wahr, er, Carletto Amaro, der gescheite Pächtersohn. »Siehst du, ganz wie du«, wiederholte er scheltend und warf mir sogleich wieder den früheren großartigen Blick zu. Aber nicht mehr wie ein General einem gemeinen Soldaten, sondern etwa wie einem Hauptmann gegenüber. »Und weiter, Signore!« gebot er kühl.

»Nun ja, weiter war nichts zu tun, als den groben Zahn auszuziehen. Das sagte die Königin dem Kind. Denn sie ist eine tapfere Dame. Sie kommt hoch von den Schwarzen Bergen her. Aber da lief die Principessa zum Vater König und weinte und wollte nicht. Und der König, Agna, du weißt, ist ein weicher Mann und kann es nicht haben, wenn jemand leiden muß, und besonders nicht, wenn seinen Kindern etwas Schmerzhaftes droht. Und so sagte er aus seinem Vaterherzen heraus: »Nein, nein, du mußt nicht zum Zahnarzt gehen. Es wird schon von selbst wieder besser. Wir machen Umschläge mit Schwarzbrot und Essig wie die Leute in Piemont und wir gehen nicht an die Zugluft und betten uns nachts recht warm, und weg ist's!«

»Siehst du, siehst du«, frohlockte Agna zum Bruder, der mich wieder anfing wie einen ungeschickten Gemeinen oder allerhöchstens wie einen Korporal zu betrachten. »So mach' ich es auch. A casa, a casa!«

»Aber«, fuhr ich eilig weiter, »nun kam die schöne Königin Elena ins Zimmer des Königs gerauscht. Sie ist eben eine ganz große, gescheite, mutige Frau. Und sie lachte und spottete dem Kind ins Gesicht: »Willst du denn immer eine Puppe bleiben? ein Bambino im Wickel? Hundert und tausend italienische und deutsche Kinder lassen heute einen kranken Zahn ziehen, damit ein gesunder nachwächst. Hundert und tausend Kinder schreien ein wenig, und dann laufen sie heim und bringen den Zahn wie einen erschossenen Raubvogel der Mutter und lachen und sperren den Mund weit auf und zeigen das Loch. Und sie alle können sagen: Vater, ich habe schon einen kleinen Schmerz ausgehalten! – Aber mein Prinzeßchen will keine Schmerzen ertragen. Nein, ihm soll man nur immer Zuckerstengel geben und Flaumkissen. Und doch muß es einmal leiden und sterben wie jede andere Jolantha oder Agnese oder Rosina.« –

Da ward das Kind still, und sogar der König probierte kein Wörtlein dagegen zu sagen.

»Aber«, redete die schöne Königin weiter und ihre Seide rauschte gewaltig wie in einem starken Wind, »König mein, willst du auch noch helfen, daß unsere Kinder die schwächsten im ganzen Lande sind? daß sie sich hinter die Hintersten stellen müssen? Sollen sie nicht vor die Vordersten stehen? Meinst du, König, wenn das Prinzeßchen diesmal den Zahn nicht ziehen läßt, es komme später nicht wieder ein böser Zahn oder weher Finger oder sonst ein Schmerz? Und je älter es wird, immer ein größerer Schmerz? Den kann es noch weniger überwinden. Ist es aber erwachsen, dann kommen für unser Kind die ganz großen. Dann wird Jolantha in die Knie brechen und schon vor Angst sterben. Und doch sollte sie einmal Königin werden, eine Mutter des ganzen Landes. Ja, eine saubere Mutter, wenn sie nicht einmal einen Milchzahn ausreißen läßt! Nichts da, unser Kind muß sich an die Schmerzen gewöhnen. Haben etwa du, mein König, und ich uns nicht auch schon früh daran gewöhnt? Und war es nicht gut so? Weißt du noch, Vittore Emanuele?« . . .

