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Fromme Lieder

Julius Sturm: Fromme Lieder - Kapitel 37
Quellenangabe
typepoem
authorJulius Sturm
titleFromme Lieder
publisherF. A. Brockhaus
printrunSechste Auflage
year1867
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150618
projectid7a04ff4d
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Laß, o Welt, o laß mich sein!

 

Laß, o Welt, o laß mich sein!
Locket nicht mit Liebesgaben!
Laßt dieses Herz alleine haben
Seine Wonne, seine Pein.

Möricke.

 

Laß, o Welt, o laß mich sein;
Zieh' mich nicht in deine Kreise;
Laß mich, fern von dir, allein
Leben still nach meiner Weise.

Locket nicht mit Liebesgaben,
Denn sie reizen mich nicht mehr;
Lust und Leid hab' ich begraben
Tief in einem stillen Meer.

Laßt dies Herz alleine haben,
Was ihm einzig lieb und werth,
Was, o Welt, statt deiner Gaben
Ihm ein güt'ger Gott beschert.

Seine Wonne, seine Pein
Hat's um heil'gen Gottesfrieden
Eingetauscht, und stille sein
Ist sein höchstes Glück hienieden.

*

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