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Freiheit die ich meine

Emil Ertl: Freiheit die ich meine - Kapitel 42
Quellenangabe
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typefiction
authorEmil Ertl
titleFreiheit die ich meine
publisherL. Staackmann Verlag/Leipzig
printrunSiebzehntes bis neunzehntes Tausend
year1925
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Einmal, als Fred sich auf dem Wege der Besserung befand, aber noch zeitig zu Bett gehen mußte, saß Poldi an seinem Lager, um ihm den langen Abend zu kürzen; es fing an, früh finster zu werden, man merkte es schon sehr, wie die Tage abnahmen. Die Brüder hatten manches miteinander besprochen, die Lage des Geschäftes war eine trübselige, weil der Absatz stockte. Aber Poldi hatte die Überzeugung, daß diese Zeit der politischen Unsicherheit, die die Stadt und das ganze Reich bedrückte und Handel und Wandel lähmte, bald vorübergehen müsse.

»Die allgemeine Not schreit zum Himmel,« sagte er, »darum wird man auch einen Weg zum Frieden finden.«

»Mit Hilfe der Kanonen, meinst du?«

»Kanonen? Man wird die Mörder Latours zur Verantwortung ziehen. Damit fällt die gerechte Verstimmung des Monarchen gegen das Volk, und der völligen Aussöhnung steht nichts mehr im Wege. Da sie eine Notwendigkeit ist und beide Teile sie wünschen, so muß sie auch gelingen.«

Er ließ in der Fabrik stetig fortarbeiten, ohne Bestellung, bloß auf Lager. Wenn er auch vorläufig Kapital zusetzte, sobald wieder geordnete Zustände eintraten, würde der im Vorteil sein, der rasch liefern konnte.

»Und daß ich meinen Grundstock an verläßlichen Arbeitern nicht verliere, das ist schon auch etwas wert. Die Leute danken es mir und werden anhänglicher dadurch und treuer. Man muß sich nicht gleich aus der Bahn werfen lassen. Ich habe die Zuversicht, daß das Vernünftige und Besonnene sich schließlich bewähren muß.«

»Es ist jetzt eine solche Festigkeit und Freudigkeit in dir,« sagte Fred; »und ein inneres Leuchten fast. Es muß etwas Schönes und Erhebendes in dein Leben getreten sein.«

»Ich will es dir vertrauen. Ich habe Liebe und Gegenliebe gefunden. Ich bin im stillen versprochen – mit Elfe.«

»Mit Elfe! Der feinen Elfe mit dem goldig seidenen Haar! Der rosenwangigen, blauäugigen Elfe! Das hätt' ich von je für dich ersehnt –! Denn ich merkte es natürlich, daß du sie im Herzen trugst seit jenem Tage, wo wir, fast noch Kinder, zum ersten Male zusammentrafen«

Poldi erzählte, wie er sie abermals auf der Himmelswiese gefunden, und wie dann alles gekommen war. Aber es wüßte noch niemand davon außer ihren nächsten Angehörigen, sagte er; und vorläufig sollte auch nichts weiter darüber verlauten.

»Wir haben uns in schwerer Zeit gefunden. Man denkt nicht an Freudenfeste jetzt. Die äußere Not ist zu groß und das innere Leid. Wir sind noch jung, beide, und in dem stillen Wissen, daß wir einander gehören, sehen wir hoffend einer freieren Zukunft entgegen. Sie wird unser Glück zum Reifen bringen.«

»Es gab eine Zeit, wo ich den Freiherrn für adelsstolz hielt,« sagte Fred. »Ich hätte gedacht, daß er einer Verbindung seiner Tochter mit einem Bürgerlichen widerstreben würde.«

