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Gutenberg > Theodor Mügge >

Erich Randal

Theodor Mügge: Erich Randal - Kapitel 15
Quellenangabe
typefiction
booktitleErich Randal
authorTheodor Mügge
year1856
firstpub1856
publisherVerlag von Meidinger Sohn
addressFrankfurt a. M.
titleErich Randal
pages830
created20090617
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Fünfzehntes Kapitel.

War der erste Empfang im Hause des Freiherrn Wright ein ausnehmend herzlicher gewesen, so ließen die nachfolgenden Tage eben so wenig eine Abnahme der Aufmerksamkeiten merken, wenn auch nach und nach die Zahl der Gäste sich vermehrte. Das Schloß, so groß es war, besaß keine unwohnlichen Räume, wie Hompus Randal's düsterer Bau, auch keine Hallen mit verblindeter und vermoderter Pracht, keine aus dem dreißigjährigen Krieg herkommende, zusammengewürfelte Geräthe. Der Freiherr hatte sein Schloß vor einigen Jahren umgebaut und noch mehr vergrößert. Deutsche Arbeiter hatten dabei geholfen und aus Petersburg hatte seine Tochter, Frau von Gurschin, erst im letzten Sommer eine Auswahl prächtiger Geräthe aller Art, französische Polsterarbeiten, ausgelegte feine Mobilien, Broncen, Seidenbehänge und Stickereien, sammt englischen Fabrikaten herüber gesandt, denen sie selbst endlich nachfolgte. Alle Gemächer des Schlosses waren daher in neuer und geschmackvoller Weise ausgestattet, und diese steigerte sich bis zum 322 ausgesuchten Luxus. Staunend über alle diese Wunder, von denen sie bisher nichts ahnte, ging Louisa darin umher; kaum wagte sie die vielen herrlichen, blitzenden Dinge zu berühren, kaum die blumenvollen Teppiche zu betreten, und mit Entzücken stand sie vor großen Bronceuhren, vor farbenschimmernden Kronleuchtern von Glas und Gold, vor köstlich gemalten Vasen und vergoldetem Porzellan.

Der Freiherr war ein kleiner, schmaler Herr, der in seiner Jugend lange im Auslande und an Höfen lebte, bis er sich hierher zurückzog. Ein gewisses hofmännisches Wesen schimmerte auch jetzt noch durch seine Manieren, und seine Augen hatten einen leichtfertigen Ausdruck von Unbesorgtheit und Eitelkeit, Eigenschaften, welche sich auch in seinen Gesprächen deutlich genug erkennen ließen. Seine Frau war todt, dies hinderte ihn jedoch nicht, sein Haus fortgesetzt zum Sammelplatz zahlreicher Freunde und Gäste zu machen, und seitdem seine Tochter als Wittwe zu ihm zurückgekehrt war, wurde Liliendal nicht mehr leer von Besuchen. Bei den eigenthümlichen Verhältnissen, welche während der letzten Monate eintraten, kamen in diesem Schlosse Männer zusammen, deren Begegnen man leichter auf einem Kampfplatze, als in einem strahlenden Ballsaale vermuthen durfte, die aber nichts desto weniger mit zuvorkommender Geselligkeit hier verkehrten. Frau von Gurschin hatte unter den Garderegimentern, welche in das russische Finnland eingerückt waren, zahlreiche Bekannten, die sonst in Petersburg in ihren Kreisen erschienen; es war daher natürlich genug, daß diese ritterlichen Offiziere ihre Freundin in Liliendal aufsuchten. Anderseits war die schöne, junge Wittwe auch die Nichte des Dragonerobersten Wright, und mit diesem Oheim erschienen manche andere, schwedische Kriegsmänner im Hause ihres Vaters. Oberst Jägerhorn kam, wenn er in Sweaborg verweilte, sehr häufig, und als die Veste auf den sieben Inseln im Meere immer stärkere Besatzung erhielt, Admiral Cronstedt als ihr Commandant eintraf, das kriegerische Leben umher immer regsamer wurde, gab es auch in Helsingfors mancherlei Lustbarkeiten, bei denen Frau von Gurschin nicht fehlte. Die Besuche und Feste im Schlosse Liliendal wurden dadurch noch mehr befördert, und eben als die Verwandten aus Halljala eintrafen, fanden sie 323 Vorbereitungen zu einem glänzenden Balle und langanhaltenden Gastereien, bei denen diesmal der Admiral selbst erscheinen sollte.