Der König nickte. Er sah die alte Stadt Monza, ein großes Volk, wilde Sonne, einen Revolver neben dem Wagen seines Vaters aufblitzen und hörte wieder, wie einer voll Schweiß auf ihn zusprang und rief: »Man hat deinen Vater erschossen!«

»Ja, holdes Schätzchen«, sagte er ernst, »die Mutter hat recht. Du mußt dich an die Schmerzen gewöhnen. Du mußt unsern Töchtern vorangehen. Das muß eine Prinzessin!«

Das Königskind hörte stumm zu. Ei, es hatte nun doch auch ein tapferes Seelchen. Bergleuteblut rollte in seinen Adern, gerade wie in den deinen, hübsche Agna. Von der Mutter her, die in den Bergen geboren worden ist. Und in den Bergen sind die Menschen viel mutiger. So hat denn das Prinzeßchen sogleich genickt und gesagt: »Ich will! Ich will! Laßt nur sogleich den Doktor kommen. Ich werde nicht einmal schreien, wenn er mir die Zange in den Mund steckt.«

»Und weiter, was geschah weiter?« drängte mich Agna mit unbeweglich offenen Augen.

»Der Doktor kam und zog den Zahn. Es war ein sehr böser, tiefer, fester Zahn. Man konnte es fast nicht begreifen, wie so ein Unhold in ein so feines Mündchen gekommen war. Aber das hohe Kind tat keinen Schrei. Es hatte nur nasse Augen und ein Rümpflein in der Stirne, als der Doktor den Zahn mit einem Tropfen Blut an der Wurzel dem Kind vor die Augen hielt. Aber es lachte. Und nun bekam es zuerst vom König und dann auch von der Königin einen prachtvollen Kuß. . . .«

Agna hüpfte auf. »Fein, fein! so mach' ich's auch«, sang sie lustig. »Jawohl, der Zahn muß ausgerupft werden. Hört, was schreit man: Terni? Da ist es schon. Komm, Carletto, komm!«

Ich schüttelte dem Mägdlein das Händchen. Dann dem kühlen Jungen. »Evviva il Re Dolore!« rief ich ihm nach und blickte so drein, daß er nicht recht wußte, ob ich ihn, Carletto Amaro, oder das so nützliche Zahnweh meinte.

»Evviva!« antwortete der Knabe und schenkte mir zum Abschied einen Blick, wie ihn ein würdiger General weder einem Korporal noch einem Hauptmann, sondern einem ebenso würdigen General gibt. Ich war aber auch ordentlich stolz und froh über diese Auszeichnung.

Agna jedoch trampelte schon über die zwei hohen Wagentritte hinunter und rief mit frohen, wenn auch nun wirklich vom Schmerz ein bißchen verzogenen Kinderlippen hell wie ein Trompetchen: »Evviva la Principessa!«

Unter der Türe gab mir Carletto einen höflichen Schupf und sagte »Das haben Sie erfunden, Herr! Sie sind gewiß so ein Poeta oder Scrittore. . . .«

»Hast du gehört«, unterbrach ich ihn schnell, »wie das so tapfer klang: Evviva la Principessa!? Geh schnell mit Agna! Nun ist sie mindestens auch so ein tapferes Italienerkind wie Jolantha.«

»Aber das haben Sie erfunden«, beharrte der Junge noch unten am Wagen.

Ich überhörte ihn. Denn nochmals winkte mir Agna lustig zu und nochmals schellte es kostbar süß von ihrem wehen Mündchen: »Evviva la Principessa!«

Den ganzen Tag lief mir dieses Wort nach. Wo von einem Campanile das Glöcklein bimmelte, wo ein Kind auflachte, wo ein Vogel zwitscherte, immer meinte ich das Evviva la Principessa! zu hören. Und so oft es in mein Ohr sang, sagte ich mir: Ja, lebe hoch, König Schmerz, der vor keinem noch so hübschen und noch so hohen Wesen halt macht! Und lebe hoch, du kleines Seelchen des Südens, des Nordens, kleines Menschenseelchen aller Winde und aller Prüfungen, das aus dem Schmerz das Lachen, aus dem Leiden die Kraft, aus der Mühe des Lebens seinen Triumph holt. Hast du vor der Zange des Zahnarztes nicht gebebt, wirst du auch vor der Sense des Todes einst nicht zittern.

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