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Erlebnisse eines Erdenbummlers

Adam Karrillon: Erlebnisse eines Erdenbummlers - Kapitel 20
Quellenangabe
typenarrative
authorAdam Karrillon
titleErlebnisse eines Erdenbummlers
publisherG. Grote'sche Verlagsbuchhandlung
year1923
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorGerd Bouillon
senderwww.gaga.net
created20081021
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»Fern im Süd das schöne Spanien«

Als der Tag des Reiseantritts gekommen, war dem einen ein Kalb, dem anderen die Frau krank geworden. Die Folge dieser mehr oder minder beabsichtigten Zufälligkeit war, daß unsere Reiseherde aus nur vier Beinen bestand, als ein Schnellzug uns von der Weschnitz hinweg und der Schelde entgegentrug. Auf welcher Seite man auch zum Fenster hinausschauen mochte, es regnete halt einmal, regnete in das reifende Korn hinein und sogar in das Bett des Rheines. Da es auch in die Straßen Antwerpens regnete, so blieben mein Reisegenosse und ich die erste Nacht über vorsichtig im Gasthof.

Am anderen Morgen suchten wir am Scheldekai den Dampfer »Darmstadt« auf und siedelten mit dem Handgepäck dahin über. Mit dem Lösen der Fahrkarte hatten wir das Recht erworben, auf dem Schiffe zu wohnen, wodurch die Ausgaben vermindert wurden.

Das erste, was ich in der Scheldestadt kennen lernte, war der Maler Rubens und das zweite eine Büffetdame, die auf dem Ausstellungsplatz Champagner verkaufte. Da sie selber eine Miniaturausstellung aller weiblichen Netze war, so zog sie manchen Schönheitssucher nach ihrer Bude hin, unter anderen auch meinen Reisebegleiter und mich.

Wir traten bei der Juno ein und fanden an ihr nur das eine auszusetzen, daß sie sich voraussichtlich nichts aus uns machen werde, weil wir ihr nur mit deutschen Brocken aufwarten konnten und sie doch wohl eine Französin war.

»Sprich mit ihr,« spornte mein Reisegenosse. »Etwas Französisch wirst du doch wohl können. Der Teufel hol's, zu meiner Zeit hat man in den Schulen nichts gelernt als die zehn Gebote, und die hat man zu halten vergessen.«

Ich gab mir nun alle Mühe einen gelehrten ostelbischen Rittergutsbesitzer vorzutäuschen und verlangte mit eleganter Handbewegung: »La carte á vin

Das Fräulein brachte das Verlangte. Ich unterstrich mit dem Zwicker eine Zeile und schnurrte: »Veuve Cliquot, une bouteille.«

Nicht lange, und Flasche und Gläser standen vor uns auf dem Tisch, die Kleine aber neben meinem Freund auf dem Boden in vertrauensseliger Annäherung, obwohl stumm.

»Weißt du nichts Gescheiteres mit ihr zu schwätzen,« sprudelte mein Freund in seiner Verlegenheit hervor, »nun dann frag' sie halt, ob sie katholisch wäre.«

»Est-ce que vous êtes catholique?« stammelte ich notgedrungen.

Nun aber platzte die Schöne heraus: »Ei, so reden Sie doch, wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist. Ich bin ja auch eine Pfälzerin, und zwar von Einseldum am Donnersberg.«

»Jetzt magst du ruhig nach dem Schiffe gehen,« wandte sich der Genosse mir zu. »Wenn der Spürhund erst auf die Fährte gesetzt ist, weiß er schon, was er zu tun hat.«

Ich aber ging nicht, und wir drei Landeskinder saßen noch zusammen, als der Kuckuck aus einem Schwarzwälder Gehäuse heraus verkündete, daß die Mitternacht gekommen sei. Nun allerdings brachen wir auf.

Als wir unter der Tür dem Fräulein Ade sagten, regnete es recht bedenklich, und es herrschte im Freien eine solche Finsternis, daß uns diese selber nicht zum Bewußtsein gekommen wäre, wenn nicht ein paar Richtlaternen auf sie aufmerksam gemacht hätten. Wir tappten mehr nach dem Schiffe hin, als daß wir gingen.

»Eine dumme Geschichte jetzt. Werden wir am Flusse draußen unseren Dampfer finden?« ließ ich gelegentlich so im Weiterschreiten fallen.

