Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Suzanne Normand >

Fünf Frauen auf einer Galeere

Suzanne Normand: Fünf Frauen auf einer Galeere - Kapitel 6
Quellenangabe
typefiction
authorSuzanne Normand
titleFünf Frauen auf einer Galeere
publisherS. Fischer Verlag
year1928
printrunErste bis vierte Auflage
translatorErnst W. Freissler
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20080618
projectid974c67d2
Schließen

Navigation:

Laures Liebe

Mit sechsundzwanzig Jahren, überreich an Glück, konnte unsere Freundin mitunter in sich selbst die Laure suchen, die sie einst gewesen war: unentschlossen, zerquält, voller Zweifel an sich und am Leben; von einer Zerrissenheit, die, so meinte sie, nichts und niemand je würde ausgleichen können.

Sie erinnerte sich an harte Zeiten: kein Horizont, kein vorgezeichneter Weg, nicht einmal für ihre unmittelbare Aufgabe, bei der es, mehr als in jedem anderen Beruf, unablässig sich zu erneuern gilt; – immer heißt es, die Zweige auseinanderbiegen, täglich mehr Erfindungskraft zeigen, gesteigerte Beweglichkeit, Zugriff. Und wie unsicher das Ganze.

»Sich Ihr Brot im Journalismus verdienen zu müssen, kleine Frau«, rief dann oder wann einer ihrer Kameraden aus. »Denken, daß Sie, eine hübsche Frau, an dieser harten und undankbaren Nuß herumbeißen, während es Ihnen doch so leicht wäre ... anderswie ...«

»Mein Lieber, wenn man kein Vermögen hat, muß man immer von jemand oder etwas abhängig sein: von einem Mann oder von der eigenen Arbeit. Da will ich doch lieber noch von meiner Arbeit abhängen.«

»Grundsätze, kleine Frau!!«

»Nicht einmal. Es ist nur ein Gesichtspunkt.«

Sie hatte gelitten, hatte bitter gegen die eigene Begrenzung gekämpft, in den Stunden, wo sie sich als Schiffbrüchige vorkam, wo es ihre Frauenkraft zu übersteigen schien, so allein, ohne Halt, ohne Gefährten durchs Leben gehen zu müssen.

Jetzt aber, wie war das Leben leicht und einfach, erfüllt von Wohlklang und frohem Gleichmaß. Von dem Augenblick an, wo Männerarme sich um sie geschlossen hatten. Und diesen Mann, wie hatte sie ihn geliebt, ohne zu feilschen, ohne Rückhalt, als er an dem vom Schicksal bestimmten Tage aufgetaucht war.

Wenn es auch am Horizont ihres Gefühlslebens das Gespenst gab, das wir ›rechtmäßige Gattin‹ zu nennen pflegten, so wehrte sich Laure doch, sich dadurch bekümmern zu lassen. Sie schob die Drohung von sich; und – gab es denn überhaupt eine Drohung? Hatte er ihr denn nicht, ohne daß sie gefragt, sich erkundigt oder Unruhe gezeigt hätte, hatte er ihr denn nicht gesagt:

»Meine Frau und ich – zwei Kameraden. Wir leben jedes auf seine Art.«

»Es gibt nichts außer unserer Liebe«, dachte Laure, und ihre dunklen Augen, so groß in dem elfenbeinfarbenen Gesicht, waren wie bestirnt von innerem Glanz. Als sie uns von ihrem Freunde erzählte, sagte sie: »Er ist alles, was in meinem Leben schön ist.«

Und manchmal, verzehrt von glühender Leidenschaft, sah sie ihre schöne Liebe vor sich, hielt Zwiesprache mit ihr, holte unendliche Kraft daraus, überwältigt zugleich und emporgerissen von einer fast religiösen Ekstase.


»Weißt du noch, Liebster? Zuerst war nur eine große Zartheit in mir. Die Liebe, die wuchs in meinem geheimsten Innern, und noch wußte ich nicht, daß sie es war, die mir diese unerklärliche Besänftigung schenkte.

