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Freiheit die ich meine

Emil Ertl: Freiheit die ich meine - Kapitel 38
Quellenangabe
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typefiction
authorEmil Ertl
titleFreiheit die ich meine
publisherL. Staackmann Verlag/Leipzig
printrunSiebzehntes bis neunzehntes Tausend
year1925
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Am Abend bevor die Familie Leodolter aus dem Himmelhaus in die Stadt übersiedelte, stieg Poldi noch einmal zur Himmelswiese hinauf, um gewissermaßen Abschied zu nehmen vom Lande, von der freien Welt da draußen, wo die Bäume und Gräser standen und die Wolken flogen. Er liebte diese karg zugemessenen Abendstunden, die ihm nach des Tages Arbeit im Garten des Himmelhauses oder in dessen näherer Umgebung vergönnt waren. Sie bedeuteten ihm Erholung, Entlastung, reine Freude. Eigentlichen Vergnügungen nachzugehen, war er nie gewohnt gewesen. Jetzt, so bald nach dem Tode des Vaters, hätte er schon gar keine Neigung dazu gefunden. Ein stilles Verweilen in Wald und Flur konnte ihn hundertfältig dafür entschädigen. Mit der schwärmerischen Sehnsucht des Großstädters hing er an der Natur. Im Freien, fern vom Lärm der Fabrik und von den Sorgen des Geschäftes, da wurden seine Gedanken lebendig und begleiteten ihn wie stille, treue Gefährten, die von Vergangenem und Zukünftigem zu erzählen wußten. Indem er sich durch das schon herbstlich leuchtende Holz der Höhe der Himmelswiese näherte, war er nicht wenig überrascht, zwischen den Zweigen der halbentlaubten Bäume ein helles Kleid hindurchschimmern zu sehen. Fast erschrocken inne haltend, stand er im Begriffe umzukehren, um der Dame, die am Rande des Gehölzes im Grase saß, nicht lästig zu fallen, als sie den Kopf nach ihm umwendete und er Elfe in ihr erkannte. Jetzt blieb ihm nichts übrig, als an sie heranzutreten und sie zu begrüßen.

»Sie wundern sich, Herr Leodolter, daß Sie mich hier finden, einsam, ohne jede Begleitung ... Oder kennen Sie mich gar nicht mehr?«

Er machte eine höflich abwehrende Bewegung: »Oh–!«

»Ich kam über die Höhe, die klaren Herbsttage locken mich jetzt oft weit hinaus – wir wohnen seit einigen Tagen im Schloß und werden vermutlich den ganzen Winter über bleiben. In der Stadt und in Braunhirschen ist es fast unleidlich geworden, wenn man das Unglück hat, Wappen und Krone zu führen ... Soll ich es gestehen, daß ich gerade in diesem Augenblicke an Sie und Ihren Bruder dachte?«

»Sie sind sehr gütig, Baronesse, daß Sie sich unser noch erinnern.«

»Als ich die Himmelswiese betrat, kam mir sofort jener Tag wieder, wo wir hier saßen – mit Anna ... Für mich war das ein Ereignis, damals, müssen Sie wissen. Ich bin ziemlich einschichtig aufgewachsen – freudlos! Daß ich mich einmal mit Anna fortschleichen konnte – Gott, kam mir das abenteuerlich vor, mir armen Treibhauspflanze! Sollten Sie es glauben: Ich weiß noch jedes Wort, das wir damals mit einander sprachen!«

»Anna nannte Sie Elfe, und wir wußten nicht, wer Sie seien,« sagte Poldi. »Aber Sie erschienen mir als ein ganz überirdisches, elfengleiches Wesen.«

»Dazu wirb wohl der Name das meiste beigetragen haben.«

»Es war nicht bloß der Name ... Auch mir steht noch jede Einzelheit jener Stunden in treuer Erinnerung.«

»Es flog ein Kreuzschnabel dort aus dem Busch, und Sie erzählten mir die Legende, wie er sich seinen Schnabel an den heiligen Kreuzesnägeln verbogen haben sollte ... «

»Und mit welchem Ernst hörten Sie zu! Es ist etwas ganz eigenes um den Ernst der Kinder, wenn man ihnen so etwas erzählt. Mein armer kleiner Vetter Görgi, der beim Brand der Fabrik ums Leben kam ... «

Sie hob die gefalteten Hände an den Mund und bewegte leise den Kopf. Er hielt inne.

» ... Was wollten Sie sagen, von dem lieben armen Jungen?«

»Ich wollte sagen: Er hatte ihn auch, diesen sonderbaren Ernst, wenn man ihm etwas Märchenhaftes erzählte.«

»Meinen Sie eigentlich, daß Kinder daran glauben, wenn man ihnen dergleichen erzählt?«

Poldi überlegte.