»Es ist möglich, daß er eine standesgemäße Verbindung vorgezogen hätte; merken ließ er mich davon nichts. Dachte er früher strenger in diesem Punkte, so mögen persönliche Erfahrungen dazu beigetragen haben, ihn umzustimmen. Seine eigene Ehe, die schließlich zum Scheidungsprozeß führte, war eine richtige Adelspartie. Vielleicht ist gerade hierin der Grund zu suchen, warum er seiner Tochter, die er über alles liebt, volle Freiheit gewährte, nach ihrem Herzen zu wählen.«

»Und Baron Bela?«

»Er schrieb aus dem Lager, daß er seine Schwester bedaure und in bürgerlichen Häusern nicht verkehre. Wir werden auf seine Zustimmung und seinen Umgang zu verzichten wissen.«

»Und Elfe selbst? Wird sie Glanz und großes Leben nicht vermissen?«

»Sie ist einsam aufgewachsen, in unerquicklicher Atmosphäre. Es herrschte stets eine gewisse Spannung in der Familie. Ein stilles, treues, liebevolles Dasein ist das Ziel all ihrer Wünsche.«

Fred war beruhigt und zog den Bruder an sich, ihn fast erdrückend in den stürmischen Umarmungen, mit denen er seine Glückwünsche begleitete.

In der Nacht träumte er von Anna. Er sah sie am Rande der Himmelswiese stehen in ihrer noch halb kindlichen Jungfräulichkeit, wie sie, einen Eichlaubkranz im dunklen Haar, gleich einer neuen Jeanne d'Arc eine weiße Fahne schwenkte und für die Freiheit kämpfen wollte ...

Am nächsten Morgen saß er bei Bethi und Julie, die Weißzeug nähten, in der Familienstube. Sie hatten ihr Gespräch abgebrochen, als er eingetreten war, und schienen sorgenvoll. Er forschte in ihren Mienen und in ihren Herzen, da zogen sie ihn ins Vertrauen und eröffneten ihm, daß sie einen Schwerverwundeten ins Haus genommen hatten, und daß es der Götsch Schani war. Mitten durch die Brust geschossen, litt er entsetzlich und bedurfte sorgfältiger Wartung. Viele Stunden des Tages und der Nacht brachten sie abwechselnd bei ihm zu und konnten sich doch keinen Erfolg von ihren Bemühungen versprechen; denn es war vorauszusehen, daß er es nicht mehr lange machen und unter ihren Händen sterben würde. Fred mußte ehrfürchtig staunen, wie die Frauen es über sich brachten, einen Menschen liebevoll zu betreuen, dem man vermutlich in erster Linie das schwere Unglück zuzuschreiben hatte, das über die Familie gekommen war. Aber sie schienen alles vergessen zu haben und sahen nur mehr das schmerzvolle Leiden eines gebrochenen Menschendaseins, die zuckenden Fibern und Muskeln, die aus demselben Stoffe geschaffen waren wie die aller Kreatur, die gepeinigte Seele, die ihren trotzigen Haß aus derselben Luft gesogen hatte, die andere glücklichere Existenzen mit Licht und Sonne nährte.

Mosch-Eskeles kam und brachte unter dem Arm einen eingewickelten Packen, der gute Leinwand enthielt. Die steuerte er für den Pflegling bei und stiftete sie den erfreuten Frauen in ihre betriebsame Nähstube, wo das Material auszugehen drohte. In der Hand trug er einen großen Blumentopf, über dem vier oder fünf prachtvolle Papageien-Tulpen schwankten – die hatte er dem Muschir zugedacht, um ihn auch in der Stadt zur Blumenzucht anzueifern.

