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Faust - der Tragödie dritter Teil

Friedrich Theodor Vischer: Faust - der Tragödie dritter Teil - Kapitel 6
Quellenangabe
typetragedy
booktitleFaust ? der Tragödie dritter Teil
authorFriedrich Theodor Vischer
year1978
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-006208-X
titleFaust ? der Tragödie dritter Teil
pages3
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1862
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Zweiter Aufzug

Erster Auftritt

Die Bühne zeigt einen Raum, der kein Raum ist, nichtsdestoweniger in einer großen Höhle mit großem Tor und einer seitlichen Spalte des Gesteins besteht. Um auszudrücken, daß man sich außerhalb der Zeit befindet, kann die Theateruhr gestellt werden. Drei Mütter sitzen an einem steinernen Tisch, trinken Kaffee und sind zugleich beschäftigt, Figuren aus allerhand Zeug zu verfertigen. Sie singen.

Mutter A.

Teils sind wir wesenhaft,
Teils jedoch nicht,
Hexenhaft, besenhaft,
Wahrheit, Gedicht.
Tief in der Erde Schoß,
Also im Raum,
Doch zugleich körperlos,
Geistiger Schaum,
Außerhalb aller Zeit,
Doch zugleich einst und heut,
Thronen wir plauderbar,
Spaßhaft, doch schauderbar,
Trinken Kaffee,
Juchhe!

Mutter B.

Fleißig auch flicken wir,
Sitzend im Ring,
Nähen und stricken hier
Seltsames Ding.
Jeglichen Wesens Form –
Dies ist der Witz –
Findet hier seine Norm,
Seine Matriz,
Ewigen Prägestock,
Erstlichen innern Rock.
Bild wird von uns erneut,
Wenn Geistes Macht gebeut.
Trinket Kaffee!
Juchhe!

Mutter C.

Fragest du, was und wie
Dieses denn sei,
Halte dich nur an die
Philosophei!
Nimm deinen Plato her:
Reinesten Wein
In der Ideenlehr
Schenkt er dir ein,
In der beschaulichen,
Mystischen, blaulichen;
Kannst du sie nicht verstehn,
Läßt du sie lieber gehn.
Trinket Kaffee!
Juchhe!

Mutter A.

Andre behaupten nun
Sinniglich grübelich,
Dieses geheime Tun
Interpretiere sich
Richtiger, klarer aus
Dem Diodor,
Denn dieses alte Haus
– Bringen sie vor –
Melde beziehlichen,
Schwer zu erklärenden,
Mütter verehrenden
Kult auf Sizilichen.
Trinket Kaffee!
Juchhe!

Alle drei Mütter (sich anfassend, tanzend).

Uns ist die Konjektur
Übrigens wurst,
Löscht der Kaffee uns nur
Unseren Durst.
Goethe dort oben lacht,
Des labor improbus,
Wenn euch der Zahn erkracht
Über der harten Nuß!
Drehet und windet euch,
Zanket euch, schindet euch,
Schreibet und schnörkelet,
Firgelet, nörgelet! –
Hoch der Kaffee!
Juchhe!

(Ausgelassener höllischer Fandango. Schauderhaftes Gelächter. Es klopft an der Tür.)

Mutter A.
Wer ist der Unberufne, der an dieses Tor,
Um welches rings ein schauerlich Geheimnis weht,
Mit ungeweihter Frevlerhand zu rühren wagt?

Mephistopheles (außen).
Oho, ihr Mütterchen, oho!
Stellt euch nicht so!
Nur aufgetan! wozu denn das Geflunker?

Die drei Mütter.
Herrje! Herrje! Besuch von unsrem Junker!
(Öffnen eilig.)


Zweiter Auftritt

Die Vorigen. Mephistopheles als Kaminfeger tritt ein.

Mephistopheles.
Guten Abend, liebe Mühmchen,
Dieses Abgrunds holde Blümchen!

Mutter A.
Ei, welch artiges Kostümchen!