»So weit ich es beobachten konnte, ist es so: Die seicht Angelegten, die glauben halb und halb daran und fragen, ob es auch wahr sei? Die tiefer Angelegten, die glauben so innig an den Sinn der Sache, daß sie sich gar nicht darum kümmern, ob sie auch wirklich sein könnte. Darum schauen die so merkwürdig ernst drein und fragen auch nie, ob es wahr sei.«

»Ich war damals schon viel zu erwachsen, um die Legende für wirklich zu halten.«

»Sie auf ihre Wirklichkeit hin zu betrachten, kam ihnen gar nicht in den Sinn.«

»Das allerdings nicht. Aber dieses andere,« sagte sie lächelnd, »wovon Sie mir damals erzählten, daran wollte ich gar nicht recht glauben. Und ich hätte mich gern mit eigenen Augen davon überzeugt, ob es so etwas wirklich geben konnte?«

»Was sollte das gewesen sein?«

»Sehen Sie, daß Sie sich doch nicht an alles so genau erinnern wie ich! Sie erzählten mir von einer ganzen Gruppe von Leidenssymbolen, die ein alter Mann in Flaschen aus böhmischem Kristallglas hineinzaubern könnte.«

»Ach ja! Die ›Leiden Christi‹ des alten Brodbeck!«

»Sie versprachen, mir eine solche Flasche mitzubringen, und mir war es zu Mut, als sei mir ein Königreich versprochen worden ... Aber wollen Sie nicht niedersitzen?

Das Gras ist trocken hier am Waldsaum und fast verdorrt. Der Herbst rückt schneller ein als sonst ... Nun lagern wir nebeneinander wie damals. Wie viel Jahre mögen es sein? Finden Sie mich sehr verändert?«

»Ich erkannte Sie auf den ersten Blick.«

»Und haben mich seither nicht wieder gesehen? Das ist merkwürdig, daß Sie mich sogleich erkannten.«

»Viel merkwürdiger ist es, daß Sie sich meiner noch erinnerten.«

»Ich sah Sie oftmals wieder seither!«

Poldi wunderte sich.

»Meinen Bruder werden Sie vielleicht wiedergesehen haben, aber nicht mich?«

»Glauben Sie, daß ich Sie nicht auseinander kenne? Ihren Bruder sah ich zweimal. Einmal im Schloßpark, als er mir die Kristallflasche mit den Leiden Christi brachte; Sie sind damals nicht mitgekommen. Die arme Mama wollte es nicht erlauben, daß ich sie annahm. Es tat mir so leid darum, daß ich am liebsten geweint hätte.«

»Sie sagen: Die ›arme‹ Mama. Ihre Mama ist doch noch am Leben und gesund?«

Eine brennende Röte flog über ihre Wangen, die noch immer so unsäglich zart waren wie Blütenblätter der Hagerose.

»Mein Vater und meine Mutter stehen im Scheidungsprozeß miteinander,« sagte sie gepreßt.

»O –!«

Sie schlang Knoten in Grashalme und seufzte dabei. Der Abendwind raschelte im welken Laub, das von den Bäumen sank, und trieb es in kleinen Stößen und Sprüngen die abschüssige Wiese hinunter.

»Sie können sich denken, wie hart das für die Kinder ist, wenn sie eine Entscheidung treffen müssen, bei wem sie bleiben wollen. Es sind recht traurige Verhältnisse, in denen ich lebe ... «

»Ich litte unsagbar schwer unter einem solchen Zerwürfnis,« sagte Poldi, »Wenn man die nicht eins weiß, denen man das Leben dankt!«

»Die Mutter ist fort, ich bin beim Vater geblieben; ich weiß nicht, ob es wahr ist, was man ihm vorwirft, ich denke nicht darüber nach. Er steht mir näher, und ich fühle, daß er im innersten gut und ein wahrhaft vornehm denkender Mann ist ... Sie haben nun auch den Vater verloren!« sagte sie teilnehmend ... »Und die Mutter?«

»In frühester Jugend verloren.«

»Bewahren Sie gar kein Erinnern an sie?«

»Doch! Wie sie auf dem Totenbette lag und eine Schleife an ihrer Brust sich im Luftzug bewegte.«

»Und sonst erinnern Sie nichts?«

»Es ist schon etwas und nicht so wenig!«

»Daß es so viel Leid in der Welt gibt! Wenn wir uns davon frei machen könnten? Darüber hinaus wachsen! Das erst wäre Freiheit!«

»Wir müssen darüber hinauswachsen!« sagte Poldi.

»Wenn wir könnten

Er neigte sich zu ihr, sah sie ernst an und sagte leise und schlicht, gleichsam wie ermutigend oder tröstend: »Frei werden, heißt Gott suchen und finden. Und was ist Gott? Die Freudigkeit des Herzens, die Zuversicht. Was ist Freiheit? Glück im höchsten Sinne, Furchtlosigkeit, innere Kraft und das Gefühl der Gnade.«

Sie sann seinen Worten nach.

