Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ravi Ravendro >

Flucht aus Buddhas Gesetz

Ravi Ravendro: Flucht aus Buddhas Gesetz - Kapitel 39
Quellenangabe
pfad/ravendro/buddhas/buddhas.xml
typefiction
authorRavi Ravendro
titleFlucht aus Buddhas Gesetz
publisherWegweiser-Verlag G.m.b.H. Berlin
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20120218
projectid19faea2f
Schließen

Navigation:

37

Im Menam stockte die Strömung. Die Flut staute sich und stand dicht vor ihrem Höhepunkt.

Das große, seetüchtige Motorboot fuhr stromauf und glitt mühelos durch das gelbgraue Wasser des Flusses.

Warwick und Amarin saßen in der Führerkabine. Noch vor Tagesanbruch mußten sie die Mündung des Meklong-Flusses erreichen, um dort ungesehen ein Versteck für das Boot am Ufer zu suchen. Durch den breiten Klong Bangkok Noi konnten Sie in zwei, höchstens drei Stunden in den Meklong-Fluß kommen und an ihr Ziel gelangen.

Evelyn wollte sie am Morgen mit ihrem Flugzeug dort abholen. In einer knappen Stunde hofften sie dann, über die großen Gebirgsketten zu entkommen und jenseits der birmanischen Grenze niedergehen zu können.

Die Fahrt durch die Hauptstadt war ein verwegenes Wagstück.

Warwick hatte alle Lichter in der Kabine gelöscht, um nicht erkannt zu werden, und Amarin hielt eine Taschenlampe, mit der sie das Schaltbrett, die Apparate und die Steuerung beleuchtete, wenn es erforderlich war. Auch die äußeren Lampen waren halb abgeblendet. Erst bei der Einfahrt in den Kanal schaltete er volles Licht ein.

Trotz der späten Stunde – die Uhr zeigte halb eins – war die große Wasserstraße noch reichlich belebt. Die schwimmenden Kaufladen an den Ufern strahlten fast alle noch in hellem Lampenschein, und viele kleine Boote pendelten zwischen ihnen hin und her.

Links und rechts vom Kanal ragten zahlreiche Tempel, deren goldene Zieraten und Türme im weißen Mondlicht gleißten. Wie Zauberinseln leuchteten diese Bauten zwischen weitausgedehnten, flachen Reisfeldern auf.

Aber Warwick und Amarin sahen diese Schönheiten nicht. Von innerer Unruhe erfüllt, strebten sie nur vorwärts, ihrem Ziel entgegen. Weiter und weiter fuhr das Boot ins Land hinein, spärlicher wurden die Häuser und Wohnungen am Ufer.

Soweit das Auge reichte, zog sich die breite, fruchtbare Menamebene hin. Bambusgebüsche mit schlank aufstrebenden Rohren erhoben sich ab und zu am Ufer und unterbrachen das eintönige Bild der Landschaft. Der Nachtwind spielte mit den langen, geschwätzigen Blättern, die wie blaßgrüne Schleier in zartem Licht rieselten.

Nur in gewissen Abständen kamen sie an vereinzelten Dörfern vorüber, und das ungewohnte Geräusch des Motors weckte dann die Hunde und ihr wütendes Geheul.

Die Fahrstraße wurde allmählich enger. Die Motorschraube saugte Wasser an, und mit dem Boot fegte eine Flutwelle durch den Kanal, die fortschreitend an den Ufern emporkletterte. Die kleinen, dort befestigten Boote wurden hin und her geschleudert. Einige füllten sich mit Wasser und sanken.

Am Ende eines Dorfes tauchten plötzlich in dem Lichtkegel des Scheinwerfers die Trümmer einer zusammengebrochenen Brücke auf, die die Durchfahrt versperrten. Warwich stoppte gerade noch rechtzeitig, und Amarin fuhr entsetzt in die Höhe.

Da sie schon mehr als eine halbe Stunde im Kanal zurückgelegt hatten, konnte ihnen dieses Mißgeschick zum Verhängnis werden, denn sie mußten nun zurück und einen neuen Weg suchen. In dem engen Kanalbett war es unmöglich, zu wenden, und kostbare Zeit ging verloren, weil sie bis zu einer breiteren Stelle rückwärts fahren mußten.

Amarin erkannte die Gefahr und legte ihren Arm um Warwicks Schulter. Ihre Bliche trafen sich für eine kurze Sekunde, und er nickte ihr ermutigend zu.

Noch stand die Flut, noch war für den »Delphin« genügend Tiefe in den Kanälen, aber in einer halben Stunde begann das Wasser zu fallen, erst langsam, dann immer schneller. Und wenn die Ebbe sie überraschte, würden sie rettungslos im Schlamm steckenbleiben. Das große Boot würde dann unweigerlich bei Tagesanbruch von den Bauern entdeckt werden, und sie würden verloren sein.