»Keine Sorge,« tönte es zu mir zurück. »Wenn tausend Schiffe auf dem Flusse liegen, so führ mich mit verbundenen Augen hin, und ich will dir sagen, welche von den Kisten die unsere ist.«

Ich schwieg zu dieser Renommage, und wir schritten dem Scheldeufer entgegen. Still war es am Land und still auf dem Wasser. Nur der Regen trommelte auf den Wellblechdächern der Güterschuppen. Den Strom ahnte man nur und von den gewaltigen Schiffsleibern sah man einzig das Gerippe von Rahen und Masten zwischen zwei, drei Buglaternen. Ärgerlich suchten wir den Kai entlang nach der »Darmstadt.«

»Wo ist nun dein berühmter Spürsinn?« fuhr ich heraus meinem Begleiter gegenüber.

Kleinlaut gab er zurück: »Guck, wenn der Kasten da nicht zu hoch auf dem Wasser läge, tät ich meinen, er wär's. Sind wir doch heut morgen vom Bord auf den Kai gestiegen und jetzt müßten wir das umgekehrte tun, trotzdem man doch über Tags Eisen geladen. – Versteh' das, wer da will.«

In diesem Augenblick wanderte in einen Regenmantel gehüllt ein Nachtwächter vorüber. Ich hielt ihn an und sagte: »Wo liegt der Dampfer ›Darmstadt?‹«

»Vor Ihrer Nase,« war die Antwort.

Wir glaubten der unfreundlichen Auskunft nur so halb und halb, stiegen aber gleichwohl aufs Verdeck und suchten uns zu orientieren. Eine Kabinentür stand seitwärts des Schornsteins offen. Mein Begleiter trat in die Kammer.

»Was willst du da im Dunkeln,« fragte ich.

»Laß mich gewähren,« war die Antwort.

»Wenn ich hier auf der Tapetenleiste einen Zigarrenstummel finde, dann weiß ich, wo meines Vaters Sohn zu Hause ist. Ah hä,« lachte er plötzlich auf, »da ist er ja. Nun sind wir, wo wir hingehören. Guck, von den Zigeunern hab' ich das gelernt. Wo man einmal war, da muß man etwas von sich liegen lassen. Man kann daran sich zurecht finden, wenn man vom Wege abgekommen ist. Nur möcht' ich bei des Satans Großmutter nun auch noch wissen, wie das verrückte Laufbrett dazu kommt, einen irre zu machen.«

Da ich dies Rätsel nicht zu lösen verstand, zog ich mich langsam aus und ging ins obere Bett, nachdem ich das Licht ausgedreht hatte. Aber der Schlaf wollte sich nicht zu mir gesellen. Schuld daran war, daß einerseits mein Schlafgenosse zu laut schnarchte, und daß andererseits mich das Geheimnis mit dem Laufbrett quälte.

Während ich so lag und sann, hörte ich auf dem Gange draußen die Frage stellen:

»Wann werden wir den Anker heben, Kapitän?«

»Gegen Morgen; erst muß die Flut verlaufen.«

Die Flut, die Flut, dies eine Wort gab den Dingen ihr natürliches Gesicht. Wie dumm auch war's von mir, daß ich an den Wechsel der Gezeiten nicht gedacht hatte. Ich war doch noch ein unerfahrenes Grünhorn. Das aber durfte mein Freund nicht wissen, er mußte an meine Weltkenntnis glauben, wenn ich sein Reisemarschall bleiben sollte.

Beim Erwachen am nächsten Morgen schwammen wir schon die Schelde hinunter. Über mir ertönten die Schritte der Matrosen und unter mir das Gurgeln meines Freundes, der sich die Zähne putzte. »Du,« sagte ich zu ihm, »nun ist mir eingefallen, warum heute Nacht die ›Darmstadt‹ so hoch überm Kai stand. Die Flut war gerade da, als wir vom Zechen nach Hause kamen.«

»Was du nicht alles weißt! Ein Mordskerl bist du fürwahr. Man sollte dein Bild in die Bauernkalender pinseln, damit die Leute sehen, daß du größer bist als Pilatus und Kolumbus, von denen doch der eine die Kartoffeln erfunden haben soll, wenn ich die Schwerenöter nicht mit Kopernikus verwechsle. Denk' nur, wie mein Gedächtnis nachläßt. Als Handwerksgeselle konnte ich böhmisch bis auf zehn zählen und als Kommerzienrat kaum noch auf drei.«

Die »Darmstadt« wollte nach Japan. Sie sputete sich so gut es ging, und wir waren schon tief im Ärmelkanal, als es abermals tagte. Es war ein Sonntag, und die Schiffskapelle hatte die Schläfer mit einem Choral geweckt.