»Und wenn dann ein Unglück über uns kommt?« sagte sie endlich.

»Es wird uns betrüben und traurig machen ... «

»Und heiße Tränen erpressen!«

»Aber es kann uns nicht abdrängen von uns selbst,« sagte er, »und von der göttlichen Freiheit, die in uns ist! Die ›Leiden Christi‹ in der Flasche, die Symbole von Mut und Demut, von Seelenstärke, von freudiger Aufopferung und Liebe, sind die nicht unzerstörbar, so lange das Kristall nicht zerschlagen wird, das sie umhüllt?«

»O wer sich diese Freiheit erkämpfen könnte!« ... Sie blickte hinaus auf die ferne Stadt, die sich in Abendnebel hüllte. Es war Poldi, als wäre sie bewegt und als würden ihre Augen feucht.

»Ihr Bruder Fred macht mir Sorge,« sagte sie mit einem Seufzer. »Ich denke oft an ihn. Ich sah ihn zum letztenmal in der entsetzlichen Märznacht, wo er mit seinen Studenten die Proletarierhorden im Zaum halten wollte ... Sein Wille ist so rein und sein Feuer so edel! Er glüht für die Sache des Volkes, wie ein Held kam er mir vor ... Inzwischen hat die Freiheit sich demaskiert. Wie auf einer Redoute, wo man zurückprallt, wenn ein reizender Domino die Larve abtut und eine Fratze uns entgegengrinst – geradeso ist es! Fred opfert sein Herz auf einem Altar, der besudelt ist. Können Sie ihm nicht Einhalt tun?«

»Auch er wird sich nicht abdrängen lassen von sich selbst,« sagte Poldi fest. »Er ist leicht entzündlich und oft unüberlegt. Aber seine Entschlossenheit hat etwas Ergreifendes, weil sie grundehrlich und wahrhaftig ist.«

»Sie hatten immer Einfluß über ihn – ist es nicht so?«

»Ich bangte mich früher oft um ihn und machte mir Sorgen. Ich wollte ihn lenken und behüten. Ich fühlte mich gleichsam verantwortlich für ihn.«

»Und das hat sich jetzt geändert?«

»Nicht meine Liebe zu ihm – nur ist sie brüderlicher geworden über den Sommer, wo wir getrennt waren, während sie früher fast – mütterlich war. Sie ist nicht weniger tief als sonst, aber freier – wie manches Unfreie von mir abfiel mit der Zeit, vielleicht männlicher, mutiger und freudiger. Heute weiß ich es, daß einem Begeisterungs- und Aufopferungsfähigen, wie Fred es ist, viel Schlimmes zustoßen kann, aber nichts Schlimmeres geschehen könnte, als wenn er sich ein fremdes Reis aufpfropfen ließe, das nicht aus seiner Natur wächst.«

»Mahnungen und Ratschläge hätten noch immer nichts Gewaltsames,« meinte Elfe.

»Das Große, das jetzt geschieht, fordert heiße und – unbedachte Herzen. Ich hätte es nie vollbracht.«

»Und halten Sie es wirklich für groß?« sagte sie zweifelnd.

»Immerhin ist es eine Aussaat. Wenn der Boden zum erstenmal umgebrochen wird, so fällt manches Samenkorn in Stein und Dorn. Aber selbst, wenn die Pflugschar noch einmal darüber hingeführt werden müßte – die Arbeit, die mit so viel gutem Willen geleistet wurde, kann nicht ganz verloren sein.«

»Ich habe Sie unzähligemal beobachtet, Herr Leodolter,« sagte Elfe, »von unserm Park in Braunhirschen, wenn Sie den Bau Ihrer Fabrik in Augenschein nahmen, Anordnungen trafen oder mit den Leuten unterhandelten. Darum eben war es, daß ich vorhin sagte, ich hätte Sie oft gesehen seither ... Ich habe Sie an Ihrer Arbeit gesehen. An einer tüchtigen und segensreichen Arbeit. Einer Arbeit, die vielen Unterhalt und Nutzen bringen wird und auch für das Vaterland von Wert ist. Und dabei haben Sie sich doch die wahre Freiheit erkämpft, die göttliche Freiheit des Herzens ... Ist das, was Sie leisteten, nicht hundertfältig dem vorzuziehen, was Ihr Bruder inzwischen ins Werk setzte?«

Sie sah zu ihm auf, und er war beschämt und dankbar, daß sie ihn anerkannte. Eine flüchtige Röte färbte seine Wangen.