Die Fahrt durch den Kanal Bangkok Noi hätte sie direkt in den Meklong-Fluß gebracht, ohne daß sie den Golf von Siam berührten, aber nun war Warwick gezwungen einen anderen Weg nach Süden zu wählen. Noch zur Flutzeit mußte er das offene Meer gewinnen und an der Küste entlang fahren, bis er den vereinbarten Treffpunkt erreichte. Evelyn noch einmal aufzusuchen, war nun unmöglich geworden.

Blitzschnell überlegte er. Dann entschied er sich für den Kanal Hua Krabü, durch den er schon öfter gefahren war, und steuerte mit zäher Energie südwärts, dem aufspringenden Nachtwind entgegen.

Eine Dreiviertelstunde fuhren sie ohne weiteren Zwischenfall und Aufenthalt weiter und kamen gut vorwärts. Der Mond hatte den Zenit schon überschritten, als die Flut langsam zu fallen begann. Besorgt sah Warwick, wie das Boot an Geschwindigkeit zunahm, getrieben durch die Strömung des ablaufenden Wassers. Er verglich die Zeit mit der Fluttabelle. Hoffentlich hielt der Südwind an, der die Wassermassen in den Kanal hineindrängte und der eintretenden Ebbe entgegenwirkte.

Als ob Warwichs Wunsch in Erfüllung gehen sollte, nahm die Brise an Stärke mehr und mehr zu. Trotzdem wurde die Lage von Minute zu Minute kritischer. Schon ein paarmal hatte der Kiel den Grund leicht berührt.

Warwich biß die Zähne zusammen. Er mußte die Fahrt verlangsamen. Mühsam arbeitete sich das Boot weiter und weiter. Er erkannte die Gegend an den hohen Zuckerpalmen wieder, die am Ufer standen. Der Ausblich auf die Felder wurde jetzt durch den Dschungel versperrt, der dicht ans Wasser herantrat. Noch zehn Minuten – dann mußten sie an der Küste sein.

Immer häufiger stieß der Boden des Fahrzeugs auf Grund, immer langsamer und behutsamer steuerte Warwich. Endlich hörte er das Rauschen der Brandung, das das Heulen des Windes übertönte, aber im gleichen Augenblick lief das Boot fest. Sofort warf er den Hebel auf »Rückwärts«. Geräuschvoll hämmerte der Motor, und die Schraube wühlte Schaum und Schlamm auf. Aber der »Delphin« rührte sich nicht.

In diesem kritischen Augenblick durfte Warwick es nicht wagen, seinen Platz zu verlassen.

»Versuche abzustoßen«, rief er Amarin zu.

Schnell erhob sie sich, packte die große Enterstange und bot alle Kraft auf, um das Boot rückwärts zu bewegen. Verzweifelt mühte sie sich ab, aber all ihre Anstrengungen waren vergeblich.

Warwick konnte den Anblick nicht ertragen, sprang auf und half ihr. Kräftig stemmte er sich gegen das Ende der Stange, und langsam schob sich das Boot von der Sandbank, so daß sie wieder freikamen.

Er eilte zur Führerkabine zurück. Noch im letzten Moment erreichte er das Steuer und drehte schnell das Rad, sonst wären sie am anderen Ufer festgefahren.

Vorsichtig tastete sich Warwick den Kanal entlang, bis bei der letzten Biegung das offene Meer vor ihnen auftauchte.

Wie ein Tor öffnete sich die dichte, dunkle Dschungelwand nach der See; ein Windstoß fegte über das unruhige Wasser. Das Boot schaukelte in den Wellen, die sich vom Meer her in den Kanal wälzten.

Warwick warf einen Blick auf das Zifferblatt und seufzte. Zu der letzten kurzen Strecke hatten sie über eine halbe Stunde gebraucht, und die Flut fiel nun in immer schnellerem Tempo. Eine heftige Strömung zum Golf machte sich außerdem störend bemerkbar und hinderte ihn beim Steuern.

Endlich erreichten sie die Mündung des Kanals, aber plötzlich erschütterte ein schwerer Stoß das Boot in allen Fugen.

Unwillkürlich packte Warwick das Steuerrad fester.

Sie waren gegen ein hartes Hindernis angerannt. Bange Sekunden vergingen, und Warwick fürchtete schon, daß das Boot leck geworden sei. Da sie aber mit ganz geringer Eigengeschwindigkeit fuhren, hatte der Schiffsboden den Stoß ausgehalten.