Es hatte jedoch noch Zeit damit, und für die nächsten Tage konnte die schöne Dame ziemlich ungestört sich mit ihren neuen Umgebungen befreunden und belustigen. Sie that dies auch mit aller der liebenswürdigen Laune aus der Fülle einer immer heiteren und sorglosen Herzlichkeit, die sich bis zur Ausgelassenheit steigern konnte, und bald in natürlichster Weise zur vertrauten Annäherung gelangte. Constanze Gurschin hatte den lebhaften, leichten Sinn ihres Vaters, und reizender konnte nichts sein, als ihr muthwilliges Geplauder, ihr Lachen, ihre witzigen Einfälle und Spöttereien, die sie mit den versöhnlichen Blitzen ihrer großen, feurigen Augen begleitete. Sie war klein von Gestalt, ihr Gesicht voll und fleischig, und wie ihre ganze Gliederung üppig gerundet, aber die Schönheit ihrer Arme und Hände wurde dadurch noch mehr erhöht, und die kleinen Füße verloren nichts an Zierlichkeit. Sie war in dem Alter der vollsten Reife aller weiblichen Vorzüge, und ihre Fülle mochte zu bedenken geben, daß die Stunde der Umkehr nahe sei, allein noch war diese nicht da, und noch warf ihre außerordentliche Beweglichkeit und geistige Regsamkeit einen anmuthigen Zauber über sie, dem so leicht sich Niemand entziehen konnte.

Mit Ebba in die Beziehungen vertrauter Freundschaft zu treten ließ sie sich Anfangs besonders angelegen sein, bald jedoch mußte sie bemerken, daß die Gegensätze so verschiedener Naturen weit eher sich abstoßen als anziehen mochten. Statt dessen beschäftigte sie sich mit Louisa, und wie es nicht anders sein konnte, mit dem Kreise der Männer, aus denen sie ihren Hofstaat immer zu bilden wußte, und immer einen solchen nöthig hatte. Ebba Bungen war nicht weniger erregbar als Constanze Gurschin, ihre muthwillige Laune gab sich gern zwangloser Fröhlichkeit hin, ihre Empfindungen belebten sich rasch und ihre Gedanken folgten unbedenklich dem Zuge jeder Bewegung, allein sie ließ sich davon doch niemals fortreißen, und bald gab es eine Grenze, worüber hinaus sie der gefallsüchtigen Frau nicht folgen mochte, und nicht folgen konnte.

Nach dem ersten Tage schon machte sich dies Bewußtsein auch bei den beiden Damen bemerklich. Frau von Gurschin fühlte, daß etwas 324 zwischen ihnen sei, das sich nicht überwinden lasse, und sie scherzte darüber zunächst mit ihrem Bekannten und Verwandten, Erich Randal, als sie mit diesem in dem großen Gewächshause umherging, wo sie mit ihm die mancherlei fremden Pflanzen und Blumen betrachtete, welche sein besonderes Interesse erregten. In ihren großen Sammetmantel gewickelt, der mit dem kostbarsten Zobelpelz verbrämt war, ging sie neben dem Freiherrn her, der ihr beredt viele dieser Gewächse bei ihren gelehrten Namen nannte, und von Linné, Buffon, Jussieu, Decandolle und Humboldt sprach, während sie ihn verspottete und auslachte, als das einzige Mittel sich nicht zu langweilen.

Warum haben Sie in Halljala keine Treibhäuser? fragte sie endlich. An einem würdigeren Orte könnten diese nicht stehen.

Ich werde auch dazu kommen, antwortete Erich freundlich, denn ich denke schon lange daran. Sobald ich irgend Zeit und Mittel dazu besitze, werde ich mich an die Ausführung machen.

Wie ich glaube, ist Ihre Zeit gegenwärtig durch andere fremdartige Gewächse in Anspruch genommen, sagte Frau von Gurschin, und Sie finden die Beschäftigung mit diesen jedenfalls äußerst anziehend.

Erich Randal hob seine blauen tiefschimmernden Augen zu ihr auf und lächelte ihr zu. So muß es wohl sein, sagte er, ich will es nicht leugnen.

Seit wir uns nicht sahen, lieber Erich, haben Sie, wie ich mich überzeuge, in Ihren gelehrten Höhlen die interessantesten Studien gemacht, spottete sie weiter; auch zweifle ich nicht, daß die liebe Cousine Ebba Ihnen dabei Gesellschaft leistete.

Ebba besitzt wirklich Neigung zum Lernen und zu den Büchern, versetzte er. Sie hat mir oft Gesellschaft geleistet, und wir haben manche freudige Stunde zusammen verlebt.

Auf Abschlag der freudigen Stunden, die noch kommen sollen, fiel sie ein. Welche himmlische Aussicht für Sie, theurer Erich. Viele schöne lange Winter werden Sie dann in ungetrübter Seligkeit vorübergehen sehen, und welche Studien werden erst beginnen, wenn die Gewächshäuser fertig sind. Ich wünsche Ihnen aufs herzlichste Glück zu allen Genüssen, die Ihnen bevorstehen.

