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Fabeln und Erzählungen

Christian Fürchtegott Gellert: Fabeln und Erzählungen - Kapitel 130
Quellenangabe
typepoem
booktitleFabeln und Erzählungen
authorChristian Fürchtegott Gellert
year1989
publisherVerlag Werner Dausien
addressHanau
isbn3-7684-4920-3
titleFabeln und Erzählungen
pages3
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1746
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Der Geheimnisvolle.

                   

Mit sehr geheimnisvollen Mienen
Tritt Strephon in Krispinens Haus,
Studiert beim Eintritt bald Krispinen
Und bald die Seinen seitwärts aus.

Man bringt den Stuhl; doch nur mit Beugen
Verbittet er die Höflichkeit.
Er steht und schweigt, und sagt durch Schweigen
Die wichtigste Begebenheit.

»Mein Herr, hat sich was zugetragen?
O reden Sie! Wir sind allein.
Was gibt's?« Umsonst sind alle Fragen:
Er wiederholt sein mystisch Nein.

O lern' doch, unvorsicht'ge Jugend,
Die laut von allen Sachen schreit,
Von Strephon die berühmte Tugend,
Die Tugend der Behutsamkeit!

Nachdem er den Krispin beschworen,
Das zu verschweigen, was er sagt,
So zischelt er ihm in die Ohren:
»Der König fuhr itzt auf die Jagd.«

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