Mutter B.
Der allerliebste Seelenjäger,
Wie reizend heut als Schornsteinfeger!

Mutter C.
Enthüllet uns, wenn's euch beliebt,
Was ihr in dieser Maske triebt!

Mephistopheles (legt Leiter und Besen beiseite und erscheint in seinem gewohnten Habit).
Ich seh, es gibt Kaffee, ihr lieben Schätzchen,
Ihr gönnt mir wohl ein Schälchen und ein Plätzchen?

Die drei Mütter (durcheinander, einen Stuhl setzend, einladend, Kaffee einschenkend).
Da sitzt, da nehmt und laßt's euch schmecken!

Mephistopheles (ein Zigarrentäschchen ziehend).
Ist es vergönnt, mir eine anzustecken?

Mutter A.
Wir können's gut vertragen, riechen's gern.
Geht, reichet Feuer unsrem gnäd'gen Herrn.

Mephistopheles.
Braucht's nicht, ich führe früh und spat
Zündholz von eignem Fabrikat.
(Zieht aus einem Büchschen ein Zündhölzchen, fährt damit über sein Gesäß, zündet an, sitzt, nimmt einen Schluck Kaffee – für sich.)
Puh! Puh! die gelben Rüben stinken raus.
Man kann dazu das Rauchen
Vom höllischen Havanna-Wenzislaus
Wahrhaftig brauchen!

Mutter A.
Nun saget an, was gibt's denn Neu's jetzunder?

Mephistopheles (behaglich im Stuhle sich dehnend).
Nun ja, der Faust kommt wieder runter.
Zur Niederfahrt in euren tiefen Schacht
Hab einen eignen Schlot ich angebracht
Und dann im Schornsteinfegerkleid
Ihm angezeigt, der Durchgang sei bereit;
Doch nicht zu wohlgeputzt soll er ihn finden,
Er mag sich nur mit Klettern tüchtig schinden,
Die weiche Haut an Händ und Füßen schürfen
Und etwas Rußstaub in die Kehle schlürfen.
Noch einer kommt mit ihm, ein Grobian;
Dem wird vergehn der rohen Stärke Wahn.
Es bleibt uns Zeit, ein wenig noch zu plaudern,
Sie sollen uns im Vorgemache zaudern;
Waschwasser müßt ihr für die zwei Gesellen
Und Seife, Handtuch vor die Türe stellen,
Sie sollen nach der Fahrt durch den geschwärzten Rachen
Anständig draußen Toilette machen;
Denn unser Hof ist keiner von den kleinen,
Salongerecht muß da der Gast erscheinen.
Dann schiebt den Riegel vor das hohe Tor,
Wann's uns gefällt, so lassen wir sie vor.

Mutter A (zu Mutter B und C).
Besorgt die Sachen!
Müßt schnelle machen!
(Während es geschieht, zu Mephistopheles.)
Der Faust also, um dessentwillen wir –

