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Fromme Lieder

Julius Sturm: Fromme Lieder - Kapitel 50
Quellenangabe
typepoem
authorJulius Sturm
titleFromme Lieder
publisherF. A. Brockhaus
printrunSechste Auflage
year1867
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150618
projectid7a04ff4d
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Der Pendel.

Es geht der Pendel Tag für Tag
Im gleichen Schlag,
Und jede Schwingung zeigt mir an
Den Augenblick, der mir verrann.

Und jeder Schlag ruft ernst mir zu:
Auf, wirke du!
Und säume nicht, es kommt die Nacht,
Die allem Werk ein Ende macht.

Mit Gott fang' deine Arbeit an,
Dann drauf und dran!
Besprich dich nicht mit Fleisch und Blut,
Vertrau' dein Wirken seiner Hut.

Er hat sein Ackerland bestellt,
Weiß ist das Feld,
Er gab von oben das Gedeihn
Und du sollst nun sein Schnitter sein.

Und steht auch Unkraut auf dem Plan,
Was geht's dich an?
Du mähst das Feld, du bist der Knecht,
Das Sichten ist des Herren Recht.

Hast du dein Tagewerk vollbracht
Und kommt die Nacht,
Dann ruft der Herr dir freundlich zu:
Nun, treuer Knecht, nun raste du.

*

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