Ich erhob den Kopf vom Kissen. Gerade mir gegenüber an der Außenwand des Schiffes war das Bullauge. In seiner hellen Scheibe stand nun, von einem glänzenden Messingrahmen hervorgehoben, mit schwellenden Segeln und glitzernden Masten ein ungeheurer Fünfmaster. Wie eine Arche stand er da, und sein Aussehen hatte etwas patriarchalisch Alttestamentarisches. Als ich all meine Sinne an dieses Prachtstück auf den Meereswogen verschenken wollte, sagte unter mir der Schlafgeselle:

»Gestern in der Frühe hast du mir eine Neuigkeit erzählt. Heute kann ich dir mit so was ähnlichem dienen. Denk' nur, meine Hosen sind zerrissen gerade über dem Knie.«

»Wenn du noch andere Beinkleider hast, dann ist die Sache nicht schlimm.«

»Gewiß ich bin vorgesehen. Ich hab noch eine Sonntagshose im Koffer. Wie steht's übrigens, mein Lieber, nicht ein wenig Aufstoßen in der Gurgel als Vorboten der Seekrankheit? Sieh' her auf mich! Mir tut dies Schaukeln nichts. Ich bin einmal über den Kanal gefahren im Wintersturm. Da haben die Ratten mit ihrem Mageninhalt die Fische gefüttert. O, du hättest die Möwen sehen sollen, wie die sich mästeten im Flug. Alles war marode, sogar der Kapitän. Nur ich, ich allein behielt, was ich bei mir hatte, es waren« – – –

»Nun kommt das dicke Ende,« dacht ich mir, und um dies abzuwenden, stellte ich mich krank und fing äußerst naturgetreu an zu wurgsen. Diesem Gesang widerstanden die Kommerzienratsohren nicht. Ihr Inhaber floh, und ich war allein in der Kammer. Ich genoß nun ungestört die ungeheuere Wonne eines Sonntagkonzertes zwischen dem Azurblau der See und der gleichen Farbe des Himmels. Wie mir heute noch, so viele Jahre nach dem Begebnis, das Herz weit wird in Gedanken an jene Stunde!

In den folgenden Tagen trug uns das Schiff ruhig über die Meerflut. Nur ab und zu einmal war ein Streifen Land zu sehen. Die Insel Ouessant, das Kap Finisterre, die Steilküste von Portugal. Um das Kloster Sao Vincente herumbiegend kamen wir über Kadix südwärts in die Straße von Gibraltar hinein. Rechts die Säulen des Herkules, zur Linken die Berge Granadas steuerten wir den Pityusen und Balearen entgegen.

Bis hierher war die Reiseausstattung meines Freundes ausreichend gewesen. Nun aber wurde die Sache kritisch. Durch niederfallende Zigarrenglut war in die Sonntagshosen ein Loch gekommen, so groß wie die Tonsur eines Priesters. Da ein steifer Nord die Beinkleider zu Säcken aufblies, so war wie durch das Flugloch eines Starenkastens mancherlei zu sehen, was angehenden Komtessen verborgen bleiben sollte. Da mußte nun Rat geschafft werden und zwar unter allen Umständen. Ich trug die älteren kriegsinvaliden Hosen zum Segelflicker und sie wurden, wenn auch nicht wasserdicht, so doch undurchscheinbar und verwendungsfähig. Ohne ein öffentliches Ärgernis zu erregen, durften wir zu Genua den Boden des keuschen Italiens betreten.

Wie wir vom Wasser nach der oberen Stadt aufsteigend den »schwarzen Adler« suchten, machte mir mein Begleiter klar, daß wir einen Hosenschneider nötiger hätten, als das geschnäbelte Federvieh. Ich tat ihm den Gefallen und trat mit ihm in einen Laden, dessen Schaufenster außer mit einer Hose noch mit einem Rosenkranz von Knoblauchzehen, Salamiwürsten und Zigarrenkisten ausstaffiert war. Ein rothaariger Amalekiter trat aus dem schwarzen Hintergrund, und wir belehrten ihn durch eine Pantomine über den Zweck unseres Kommens. Gleich darauf türmte sich ein ganzes Gebirge von Hosen vor uns auf. Mein Genosse prüfte, beguckte, streckte und verkürzte die dargebotene Ware, feilschte, stritt mit dem Händler und warf zuletzt siegesbewußt ein Paket von grauem Katzenpapier umhüllt in seine linke Achselhöhle. Der Handel war gemacht, und wir gingen aus dem Laden. Bald war der »Aquila nera« entdeckt und ein Zimmer ausgewählt. Im blendenden Mittagsscheine wurden die Hosen mit Feierlichkeit enthüllt und übers Bett geworfen. Wer Augen hat zum Sehen, der sehe. Sie waren heliotropfarben, mit gelben Karos übermalt wie ein Dambrett. Ich konnte nichts anders tun, als nur so weit wie möglich die Lider auseinanderreißen.