325 Ich darf diese Glückwünsche zwar noch nicht annehmen, erwiederte er mit seiner gewöhnlichen Sanftmuth, allein ich will doch gestehen, daß sie mit meinen Wünschen übereinstimmen.

Nur Geduld, blöder Cousin, lachte die schöne Frau, es wird sich Alles zu Ihrer Freude erfüllen. Meine liebe Ebba spricht von Ihren Tugenden wie von einem Heiligen. Sie müssen später jedenfalls zur russischen Kirche übertreten, um canonisirt zu werden; aber ich freue mich aufrichtig über Ihre Wahl. Trefflicher, passender konnte keine sein. Meine sinnige Freundin wird in den Einsamkeiten am Pajäne wie eine gütige Fee umherwandeln. Ihr werdet Beide ein gottergebenes, tugendhaftes Leben führen, und sogar eine Sünderin, wie ich bin, in euren Gebeten nicht vergessen.

Mit verstellter Demuth hing sie sich dabei an seinen Arm und brach dann in lustiges Lachen aus. Machen Sie kein so vergebungsvolles Gesicht, heiliger Erich, fuhr sie fort, ich bin durchaus ernsthaft. Ebba ist unendlich liebenswürdig, echt schwedisch liebenswürdig, verständig, und darum paßt ihr so vortrefflich zusammen. Aber was haben Sie uns weiter für allerliebste Geschenke mitgebracht? Ich meine damit nicht den geistvollen Kammerherrn, auch nicht meinen alten Bekannten aus Petersburg, an den ich keine Kritik zu legen wage. Ich meine die beiden halbwilden Geschwister aus den Wüsten von Savolax, unsere theuren Verwandten, in deren Adern das Blut Wainemonen's, des finnischen Apollo's, rollt. Nein, in voller Wahrheit, fuhr sie fort, ich bin Ihnen dankbar dafür und wir Alle. Da ist Naivetät, Leben, Feuer, Phantasie. Was seid ihr dagegen mit eurem schwedischen kalten Blut, mit euren ewig frierenden Herzen!

Ich glaube nicht, daß man den schwedischen Herzen diesen Vorwurf machen kann, erwiederte Erich.

O! Ihr seid kalte Phantasten, lachte die schöne Frau. Ihr könnt euch für eure Einbildungen opfern, könnt die thörichtsten Tollheiten aushecken und dafür schwärmen, könnt für eure eigensinnigen Launen tugendhaft sein und Verbrechen begehen, die leichtfertigsten Streiche und große Thaten verüben; nur muß Alles hübsch mit Gründen belegt werden, Alles wohl bedacht und mit den besten Beweisen versehen sein.

Das ist die Natur des Nordens, sagte Erich.

326 Falsch! rief Constanze Gurschin, der Norden thut es nicht; es liegt in euren phantasielosen Köpfen. Euer Stamm ist dem Vertrocknen nahe.

Ich denke, erwiederte der Freiherr, indem er die lebhafte Frau lächelnd anschaute, daß Sie selbst den besten Beweis geben, wie es uns an Phantasie nicht fehlt.

Ich – o, ich! antwortete sie, ich lehne diese schmeichelhafte Einladung ab, ich gehöre nicht zu euch. Hätte mein Schicksal mich nach Stockholm geführt, gütiger Himmel! was würde aus mir geworden sein. Vielleicht hätte ein geistreicher Kammerherr mich beglückt, und ohne Zweifel wäre ich dann eben so gedankenreich, gelehrt und liebenswürdig geworden, wie ich jetzt Gelegenheit habe, mich an den edelsten Beispielen zu bilden. Aber der Wille Gottes und seiner Heiligen führten mich nach Petersburg, und was konnte dort Anderes aus mir werden, als ein sündiges, nach allen Lebensgenüssen strebendes Weltkind. In diesem großartigen Gewühl, im Mittelpunkt eines Weltlebens, umringt von wunderbarer Pracht und Herrlichkeit, Macht und Größe aller Art, von den ungeheuersten Glückswechseln und den abenteuerlichsten Menschenschicksalen, fließt ein Leben dahin, ehe man sich darauf besinnen kann, was wahr, was falsch sei. Täglich neue Hoffnungen, täglich neue Freuden, überhaupt täglich etwas Neues.

Und täglich neue Täuschungen und neue Qualen, sagte Erich.