Du, du warst da, voll Fremdheit und doch vertraut, mit der ruhigen Unbefangenheit eines Gottes, und erfülltest meine Augen, meinen Sinn mit einer Schönheit, nicht von dieser Erde.

Ich erwartete nichts, wünschte nichts. Darf ich sagen, daß ich auch nichts empfand? Nichts, weder Angst noch Hoffnung. Nur etwas wie maßvolle Begeisterung; und mein Herz schien sich geschlossen zu haben über dem Ewigen Licht einer Tempellampe.

Alles in mir hatte sich in einen neuen Rhythmus gefügt: der wurde von deiner Haltung bestimmt, deiner Stimme, deinen Gebärden. Und schon war das Leben leicht, und die Welt, durch dich gesehen, hatte nur Entzückungen zu bieten.

Eines Nachts – ich wußte noch nicht, daß ich dich liebte – träumte mir, daß dein Mund meine Lippen küßte. Als ich dich, nach diesem Traum, wiedersah, da betrachtete ich mir diesen Mund genauer, diese gleichmäßigen Zähne, diese Augen, die mich anlächelten, und ich begriff, daß ich das wahre Antlitz meines Schicksals vor mir hatte.

Da wartete ich. Es wäre mir wie Ungehorsam gegen die Gesetze des schönen Ebenmaßes erschienen, das sich mir von dir aus mitteilte, wenn ich die Stunde hätte beschleunigen wollen. Wußte ich nicht, daß sie später kommen würde, unabwendbar? Und daß ich während dieser ereignislosen Tage mein Geschick webte? Liebster, als du meinen Blick auf dir fühltest – so wie er damals war, strahlend und unsicher –, da lachtest du. Oh, das Lachen damals! Grundlos, ahnungslos lachtest du, wohl nur, weil du anfingst, glücklich zu sein. Und dieses bezaubernde Lachen, so göttlich frei, dieses Lachen war es, was zuerst die Sehnsucht nach dem Kuß in mir entsiegelte.

Wie schön war jenes Jahr, unterschieden von allen andren durch den glückhaften Stern, unter dem es stand! Wie war jener Sommer erfüllt von Glanz und Klarheit! Das Wetter war ja tatsächlich schlecht, wie man mir später versichert hat; es gab unaufhörlich Stürme und laue Regengüsse. Aber du kamst, und alles erstrahlte von deiner Gegenwart, deiner Stimme, deiner Gebärde. Manchmal, nachdem du weggegangen warst, lehnte ich, überwältigt von einem Glück, das packender war als jede Angst, meine Stirn, meine Hände, meinen ganzen Leib gegen die Wände, die den Klang deiner Stimme wiedergegeben hatten; gegen die Dinge, die du berührt hattest; und während das Gefühl deiner Gegenwart eben erst zu entschwinden begann, schuf ich in mir schon neu die Freude über deine Rückkehr. Denn es gibt nichts Beherrschenderes als dein Lächeln an der Zimmerschwelle, dieses glückliche, strahlende Lächeln, das mir, besser als alle Worte, sagt, daß ich sehr geliebt werde.

Du trittst ein, und schon schwingt die Atmosphäre im Gleichmaß, und alles verschwindet, was mein Leben trübte: die Geldsorge, die Müdigkeit, die Zweifel. Du bist da, geruhiger Magier, mit den ausgewogenen Gebärden, und spielst mit königlicher Macht auf meinem Herzen, meinem Geist, meinem Fleisch.