Mephistopheles.
Um dessentwillen ihr von mir,
Da es bedurfte neuen, schnellen Rats,
Seid aus dem Chaos, aus des Ursalats
Nicht angemachtem Teil herausgezwickt,
Herausgeklaubt, geschustert und geflickt.
Ihr wißt, ihr Grazien, wie mein Zauberstab
Euch seinerzeit das dunkle Leben gab
Und euch sodann von meiner Schöpferkraft,
Die Scheingeburten, Schatten, Schemen schafft,
Ein Teil vererbte, um mit Geisterhänden
Am Zögling Faust mein Werk noch zu vollenden.
Es war mir leider nicht gelungen,
Im Wollustschlamm den wunderlichen Jungen
Am Brockensabbat gründlich zu versumpfen;
Ihr solltet im Absurden ihn verdumpfen,
Im klassischen Walpurgisnachtgewirr,
In zusammengestoppelter Larven Geschwirr,
In bizarrem Greifen- und Sphinxeschnarren
Ihn glücklich bilden zum schalen Narren,
Und um die Tatkraft ganz ihm zu entwinden,
Ihn mit dem Schemen Helena verbinden.
Da kam mir die verhängnisvolle Schere
Der obern Macht verteufelt in die Quere,
Die Luft der Politik, die herbe, frische,
Nahm ihn am Wische,
Riß ihn empor aus unsern Netzen.
Er eilte, sich ein großes Ziel zu setzen,
Das sogenannte Volkswohl. Dummes Wort!
Doch schlimm für mich! Er schlüpft mir eben fort!
Zwar noch einmal sucht' ich ihn dranzukriegen;
Ich war es, als sein böser Dämon,
Der gegen Baucis und Philemon
Ihm die Gewalttat eingab zu verfügen.
Allein es half mir nichts, dieweil das alte Paar
Aus dem Ovidius gepumpet war.
Man wagt kein streng supplicium,
Bringt man entlehnte Masken um.
Es hatte nämlich dieser tapfre Mann
Für einen Sieg, den ich für ihn gewann,
Ein Lehn empfangen aus des Kaisers Hand,
Ein langgestrecktes Uferland
An des gefräß'gen Meeres Strand.
Der Wellen Ansturm galt es abzuzwingen,
Ihm täglich neu das Feste abzuringen,
Es galt zu hacken, schaufeln, graben, hauen
Und das Erkämpfte fruchtbar anzubauen;
Die Knechteschar, sie sparte nicht den Fleiß,
Das Beste aber tat die Zauberkunst,
Nichts ohne sie vermochte aller Schweiß,
Und Fausts Verdienst war nichts als eitler Dunst.
Und dann nach jener alten Leute Gütchen
Weckt' ich in ihm ein lüstern Ahabs-Mütchen;
Was ich geraten, hatt' ich zu vollstrecken
Und fing das Ding ein bißchen gröblich an,
Die Alten fielen um vor Schrecken
Und blieben tot – es war getan.
Sonst sah man ihn nicht weiter viel regieren,
Den Handel aber wollt' er protegieren,
Er schickte mich als Flottenführer aus,
Und etwas Seeraub gönnt' ich mir als Schmaus.
Dann aber, dann kam ein Moment,
Darob mir heut noch Gall und Leber brennt:
Mein Doktor Faustus wird ein Skrupelklauber,
Den Abschied gibt er meinem feinen Zauber,
Ich schicke nun, den Mut ihm doch zu lähmen,
Vier graue Weiber, allegorische Schemen,
Ihm auf den Hals. Drei jagt er schnelle fort,
Die vierte doch, die Sorge, bleibt am Ort,
Sie haucht ihn an, nimmt ihm das Augenlicht –
Was es bedeutet, weiß ich selber nicht –,
Genug, es sollt' ihn ängstigen und schwächen;
Doch er läßt sich den starren Sinn nicht brechen,
Es zeugt sein Hirn in aufgeblasnem Schaum
Von großer Zukunft einen hohlen Traum,
Wie er auf freier, selbsterkämpfter Erde
Ein freies Volk als Fürst regieren werde,
Er ruft, entzückt von diesem Narrenbilde,
Als schaut' er in der Seligen Gefilde:
»Im Vorgefühl von solchem hohen Glück
Genieß ich jetzt den höchsten Augenblick.«
Da steht die Uhr, der Zeiger fällt,
Der stolze Träumer ist geprellt
Und ganz abrupt, nicht weiter motiviert,
Doch just, wie der Vertrag es stipuliert,
Sinkt er auf einmal maustot um,
Und ich natürlich war nicht dumm –
Ach nein! – ich war's – war's nachher – schweig, o Zunge!
Ich, wie ein grüner, unerfahrner Junge –
Der Teufel soll die schönen Engel holen!
Wie haben sie mich hinterlich vexiert,
Rückwirkend um die Beute mich bestohlen!
Ach ja! ich habe furchtbar mich blamiert!