»In den Dachboden könnte man ganz leicht ein kleines Warmhaus einbauen,« sagte er, »wo die angetriebenen Zwiebel Licht genug hätten, ihre Blüten zu entwickeln.«

Fred brachte er eine Zeichnung des kleinen Erinnerungsdenkmales mit, das im Garten des Himmelhauses für Petz geplant war. Er hatte die halbrunde Steinbank und den Pylon darüber mit dem Bildnismedaillon des Verewigten jetzt noch einmal von einem tüchtigen Künstler strenger durchbilden lassen, in jenem biedermännisch-antiken Charakter, der dem Geschmacke der Zeit entsprach. Das Blatt ging von Hand zu Hand und fand ungeteilten Beifall. Man dachte sich hinein, wie einen an dieser Stätte der Erinnerung der Geist des Unvergeßlichen im Baumschatten umschweben und aus den wispelnden Wipfeln grüßen würde. Fred und Bethi standen die Augen voll Tränen.

So gab es manches zu erörtern und zu bemerken, das von Mosch angeregt war, Blumenzucht und Krankenwäsche, Warmhausbau und Bildhauerkunst. Noch tauschten sie ihre Meinungen darüber, als unversehens die Tür aufflog und Susannens Stimme vernehmbar wurde.

»Nur herein da!« rief sie. »Tragen Sie einstweilen alles da herein!«

Gleich darauf kam sie selbst zum Vorschein, in der Hand das Vogelbauer mit den zwei ängstlich flatternden Gimpeln, auf dem Arm das schon aufrecht sitzende, munter um sich blickende Schinäcklein, das mit einem niedlich aufgebogenen und von weißen Federn umwallten Hütchen geschmückt war. Ihr auf dem Fuße folgte ihr Mädchen, mit Schachteln, Bünkeln und Körben bepackt, und etwas bedächtiger, mit schweren wuchtigen Tritten, kam noch ein Mann hinterdrein, einen riesigen Koffer auf den Schultern, den er vorsichtig auf den Fußboden niederließ, daß die Stube zitterte. Susann stellte die Gimpeln auf den Tisch, hieß das Dienstmädchen ihre Sachen absetzen, entlohnte den Mann und schickte beide hinaus. Ganz verstört kam Bethi auf sie zu.

»Um Gotteswillen, Kind, was soll dieser Aufzug?«

»Was weiter? Ich bitte dich! Ich kehre ins Elternhaus zurück, ich kann mit meinem Mann nicht mehr leben!«

Man fragte weshalb? Man wollte ihre Gründe erfahren. Man bestürmte sie. Sie machte ein schmollendes Flünschlein und wurde zum Igel, indem sie sich stumm zusammenrollte und rings von Stacheln starrte.

»Ganz einfach,« wiederholte sie nur; »ich kehre ins Elternhaus zurück.«

Bethi hieß sie ablegen und niedersitzen, Julie nahm ihr das Schinäcklein ab und liebkoste es. Auch Mosch und Fred beschäftigten sich mit dem aufgeweckten, gut entwickelten Kinde. Das gefiel ihr, und sie wurde allmählich umgänglicher.

»Sieht es nicht kühn drein, Herr Mosch, das Schinäcklein? Glauben Sie, daß noch einmal ein ganzer Mann aus ihm werden kann?«

Mosch versicherte lächelnd und mit Überzeugung, daß alle Aussicht hiefür vorhanden sei.

»Ich hoff' es auch!« sagte sie tief atmend. »Trotzdem es von einem solchen Vater ist!«

»Aber sag doch bloß Susann,« forschte Bethi abermals; »was hat dein Mann eigentlich angestellt?«

»Er steht auf legalem Boden!« rief sie empört.

»Wer? Schinackel? Wo steht er?«

»Auf legalem Boden!« wiederholte sie entrüstet. »Es mag geschehen was will – er steht auf legalem Boden! Der Kaiser ist fort, es werden Truppen gegen Wien zusammengezogen – Schinackel steht auf legalem Boden! Der Reichstag schickt eine Denkschrift nach der andern an den Kaiser nach Olmütz, oder vielmehr an den Fürsten Lobkowitz, der jetzt in Olmütz Kaiser ist, so wie damals in Innsbruck der Graf Bombelles Kaiser war; die Denkschriften bleiben unbeantwortet, oder werden höchstens mit ein paar ausweichenden und zweideutigen Redensarten erwidert – Schinackel steht auf legalem Boden! Man weiß nicht mehr, wer Minister ist, und wer nicht, man weiß nicht mehr, ob die in Olmütz den Reichstag überhaupt noch gelten lassen, oder für eine Horde von Hochverrätern halten, man weiß nichts mehr, gar nichts mehr, bloß das eine, daß der Windischgrätz auf Wien marschiert – und Schinackel steht auf legalem Boden! Was sagt ihr dazu?«