Es mußte ein angeschwemmter Baumstamm oder ein alter verrotteter Kahn gewesen sein, der hier in der Fahrrinne gesunken war. Knirschend schob sich das Fahrzeug an dem Hindernis vorbei. Dann lag das offene Meer vor ihnen, und sie erreichten tieferes Fahrwasser.

Sehnlichst hatte Warwick vorher den Südwind herbeigewünscht, aber jetzt wurde aus einem Helfer ein Feind, der die Wellen hoch aufpeitschte. Er durfte nicht wagen, einfach an der Küste entlang nach Westen zur Mündung des Meklong-Flusses zu steuern.

Wieder standen sie vor unvorhergesehenen Schwierigkeiten. Entschlossen schaltete Warwick den Motor auf »Rückwärts«, so daß das Boot stoppte, und legte einen Hebel um. Vorne am Bug rasselte eine Kette, und der Anker schoß in die Tiefe.

Warwick überlegte einige Minuten, um eine Entscheidung zu treffen.

Amarin zeigte auf die Borduhr – es war schon zwei.

Er sagte sich, daß er erst anderthalb Stunden lang gegen Wind und Wellen nach Südsüdwest in den Golf hinausfahren und dann scharf in spitzem Winkel wenden mußte. So konnte er mit dem Wind die Mündung des Meklong-Flusses ansteuern. Ein Blick auf das Schaltbrett bestätigte ihm, daß er bis jetzt wenig Brennstoff verbraucht hatte. Und das Boot war noch in guter Verfassung.

Mit wenigen Worten erklärte er Amarin seinen Plan.

»Wir werden gegen schweren Seegang ankämpfen müssen, aber bleibe tapfer. Wenn das Boot auch noch so sehr hin und her geschleudert wird, wir erreichen doch unser Ziel! Ich bin schon oft bei rauhem Wetter und im Sturm mit dem ›Delphin‹ auf dem Meere gewesen.«

Sie nickte. Solange sie nur in seiner Nähe weilen konnte, fürchtete sie nichts.

Sofort legte er den Hebel herum. Ein Ruck – geräuschvoll wand sich die Ankerkette wieder um die Trommel. Im gleichen Augenblick ließ er den Motor an und fuhr hinaus in die sprühenden, spritzenden Wogen.

Der »Delphin« tanzte auf dem stark bewegten Wasser, nahm aber mutig seinen Weg vorwärts.

Die schäumenden Wellen jagten daher wie weiße Rosse mit langflatternden Mähnen. In voller Fahrt warf sich das Boot ihnen entgegen und kämpfte sich vorwärts. Hoch spritzte der Gischt auf, wenn der Kiel sich in die auftürmende Flut bohrte und dem wachsten Wellenberg entgegengetragen wurde.

In der geschlossenen Führerkabine saßen Amarin und Warwick sicher und geborgen, wahrend die aufgewühlten Wassermassen über Vorder- und Hinterdeck spülten.

Noch schien der Mond klar und hell, aber im Süden stand drohend eine Wetterwand am Horizont, die sich langsam weiter vorschob. Eins der üblichen Nachtgewitter zu Beginn der Regenzeit zog auf.

Der Wind, der immer stärker wurde, brach die Kämme der Wogen und schleuderte den Gischt heftig gegen die Kajütenwand, so daß die Sicht sekundenlang unterbrochen war.

Die Wetterwand stieg höher und drohender empor, der Wind nahm an Gewalt zu, wurde zum brausenden Sturm und trug schwarze, turmhohe Wolken heran. Wild aufflammende ferne Blitze erleuchteten weite Himmelsräume.

Nach kurzer Zeit wurde der Anprall der Wogen so heftig, daß Warwick die Höchstgeschwindigkeit des Motors ein wenig verringern mußte.

Amarin schmiegte sich näher an Warwick. Sie hatte noch nie eine größere Fahrt mit einem Motorboot auf offener See gemacht. Von der niedrigen Bordwand gesehen, wälzten sich die Wellen gigantisch und drohend wie Ungeheuer heran.

Mühsam und rastlos arbeitete sich das Boot voran.

Sie hatte das Gefühl, als ob sie selbst gegen die andrängenden Wogen kämpfen müßte.

Wolkenschleier verdunkelten den Mond, der mehr und mehr zum westlichen Horizont niedersank. Von ferne rollte der Donner, aus dem schwarzgrauen Gewölk zuckten fahle Lichter, und schließlich brach das Wetter los. Ringsum breitete sich düstere Nacht.

Donnernd schlugen Wellen und Gischt gegen die starken Glasfenster der Kabine. Der Lärm war so gewaltig, daß sich die beiden nicht mehr durch sprechen verständigen konnten. Amarins Angst und Furcht wurden gemildert durch Warwicks Nähe. Wenn eine besonders drohende Woge heranrollte, klammerte sie sich fester an ihn. Ab und zu wandte er sich zu ihr und suchte sie durch einen liebevollen Blick zu trösten.