Nie habe ich gedacht: ›dies oder jenes an ihm gefällt mir nicht; ich wollte, er wäre anders.‹ Immer habe ich dich so gefunden, wie du sein solltest, mit dieser wunderbaren Weltkenntnis, die du gelegentlich hättest verheimlichen mögen, aus Angst, zu bejahrt vor meinen Augen dazustehn. Ohne Schwächen; doch hättest du welche gezeigt, so hätte ich sie geliebt. Aber du hast keine, außer der einen, die dich mir ausliefert, ganz nackt in deinem Begehren; und diese eine segne ich und hoffe, daß sie ewig bleibe – du, mein Gefährte, mein Meister, mein liebes Gedenken.

Manchmal sagst du mir, mit einem Blick, der deinen geheimen Kummer nicht verbirgt:

›Du bist jünger als ich, zu jung...‹

Ich aber, reich an neuem Ernst und neuer Sammlung, ich lerne von dir den Sinn des Lebens kennen. Von dir, der die weite Welt befahren hat, nun, ein schönes, sturmmüdes Schiff, im Lichte meiner hellen Jugend vor Anker geht und um dieser neuen Liebe willen ein Stück Kindheit in seinem Mannesherzen wieder entdeckt.«

In der Mitte des Winters, der auf ihre ›Freilassung‹ – so nannte sie es – folgte, verkündigte uns Regine:

»Frédéric Lieuvain will mein Porträt malen.«

Sie fügte gleich hinzu:

»Umsonst, wohlverstanden. Zum Vergnügen.«

Ihr Porträt von Frédéric Lieuvain, Donnerwetter! Von diesem vollendeten Künstler, der den Erfolg, das Publikum, die Kaufleute so sehr mißachtete, daß er aus geheimem Stolz seinen Pinsel kaum zehnmal im Jahre anrührte. Ein Porträt von ihm – ein wahrer Glücksfall!

Als wir sie mit Glückwünschen überschütteten, erklärte sie:

»Es ist mir ein wenig peinlich, wegen seiner Frau.«

Das Ehepaar gehörte zu den wenigen Leuten, bei denen Regine, nach ihrer Scheidung, die fast allen ihren Beziehungen ein Ende gesetzt hatte, noch weiter verkehrte.

Bei den Lieuvains fand sie etwas von dem liebenswürdigen Überfluß wieder, den sie als verheiratete Frau gekannt hatte, und freute sich daran.

Wenn sie dann in ihr kümmerliches Zimmer heimkehrte, fragte sie sich verwundert:

»Bin ich es, die da lebt? Früher einmal hatte ich ein Haus, und mein Dasein hatte seine Grundlage, seinen Rhythmus. Ich habe gewollt, daß das anders würde.«

Und ein Aufbäumen:

»... Und ich bereue nichts! Es wird auch nicht ewig dauern! Ich werde wohl eine Wohnung finden... Ich werde mir meinen Lebensunterhalt verdienen, regelmäßig, reichlich vielleicht... Ich werde eine ›unabhängige Frau‹ sein und dann mein Leben neu aufbauen. Es braucht Zeit ...«

»Ich mag Annette Lieuvain sehr gern«, sagte sie weiter. »Ich möchte nicht, daß es ihr weh täte .. .«

Maguy, in ihrem Abscheu vor den rechtmäßigen Gattinnen, erklärte:

»Sie hätte es dir sicher nicht angeboten, umsonst dein Porträt zu machen, sie nicht, oder? Also?«

»Das ist nicht dasselbe«, meinte Regine nachdenklich. »Annette ist eine gute Malerin. Sie hat gewisse Vorzüge: eine spielerische Anmut und eine meisterliche Geschicklichkeit. Sie hat ihre Kunst in gewissem Sinne industrialisiert und verdient mit ihren Porträts hunderttausend Franken im Jahr.