»Sie ist politisch übergeschnappt!« rief Bethi entsetzt.

Mosch wollte sie begütigen: »Ich bitte Sie, liebe Susann, deswegen läuft man doch seinem Manne nicht davon?«

»Was verstehen wir Frauen von Politik?« sagte Julie.

»O, so viel versteh' ich schon,« rief sie flammend, »daß die Kamarilla Wien jetzt knebeln und uns die schwer errungene Freiheit wieder rauben will. Aber ich wehre mich dagegen, das bin ich meinem Kinde schuldig! Es soll in einem freien Lande heranwachsen!«

Man hörte hastige Schritte im Vorzimmer. Schinackel riß die Tür auf und trat ein. Hinter ihm vier baumfeste Packträger, die sich wie auf Kommando der Gegenstände bemächtigten, die da umher lagen und standen. Im Augenblick hatten sie alles wieder zusammengepackt, den großen Koffer, die Körbe und Schachteln und sogar das Vogelbauer mit den Gimpeln, und waren zur Tür hinaus, ehe Susann sich um ihre Habe wehren konnte. Schinackel stand da und lachte. Die kleine rundliche Frau Scheichenstuhl war völlig erstarrt in ihrer Wehrlosigkeit und sagte nichts als: »Gewalt –! Ich würde mich schämen!«

»Pa-pa-pa-pa-pap ... « machte Schinäcklein und strebte mit ausgestreckten Ärmchen nach dem Vater. Er nahm ihn auf den Arm, das Kind jauchzte und hüpfte vor Vergnügen »Jetzt macht er mir auch noch mein Kind abwendig! Wenn du lieber im Reichstag so energisch wärest! Einer schwachen, wehrlosen Frau gegenüber, ist es keine Kunst, Mut zu zeigen!«

Julie und Bethi lachten, und auch Mosch und Fred schienen erheitert.

»Ihr habt gut lachen,« rief sie eifrig; »aber ich, als Gattin eines Deputierten und Mutter eines Revolutionskindes bin verpflichtet, darauf zu sehen, daß die Freiheit nicht feige im Stich gelassen wird!«

»Ich hab' ihr zu viel von Politik erzählt,« sagte Schinackel den Kopf schüttelnd; »nun ist sie ganz überspannt geworden. Was möchtest du eigentlich, daß ich täte, Susann? Steh' ich nicht ohnedies im demokratischen Lager?«

»Mit einem Fuß,« gab sie zu, »aber bloß mit dem linken. Mit dem rechten stehst du auf legalem Boden. Wie weit kann man aber mit der Legalität springen? Bis zur Freiheit sicher nicht! Wer einen Eierkuchen backen will, darf nicht an die künftigen Hühner denken!«

»Haben Sie eigentlich ein bestimmtes politisches Programm?« fragte Mosch noch immer belustigt.

»Das will ich meinen! Der Deputierte Violand, der hat mir aus der Seele gesprochen: Sofort eine provisorische Regierung einsetzen, jeden Regierungsakt des Kaisers, solange er nicht zurückkehrt, für ungesetzlich erklären und dem Kommandierenden Grafen Auersperg befehlen, er habe unverzüglich seine drohende Stellung im Schwarzenberggarten aufzugeben! Das nenn' ich klare Sprache! Fort mit aller Leisetreterei! Die Legalität wird Wien noch ans Messer liefern, gebt nur acht!«

Fred nickte ihr eifrig zu, man sah, daß er ihr recht gab.

