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Gargantua und Pantagruel

François Rabelais: Gargantua und Pantagruel - Kapitel 27
Quellenangabe
typefiction
authorFrançois Rabelais
titleGargantua und Pantagruel
publisherWilhelm Goldmann Verlag
editorUlrich Rauscher
year1960
translatorGottlob Regis
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060905
projectid0bbb3292
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Vierundzwanzigstes Kapitel

Wie Ulrich Gallet an den Pikrocholus abgesandt ward

Sobald der Brief diktiert und petschiert war, hieß Grandgoschier dem Ulrich Gallet, seinem vortragenden Rat, einem weisen, bescheidenen Manne, dessen Tugend und guten Rat er in mancherlei strittigen Fällen erprobt hatt', zum Pikrochol zu gehen, ihm darzulegen, was sie beschlossen. Der Ehrenmann Gallet reiste auch noch zur selbigen Stund ab, ging über die Furt und erkundigt' sich beim Müller, wie es um den Pikrochol stünd. Der antwortete, daß ihm sein Volk weder Hahn noch Henn gelassen und sich in Clermaldsburg gesetzt hätt' und daß er ihm nicht wollt' raten, weiterzugehen von wegen der Patrouillen; denn die wären hundstoll. Dies glaubt' er unschwer und blieb die Nacht beim Müller.

Morgens früh verfügt' er sich mit der Trommel ans Schloßtor und fordert' die Wach auf, daß man ihn mit dem König Pikrocholus zu seinem Besten reden ließe.

Als dies dem König angesagt ward, gab er schlechterdings nicht zu, daß man das Tor ihm auftät, sondern ging selbst auf den Wall und sprach zu dem Gesandten: »Was gibt es Neues? Was willst du sagen?« Da trug der Legat sein Sach vor wie folget.

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