Fred aber lehnt es geringschätzig ab, auf Bestellung zu arbeiten, weigert sich häufig, zu verkaufen, weigert sich sogar, auszustellen. Seine Malerei trägt ihm keine zehntausend Franken im Jahr ein.«

»Merkwürdige Ehe!« sagt Reine. »Vertragen sie sich?«

»Wenn man will. Frédéric grinst, wenn er von den Bildern seiner Frau spricht. Er erkennt jedoch im übrigen ihre Geschicklichkeit und ihren unvergleichlichen Fleiß an. Annette wiederum bewundert leidenschaftlich das Talent ihres Gatten. Doch fühlt sie sich gereizt durch die künstlerische Selbstüberhebung, nichts als reine Kunst schaffen zu wollen, in einer Zeit, wo diese reine Kunst kaum soviel einbringt, daß man davon seine Briefmarken zahlen könnte ... Und ich, versteht ihr? Ich fürchte, sie zu verletzen, wenn ich Frédérics Angebot annehme ... Dabei weiß ich aber, daß sie, sehr klug, seine Launen gelten läßt, als die eines kranken Künstlers, der nie einen Vorwurf nach seinem Willen findet.«

»Und dieses Porträt, Regine?«

»Ich glaube, es wird wundervoll. Ich muß immer wieder staunen, daß dieser Fred, so nachlässig im Benehmen, von so weichlicher Eleganz, voll bissiger Schwächlichkeit und müder Geringschätzung, daß dieser Fred also in seiner Kunst von so herrischer Selbstsicherheit ist.«

Maguy fragt, und ihre Stimme verrät Hintergedanken:

»Er gefällt dir?«

»J-a«, meinte Regine, nach kurzem Zögern. »Vor allem bewundere ich ihn. Ich bewundere ihn wegen seines großen Talents, wegen der milden, spöttischen Verachtung, die er der Menschheit entgegenbringt. Aufreizend? Ja, das ist er wohl mitunter, dieser verneinende Pessimismus. Aber er macht mir doch Eindruck. Vor ihm verliere ich meine vielgerühmte Kühnheit; ja, ihr Lieben!«

»Und du gefällst ihm ebenfalls, natürlich?«

»Ich fürchte, ja«, gesteht Regine.

»Warum ›fürchte‹?«

»... Und seine Frau?«

»Sie leben vielleicht auch ›jeder auf seine Art‹«, sagt Maguy und verhehlt ihre Hoffnung dabei nicht. Dann fügt sie hinzu: »Ich bin sicher, daß er dich liebt.«

»Das ist vielleicht zuviel gesagt«, wehrt Regine ab, die es gelernt hat, den Gehalt der Worte zu wägen. »Aber er findet bestimmt Gefallen an mir.« Und sie fügt aufrichtig hinzu: »Das ist recht ärgerlich.«

Der Winter ist vorbei. Das Geäst am Boulevard Saint-Germain ist grün überhaucht. Ein paar Tage lang sind die alten Bäume im Luxembourg von zarten Trieben wie von einem Netz umhüllt.

Der wolkige Märzhimmel über dem Park zeigt krausere Wellchen als das von weiten Ringen übertanzte Wasserbecken, in dem die Kinder wenig seetüchtige Schiffchen schwimmen lassen.

Die ersten Sonnenstrahlen zwischen den Regenschauern wecken Wehmut und Sehnsucht. Denn ungeachtet seines Rufs weiß der Frühling viel mehr von Trübsal und Reue als der reifende Herbst.

Hat Regine im Herbst jemals die Neigung zu weicher Träumerei gespürt, von der sie unter der grellen Aprilsonne nie loskommt? Und haben wir sie nicht, in jenem Jahr, zerquält gesehen, von einander widersprechenden Wünschen entflammt, verlockt von Freds Liebe, die ihre Einsamkeit so schön beleben sollte, dann wieder sich wehrend gegen die Versuchung:

»Nein, niemals ist mir der Gedanke gekommen, daß ich mein Leben außerhalb des Bürgerlichen Gesetzbuchs neu aufbauen könnte. Mich wieder verheiraten? Das will ich nicht: es ist zu schwierig, sich mit einem Manne zu verstehen. Und ein Geliebter? Ich habe doch wirklich keine Vorurteile. Aber bei diesem Gedanken empört sich mein altes Bürgerblut.«

»Ich weiß nicht, was Frédéric dir bieten kann,« sagt Laure; »aber vor allem sollte es kein Abenteuer sein.«

Sie denkt an ihre Liebe, ihre vollkommene Liebe, auf der sie für ewig ihr Dasein gegründet glaubt.