Mutter A.
O Armer! Seht, er schämt sich! Purpurröte
Kämpft mit dem Schwefelgelb, ein rein Orange
Entsteht aus der chromatischen Melange!
Oh, sieh dies Schauspiel an, verklärter Goethe!
Sieh hin, wie er vor Ärger nun erblaut,
Wie Blau mit Gelb als Grünes sich erschaut,
Wie Grün mit Rot als Wechselsupplement
Sich hebt und mehrt, gesteigert strahlt und brennt!
Wir möchten gern dies Farbenphänomen
Im zweiten Teil des Faust verwendet sehn,
Man findet dort so viel Geologie,
Der Farbenlehre nur gedenkst du nie!

Mephistopheles.
Doch als ich schon dem höchsten Himmel nah
Des Faust Unsterbliches getragen sah,
Hab ich nicht faul nachträglich mich gewehrt!
Mit würd'gem Nachdruck macht' ich geltend,
Zu leicht sei ihm die Seligkeit beschert.
Wie? rief ich edel zürnend, sittlich scheltend:
Der Mensch hat ja im Grunde nichts getan,
Und dafür langt er nun im Himmel an?
Ich querulierte, drängte, ließ nicht nach,
Bis Gott der Herr aus einer Wolke sprach:
»Nun meinethalb, es sei,
Du meine Polizei,
Mein Sauerteig, mein Hauptmineur,
Du mein agent provocateur!
Entfernt noch von den höchsten Paradiesen
In einen Vorraum sei der Faust verwiesen,
Zwei große Proben soll er noch bestehen!
Wie er sich hält, wir werden es ja sehen;
Und jede soll Versuchungen umfassen
Verschiedner Art, die ganz dir überlassen.«
Als erste dieser prüfungsreichen Lagen
Ward ihm ein schwierig Schulamt übertragen:
Die sel'gen Knaben mußt' er instruieren
Bei schmaler Kost. Den Bakel je zu führen
War ihm verboten. Wie ich da ihn packte,
Wie ich ihn reizte, kitzelte und plackte,
Könnt ihr euch denken.

Mutter A.         Und wie ist's gegangen?

Mephistopheles.
Ach die Erzählung müßt ihr nicht verlangen!
Wie ihn sein grober Spießgesell geschützt,
Wie ich durch Zufall kläglich abgeblitzt –
Still, still davon! Kurzum, mit knapper Not
Mied er den Durchfall, der ihm nah gedroht.
Doch jetzt bei euch, ihr dunkeln Priesterinnen,
Soll seiner Proben zweiter Gang beginnen,
Und hier, ich schwör's, wird er total zerzaust,
Des Himmels Muttersöhnchen, dieser Faust!
Helft mir, daß nichts zum Rigorosum fehle!
Bestürmt mit Geisterschauern seine Seele!
Ihm soll der Schreck das dünne Blut entfärben!
Den Tod der Feigheit soll er schmählich sterben!
Kurzum, so wahr ich bin der Mephistophel,
Er muß mir doch noch unter den Pantoffel!

Die drei Mütter (durcheinander).
Was aber tun wir? Satan, edler Vetter,
Gib Rat, sag an, sprich, hilf, Potz Donnerwetter!

Mutter A.
Da fällt mir ein – was meinst? Wir haben ja
Im Magazine noch die Helena
Benebst dem Kerlchen, ihrem Sohn,
Dem Purzelwicht Euphorion.

Mephistopheles.
Ihr könnt's versuchen, mit den alten Fetzen
Den weichen Mann aufs Trockene zu setzen.
Doch halt ich wenig drauf; er hat's verschmeckt,
Gemerkt, was in den Kindertocken steckt.
Halt! Halt! Was andres fällt mir ein,
Das muß, mir dünkt, von großer Wirkung sein;
Dann noch etwas, das muß noch besser batten:
Zwei Schreckpopanze, schauerliche Schatten,
Zwei Wauwau, Knechte Ruprecht will ich pappen!
Gebt nur gleich her, reicht Werg und Leinwandlappen,
Filz, Leder, Watte, Roßhaar, Blech,
Reicht Teer und Kleister, Schnur und Pech,
Wir basteln gleich die erste schöne Puppe,
Ihm einzubrocken eine Höllensuppe!