»Es sind etwas radikale Vorschläge,« meinte Mosch.

»Mein Verstand kann sie nicht einmal mißbilligen,« sagte Schinackel ernst. »Vielleicht wäre es das Richtige, scharf drein zu gehen. Aber solltet ihr's glauben? Es geht mir gegen das Gefühl, den Kaiser zu kränken. Erbgut von uns Österreichern! Denn so sind wir alle: Deutsche Treue, vielleicht durch einen Tropfen slavischer Empfindsamkeit verweichlicht. Nicht einmal Amerika hilft dagegen! Der Violand, als Romane, hat es freilich leicht! Wir Deutschen, die im Reichstag zurückgeblieben sind, stehen fast alle auf legalem Boden. Drängt man uns rein mit Gewalt in die Revolution hinein, so werden wir den Kampf aufnehmen, aber respektvolle Revolutionäre bleiben. Man ist einmal, wie man ist.«

Mosch nickte ihm freundlich zu und fühlte das Bedürfnis, ihm irgendwie beizustehen.

»Nun soll ja neuerdings eine Deputation mit eindringlichen Vorstellungen ans allerhöchste Hoflager abgegangen sein. Wollen wir nicht den Erfolg abwarten, Frau Susann, und uns inzwischen beruhigen?«

»Der Erfolg wird der gleiche sein wie bei allen übrigen Deputationen. Nicht einmal ›mau‹ sagt die Olmützer Sphinx.«

Schinackel seufzte und sah bekümmert drein.

»Bisher ist es allerdings allen Deputationen so ergangen.«

»Wie soll man sich das erklären?« rief Mosch. »Wo doch der Reichstag die oberste legale Behörde ist, die man uns in Wien zurückgelassen hat!«

»Das kann ich Ihnen leider ganz genau erklären,« sagte Susann. »Man will nicht mit uns unterhandeln, man will uns erobern!«

Alle schwiegen betreten, bis Fred, dessen Wangen wieder glühend geworden waren, sagte: »Eine Hoffnung bleibt uns auf alle Fälle, die edlen und ritterlichen Magyaren! Sie lassen sich die Freiheit nicht aus den Händen winden, sie werden auch uns nicht im Stiche lassen, da wir ihrethalben in diese mißliche Lage geraten sind.«

Schinackel zuckte die Achsel: »In Zeiten der Not und Gefahr, läßt einen mancher in Stich, auf den man geschworen hätte.«

Er sagte es vielleicht nicht ohne Bezug, und Bethi nützte den Augenblick. Susannen fest ins Auge sehend, bemerkte sie mit Nachdruck: »Gerade in schweren und sorgenvollen Zeiten sollte man seine Freunde nicht im Stich lassen!«

Susann verstand und fühlte sich so angenehm gedemütigt und gezüchtigt, daß es ihr ganz wohlig den Rücken hinunterlief.

»Es war mir bloß um Schinäcklein,« seufzte sie, das blonde Haupt sanft neigend; »der sollte doch ein wahrhaft freier und entschlossener Mensch werden und nicht immer bloß auf legalem Boden stehen?«

Ihr Mann trat zu ihr und legte ihr seine Hand aufs Haar. »Wenn es hier herüben mit der Freiheit nicht geht, so fahren wir übers Meer zurück und lassen unser Kind drüben aufwachsen, was meinst du?«

Da warf sie sich jubelnd an seine Brust, ihn und das Kind liebkosend: »Auf nach Amerika! Fahren wir! Heute noch!«

»Gemach, gemach! Ausreißen tu' ich nicht. Erst will ich mich hier mit Anstand aus der Affäre ziehen!«

Und den Verwandten munter zunickend, verließ er das Zimmer, das Kind auf dem linken Arm und die versöhnte Gattin am rechten.

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