Maguy, die nichts so sehr wünscht, als ihre Grundsätze über freie Liebe durch lebende Beispiele erhärtet zu sehen, Maguy drängt Regine zu dieser Verbindung, ohne das Geringste von Fred und seinen Möglichkeiten zu wissen.

»Man kann nicht ohne Zärtlichkeit leben, Liebe. Denk doch an das seltene Glück, das dir dieser Ausnahmemensch schenken wird!«

Regine schwankt; sie ist nicht im Innersten gepackt, neigt sich aber Fred zu in einem Gemisch aus geschmeichelter Eitelkeit – hat er sie nicht unter so und so vielen andern auserwählt? –, aus warmer Bewunderung für diesen Geist, dieses Talent, endlich auch aus physischem Wohlgefallen: an dem matten Gesicht, schmal wie eine Mandel, an den heißen, bittenden, wilden Augen, an der etwas kränklichen Anmut, an dem launischen Charme eines verwöhnten und unzufriedenen Kindes. Chopin und Byron in einem, denkt sie.

Aber Annette?

Das war der Gedanke, der sie hemmte. Sie empfand für Annette Freundschaft, ein gewisses Maß von Bewunderung, das weniger ihrem so glänzenden wie oberflächlichen Talent galt, als ihrem Mut, ihrer Tatkraft, ihrem harten Willen zu Arbeit und Erfolg.

»Sind sie wirklich getrennt?« fragte sie sich.

Und dies war der Kernpunkt ihrer Zweifel.


»Also!« erzählte Regine. »Fred hat mich mit einer Erklärung überfallen:

›Ich liebe dich. Ich will dich. Ich flehe dich an, wehre dich nicht, versage dich nicht. Ich bin so allein, so verlassen, du bist meine ganze Hoffnung.‹

Aber das einzige Wort, das ich zunächst finden konnte, war nur:

›Und Annette ... ?‹

Da hat er mir erzählt, mit der wichtigen Miene eines Kindes, das einem Kameraden die Lösung einer Schulaufgabe verrät:

›Ich bin frei, wir haben einander freigegeben. Wir konnten uns nicht verstehen‹.«

»Da siehst du's ja!« wirft Maguy strahlend ein.

»Er sagte auch noch: ›Wie glücklich wir sein werden, meine Liebe, ganz verbunden. Ich will dich auf ewig für mich haben. Ich liebe deinen Geist so sehr wie deine Schönheit!‹ Verrückt ...«

»Klassisch verrückt«, unterbricht Reine, mit einem Ton, der wie ein pfeifender Peitschenhieb durch die Luft schneidet.

Ein frostiges Schweigen. Reine hat nicht ihresgleichen darin, einen Enthusiasmus zu dämpfen. Dann sagt Regine:

»Ich gestehe, daß diese Worte meine letzten Bedenken beseitigt haben. Mein Gott, wäre es möglich, daß auch ich endlich mein Glück finden sollte, Geborgenheit und Ruhe!«

Ihre schwarzen Augen blitzten in ihrem klaren Gesicht, auf dem vertrauende Zärtlichkeit zugleich mit mildem Spott sich spiegelt. Ihre Haare, ein wenig in Unordnung, zeigen Glanz und Linie von Flammenzungen. Und beschwingt von wilder Freude scheint sie die Arme dem Leben entgegenzustrecken: »Da bist du nun! Endlich! Endlich!«

Reine hat ein vielsagendes Lächeln: »Die Lerche hat sich vom Spiegel locken lassen«, meint sie scharfsichtig, nachdem Regine gegangen ist.

 << Kapitel 5  Kapitel 7 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.