(Die Mütter schaffen aus Wandschränken das Verlangte herbei. Mephistopheles fängt an zu arbeiten.)

Die drei Mütter.
Was gibt's? Ei schön, schau, schau!
Das gibt ja einen prächtigen Wauwau!

Mephistopheles (flüstert während der Arbeit unverständliche Worte. Spannende stille Tätigkeit unter Beihilfe der Mütter. Mephistopheles zieht eine Büchse aus der Tasche und gießt etwas Flüssiges in die Puppe).
Den Klebestoff, den zähen Teufelsleim,
Aus höllischem Drachenfett gekochten Seim,
Gieß ich nunmehr aus dieser Büchse
Zu festrem Halt ins Lumpenwerk hinein.

Mutter A.
So, so, nun wird's solide sein.

Mephistopheles.
Jetzt dort vom Unschlitthafen etwas Wichse!
(Wird gereicht.)
Daß ich den Schnurrbart kräusle fein,
Denn ausgedreht in zwei sublime Spitzen,
Just wie zwei Rattenschwänze, muß er sitzen.

(Es geschieht. Man hört ein stärkeres Klopfen.)

Valentin (draußen).
Macht auf, ihr alten Schachteln!
Sonst gibt es Dachteln!

Faust (draußen, leise, doch hörbar zu Valentin).
Warum denn gleich so grob, du Tor?
(Laut.)
Erhabne Wesen, laßt uns gnädigst vor!

Mephistopheles.
Herein das Zeug in euer Kämmerlein,
Des Hochgewölbs verborgne Seitenkluft!
Ihr bleibet noch, und wenn es heft'ger pufft,
Nach kurzem Schelten lasset sie herein,
Doch dürfen euch die Gäste nicht mehr finden,
Zu mir hinein beeilt euch zu verschwinden,
Helft mir am dritten von den Wauwau-Geistern
Getreulich nähen, stopfen, flicken, kleistern.
Ist alles fertig, lassen wir sie los:
Ihr werdet sehn, die Wirkung ist famos.
Und wenn auch eins und zwei nicht trifft,
Das dritte trifft, drauf nähm' ich Gift!

(Stärkeres Pochen, während Mephistopheles in einer Seitenöffnung der Höhle verschwindet und die Mütter schnelle das Puppenzeug hineinschaffen).

Mutter A.
Wer ist der Unberufne, der an dieses Tor,
Um welches rings ein schauerlich Geheimnis weht,
Mit weltbefleckter, frevler Hand zu rühren wagt?
Erst reinigt sorgsam euch mit heil'ger Waschungsflut,
Die draußen in geweihtem Becken steht bereit,
Dann tun wir auf, und ihr, andächt'gen Schauers voll,
Betretet betend dieses hohe Heiligtum!
Sonst werfen Schrecken, tötliche, zu Boden euch,
Dem Jüngling gleich zu Sais, der den Schleier hob!

Valentin (außen).
Wir lassen uns nicht an der Nase ziehn!
Der Schmutz von eurem rußigen Kamin
Ist abgewaschen und gebürstet schon;
Bescheidet euch, wir sind kein Schweinepack,
Wir halten was auf unsere Person!
Macht auf! Sonst gibt es einen Knack!

Faust (außen).
Ach, Valentin, wir wollen höflich bitten,
Wir richten's eher mit bescheidnen Sitten!

Valentin (draußen).
Man wird wohl lang noch betteln!
Im Dienste wird gefordert!
Macht auf, ihr Vetteln!
Wir sind beordert!

Die drei Mütter.
Uhu, schuhu,
Schuhu, Uhu!

(Schläge und Fußstoß an die Tür, sie bricht ein, während die Mütter schnell in das Seitengemach abgehen.)

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