»Gefallen sie dir nicht?« fragte mein Kommerzienrat. »Doch,« entgegnete ich, »aber ziehe sie einmal an, damit ich sehe, ob sie dir passen.«

Sie paßten ihm. Sie hätten jedem gepaßt, sogar dem dummen August in einem Wanderzirkus. Und doch hatten sie einen großen Fehler. Am Hosenbund, da waren keine Knöpfe. Verflucht auch, wir hatten mit der Landessitte des Gürteltragens nicht gerechnet. Was nun?

Der alte Handwerksbursche fand Rat. Er rannte nach der Tür und klingelte das Stubenmädchen herbei. Sie hieß Rosa und hätte nicht anders heißen dürfen, denn sie war die Königin aller Blumen und aller Mädchen auch. Nie vorher habe ich eine so vollendete Schönheit gesehen und mit einem Male begriff ich, warum Italien der Mutterboden eines Raffael, Tizian und anderer Maler werden konnte. Ja, man hat leicht malen, wenn man nur zu schellen braucht, um solche Modelle vors Auge zu bekommen, wie da eines auf den Knieen vor dem Sanskulotten herumrutschte und Knöpfe annähte.

Was wir zu unserer Freude im Hotel noch vorfanden, war einer unserer Weinheimer Bekannten. Die Krankheit seiner Frau oder das, was darnach aussah, hatte ihn wohl um die Seereise gebracht, die Landreise aber ließ der Wackere sich nicht nehmen. Er war durch den Gotthard gefahren und hatte uns in Genua erwartet. Als der dritte im Bund durchstreifte er in unserer Gesellschaft die Stadt und deren reizvolle Nachbarschaft. Ein Zug trug uns nach Nizza hinunter und auf der Rückfahrt versuchten wir unser Glück in Monte Carlo. Am meisten profitierte dabei der Mann mit den gewürfelten Hosen. Sie waren doch allzu ordinär, und ihres Musters wegen wurde ihr Inhaber zu den Spielsälen nicht zugelassen. So behielt der Beneidenswerte sein Geld in der Tasche, während das unsere zum Teil wenigstens in dem Schrank der Spielhölle übernachtete.

Eine unglaubliche Hitzewelle lagerte damals über den ligurischen Gestaden und neben der Palme ließ auch mein älterer Reisegenosse den Kopf hängen. Eine Art von Dysenterie war über ihn gekommen, vernichtete seine Genußfähigkeit und leider auch das mühevolle Tagewerk der schönen Rosa. Die Unaussprechlichen mußten mit den Händen getragen werden, wenigstens dann, und so lange nicht ihr Besitzer an einem Orte weilte, wo er für Besuch nicht zu sprechen war. Es ging nicht anders, wir mußten ihn und uns aus dem Höllenfeuer der südlichen Sonne herausbringen.

Über Turin retteten wir uns ins Tal der Dora Baltea hinein. In Courmayeur fanden wir zum erstenmal wieder Ruhe vor den Stechfliegen und einen erquickenden Schlaf. Wie neugeboren wanderten wir am nächsten Tage langsam die bequeme Straße nach dem kleinen Bernhard hinauf. Schon fing es an zu dunkeln, als wir uns dem Hospiz näherten. Von der hohen Freitreppe vor seinen Mauern hat man einen schönen Blick nach Süden hin, wenn man sich die Mühe macht, sich umzudrehen. Ich tat es, und ich forderte dazu auch meinen Genossen auf, den mit den karierten Hosen nämlich. Wir standen, die Augen den lombardischen Gefilden zugewendet, und ich legte dem Freunde die Frage vor, ob ihm nun Italien den Eindruck eines Stiefels gemacht habe? Entrüstet fuhr er mich an: »Einem Stiefel soll dies Land gleichen? Einem schmutzigen Klosett ist es ähnlich. Außer der Rosa habe ich nichts Schönes darin gesehen.«

Ja, Reisen und Reisen ist ein Unterschied. Wer in die Fremde nichts hineinzutragen hat, wird aus der Fremde auch nichts mitbringen.

Ein neuer Tag führte uns das Flußtal der Isere hinunter und ein folgender über Genf hinweg der Heimat wieder zu.

Die Heliotropfarbenen haben unter dem Sitzfleisch eines Kesselschmiedes ein unrühmliches Ende gefunden, nachdem sie an den Beinen ihres Herrn einen Auflauf der Schuljugend veranlaßt hatten. Für meine mündlichen Reiseberichte am Stammtisch zeigte man an der Bergstraße wenig Interesse. Nachdem man durch meine Begleiter erfahren hatte, daß in Italien die Pferde Strohhüte und die Katzen kurze Schwänze trügen, waren Phantasie und Geist genügend beschäftigt und ausreichend befriedigt.

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