Er hatte keinen Anhaltspunkt mehr für die Navigation. Er konnte sich nur noch nach seinem Kompaß und nach seiner Uhr richten. Nach und nach löschte er sämtliche Bordlichter: nur die kleine, abgeblendete Lampe der Führerkabine beleuchtete die Instrumente und Apparate auf dem Bordbrett. Mit höchster Kraft arbeitete der Motor. Der Bug des Bootes wurde immer wieder steil in die Höhe gehoben und donnerte dann mit voller Gewalt auf die Meeresfläche nieder, so daß der weiße Gischt haushoch nach beiden Seiten spritzte.

Unausgesetzt schlugen die Kämme der Wogen gegen die starken, runden Glasscheiben in den festen Messingrahmen, und die Gefahr wuchs, daß die heranrollenden Wassermassen die Fenster eindrücken und das Boot überschwemmen würden. Die Temperatur im Innern stieg und wurde drückend. Aber es gingen schwere Regenmengen nieder, so daß es mit der Zeit wieder erträglicher und kühler wurde.

Dumpfe Schmerzen im Kopf und im Rücken quälten Amarin.

Warwick steuerte unentwegt nach Südsüdwest. Seine Hände hatten sich an dem Steuer festgesaugt. Langsam verging Minute um Minute in qualvoller Spannung.

Amarins Mut sank mehr und mehr. Die Schrecken dieser Nacht auf dem tosenden Meer erfüllten Sie mit Entsetzen und Grauen. Wahnsinnige Angst vor dem wilden, gellenden Aufheulen des Sturms packte Sie. In ihren Ohren klang es wie das Hohngelächter des Teufels Mara.

Warwick fühlte ihre Not. Für kurze Zeit stellte er das Steuer fest, legte den Arm um sie und zog sie an sich.

Aber aus dem unbarmherzigen Schwarz der Wasserwüste und den geisterhaft zischenden Schaumkämmen, die im Licht der Blitze aufleuchteten, sah sie visionär die Gestalt des sturm- und meergebietenden Buddha emporwachsen. Sie war aus Buddhas Gesetz geflohen! Deutlich stand diese Erkenntnis vor ihr.

Und nun wurden ihre Gedanken zu Worten – ihre Worte zu Bitten – ihre Bitten zum Gebet an Buddha, der Wind und Wellen mit erhobener Hand zur Ruhe gebracht hatte.

Sekundenlang zuckten zerrissene Blitze nieder und erleuchteten gespenstisch die weite Wasserwüste, in der die aufgepeitschten Fluten wie in einem Hexenkessel durcheinanderbrodelten.

Der Sturm wuchs zum Orkan, stärker und schrecklicher, als Warwick es je erlebt hatte. Der Motor arbeitete schwer und keuchend. Fast anderthalb Stunden waren vergangen, seitdem Sie die Küste verlassen hatten.

Er durfte nicht mehr wagen das Steuerrad auch nur einen Augenblick loszulassen. Nun mußte sich ihr Schicksal bald entscheiden. Er blickte auf Amarin nieder und drückte zärtlich ihren Arm, als ob er Abschied nehmen wollte. Sie öffnete die Augen, die sie geschlossen hatte, aber sie schien nichts zu erkennen.

Wenden!

Das war der gefährliche Moment, vor dem Warwick zitterte. In der scharfen Kurve packte die Wucht der feindlichen Wellen die Breitseite des Bootes. Wild stampfte und rollte das Fahrzeug, und wie ein Ball wurde es hin und her geschleudert.

Wieder und wieder hob sich die Schraube aus dem Wasser, und ein Beben ging durch den Rumpf, wenn sie sich ohne Hemmung in unheimlich hoher Tourenzahl in der Luft drehte.

Würde der »Delphin« diese außerordentliche Probe bestehen und nicht kentern?

Die Wogen hämmerten wild gegen die Wände der Kabine und schlugen donnernd über dem Dach zusammen. Gewaltige Wassermassen drückten das Boot nieder, so daß es fast unter ihnen begraben wurde.

Ängstlich lauschte Warwick in das Toben der Elemente. Jeden Augenblick konnte der Bootsrumpf von der Wucht der Wogen zerdrückt werden.

Warwick war darauf gefaßt, daß die Bordwände unter dem gewaltigen Anprall der erbarmungslosen Wellen nachgeben und die brodelnden Fluten eindringen würden.

Fast wünschte er, jetzt mit Amarin unterzugehen. Das wäre das Ende und der Ausweg aus allen Konflikten gewesen.

 << Kapitel 38  Kapitel 40 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.