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Fromme Lieder

Julius Sturm: Fromme Lieder - Kapitel 76
Quellenangabe
typepoem
authorJulius Sturm
titleFromme Lieder
publisherF. A. Brockhaus
printrunSechste Auflage
year1867
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150618
projectid7a04ff4d
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Lied.

Das ist nun eben meine Lust,
Wenn ich aus voller, frischer Brust
Ein frommes Lied kann singen,
Ein Lied, das gläubig himmelan
Die Seele trägt auf hoher Bahn
Mit starken freien Schwingen.

Was mir das volle Herz bewegt,
Daß rascher jeder Puls mir schlägt,
Im Lied laß ich's erklingen;
Für Gott und Weib und Vaterland
Steht hell mein Herz in Liebesbrand,
So will ich's aufwärts schwingen.

Hoch durch die Wolken geht die Bahn,
Und höher, höher himmelan
Mit adlergleichen Schwingen;
Es glüht mein Herz als wie ein Stern
Und eilet, sich dem Herrn der Herrn
Als Opfer darzubringen.

O, nimm es auf in deine Hand
Und läutre dir den Opferbrand,
Nimm Wollen für Gelingen,
Und tilge allen falschen Schein,
Um es mit Liebe, göttlich rein,
Auf ewig zu durchdringen.

*

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