»Es lassen sich keine Vergleiche ziehen, Elfe! Die Ziele sind zu verschieden, das eine geht ins Große, gehört vielleicht der Geschichte an; das andere ist zwar nützlich, aber doch eng und bürgerlich. Die Kräfte unserer Eltern und unserer Voreltern und Ahnen, die in uns lebendig sind, wirken ganz anders in Fred, ganz anders in mir. Man muß Ehrfurcht haben vor allem Gewordenen. Wie vor einem Baum, oder einer Wolke, oder einem Berg, oder einem Wasserlauf. Ich treibe meine Mühle, er die seinige.«

»Mir gefällt gerade, je mehr ich die Dinge verstehen lerne, das Enge und Bürgerliche, die fruchtbare Arbeit, das Einfache und Tüchtige. Ich muß es von meinem Vater haben, der den Adelsstolz der Mutter gar nicht kennt und im Grunde die bürgerlichen Ideale der Zeit teilt. Mein Bruder ist ganz anders, der Bela. Soldat und Feudalherr durch und durch. Der hält bürgerliche Arbeit beinahe für verächtlich.«

»Ist er gegenwärtig mit Ihnen im Schloß?«

»Er steht unter Ban Jellachich in Ungarn. Er kämpft gegen die Freiheit, wie Fred für sie. Mit derselben Glut der Überzeugung. Ich möchte der eine nicht sein und nicht der andere. All diese Kämpfe zerstören nur und bauen nicht auf. – Sagen Sie, Poldi, haben Sie von Anna nichts gehört? Das Unglück, das sie betroffen hat, kennen Sie doch?«

Er wußte nichts weiter von ihr. Nur Gerüchte waren ihm zu Ohren gekommen, daß der Leutnant sie verführt und dann im Stich gelassen habe. Er wunderte sich, daß Elfe das Gespräch darauf brachte.

Aber sie sagte ganz unbefangen, wenngleich betrübt: »Mein Bruder hat häßlich an ihr gehandelt. Ich machte ihm Vorwürfe deswegen, ich konnte nicht einsehen, welche unüberwindlichen Hindernisse ihn davon abhalten sollten, Anna Genugtuung zu geben. Er schrieb mir dagegen, daß er den Umständen, die eine Ehe unmöglich machten, unendlichen Dank schulde, sonst wäre er vielleicht wirklich so töricht gewesen, sich seine glänzende Zukunft durch eine Mesalliance zu verderben. Er findet es abgeschmackt, wegen einer ›gottlob abgetanen Liaison‹, wie er es nennt, Aufhebens zu machen. Sehen Sie, das ist der Ton der jungen Leute in unseren Kreisen. Mich widert es an, ich bin eigentlich ein recht hausbackenes Bourgeoisgemüt. Ich kann garnicht sagen, wie es mir um Anna leid tut!«

»Haben Sie sie wiedergesehen, seit der Leutnant fort ist?« fragte Poldi.

»Papa läßt fortgesetzt nach ihr suchen, wir möchten sie doch nicht im Elend umkommen lassen! Aber sie ist zu stolz, Hilfe anzunehmen, und weiß sich vor uns zu verbergen.«

Es fing an dämmerig zu werden. Sie standen auf und gingen miteinander den Waldpfad hinunter.

»So haben wir eigentlich eine ganze Menge gemeinsamer Sorgen,« sagte Elfe.

Er gab ihr das Geleite durch die Felder, über deren Stoppel der Wind fegte, und bis zur Mühle am Schloß. Da blieb sie stehen und blickte zu ihm auf.

»Nun kenn' ich den Weg der Freiheit. Haben Sie Dank, daß sie ihn mir wiesen! Davon abirren werd' ich freilich noch oft und oft. Aber ich will es wenigstens versuchen, ihn zu gehen.«

Auf dem Heimweg stand Poldi lange inmitten der freien Felder und blickte gegen den Himmel, der mit einer Unzahl von Sternen besät war. Der rauhe Herbstwind, der sich erhoben hatte, zerrte an seinen Kleidern, daß er den Hut tiefer in die Stirn drücken mußte. Geradeso war es ihm recht: Das wilde Wehen und ungestüme Hinstürzen der leidenschaftlich bewegten Luft. Neue Kämpfe kündigten sich an. Er wollte fest auf seinem Posten bleiben und das Fahrzeug, dessen Steuer ihm anvertraut war, mit furchtloser Hand gegen den Sturm steuern. Es stand ein Stern über ihm, zu dem er aufblicken konnte, daß er die Richtung nicht verlor. Jetzt erst war die volle Freudigkeit des Herzens in ihm. Jetzt fühlte er unerschöpfliche Kraft in sich, da er sich nicht mehr einsam wußte. Jetzt fiel auch der letzte Rest alles quälerischen, sorgenvollen und selbstzweiflerischen Wesens von ihm.

Und mit hochaufatmender Brust jubelte er in den Sturm hinaus: »Freiheit! Freiheit!«

*

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