Armer philosophischer Freund! wie sehr täuschen Sie sich. Nichts Quälenderes ist mir von diesem schrecklichen Lande geblieben, als die Sehnsucht, so bald als möglich wieder in seinen Labyrinthen umherzuirren, und keine Stunde länger, als ich muß, will ich in diesem finnischen Paradiese bleiben.

Sie müssen bleiben? fragte Erich.

Von den Verhältnissen und den Wünschen meines Vaters gezwungen, fuhr sie fort, und glücklicher Weise gibt es doch wenigstens auch hier jetzt einige Abwechselungen, durch den Streit zwischen dem Hohenpriester aller Lächerlichkeit in Stockholm und dem Heros unserer Zeit, dem erhabenen Kaiser Alexander, herbeigeführt. In nächster Woche werden Sie über die Vorzüge zweier Völker urtheilen können, mein weiser Cousin. Wir erwarten aus Fredenham Besuch von General 327 Suchtelen, der in seinem Stabe eine Auswahl liebenswürdiger Offiziere mitbringt, darunter einen Dolgorucki, einen Panin und Andere aus den höchsten Kreisen. Aber auch Admiral Cronstedt wird kommen, und die Blüthe seiner Schweden soll einen edlen Wettkampf beginnen, das heißt einen Wettkampf im Tanzsaale und um die Gunst der Schönen, die dort zu erobern sind.

Ein eigenthümliches Vorspiel zu ernsteren Kämpfen, erwiederte Erich nachdenklich.

Auf keinen Fall wird viel daraus werden; auch dürfen Sie nicht so entsetzlich ernsthaft dabei aussehen, fiel Frau von Gurschin ein. Es ist ritterlich schön, wenn die Gegner trinken, lachen, tanzen, dann aber, wenn die Stunde da ist, zu den Schwertern greifen. So war es in den alten chevaleresken Zeiten, für diesmal jedoch werden hoffentlich tapfere Männer auch klug sein und nach schwedischer Sitte wohl überlegen, was sie thun. Jeder sehe, wo er bleibe, heißt es im alten Sprichwort. Mein Vater und mein Oheim scheinen nicht daran zu glauben, daß es viele heißblütige Narren gibt, die einen Aderlaß nöthig haben. Jedenfalls werde ich im nächsten Winter in Petersburg sein und gebe mich der Hoffnung hin, auch Sie dort zu finden, Cousin, an Ebba's Seite botanisirend und neue tiefsinnige, große Wahrheiten entdeckend. Trotz Ihrer philosophischen Gleichgiltigkeit werden Sie mir dabei zugeben müssen, daß auch die Philosophen zuweilen zu Poeten werden.

Philosophen wie Poeten sind noch niemals in den Genüssen der Welthauptstädte und an Kaiserhöfen sonderlich gediehen, sagte Erich Randal lächelnd. Ohne Eines von Beiden zu sein, werden meine Augen doch schwerlich jemals den modernen Heros Alexander erblicken.

Dann ist er, wie ich erwarte, so artig und kommt zu Ihnen, um seinen finnischen Diogenes kennen zu lernen, lachte die übermüthige Frau. Verlassen Sie sich darauf, so wird es geschehen. Aber vielleicht haben Sie Recht. Bleiben Sie ein Philosoph und handeln Sie danach. Halten Sie alle störenden Ereignisse weit von sich ab; denn selig sind die Friedfertigen, und Wohlgefallen hat der Herr an den Schuldigen. Dort kommt ein Mann, dem ich andere Dinge zutraue, Einer, der in Petersburg sich besser gefallen wird.

328 Mit diesen Worten deutete sie durch ein Fenster hinaus, und Erich Randal sah Otho und Serbinoff in einiger Entfernung zwischen den Bäumen. Es gehörte zu den Vorzügen der Einrichtungen dieses Schlosses, daß auch seine nächsten Umgebungen sorgfältig vom Schnee gesäubert und die Wege mit Kiessand bestreut waren. Serbinoff trug seine goldgestickte prächtige Uniform. Sein scharf gekrümmter türkischer Säbel in rother Scheide hing an einer reichen Borte, seine hohe kräftige Gestalt, in das knappe Kleid gezwängt, ließ alle Formen auf's Vorteilhafteste hervortreten. Neben ihm ging Otho, in seinem geschnürten Pelzrock nicht weniger stattlich, und wohlgefällig ruhten die Augen der schönen Wittwe mit Kennerblicken auf ihm.

Wenn diese Beide in den Petersburger Salons erschienen, sagte sie nach einer schweigenden Betrachtung, will ich wetten, unser wilder Vetter trüge den Sieg davon. Und hier kommt unsere süße kleine Louisa, die wie eine verzauberte Prinzessin umherwandelt und die unbegreiflichen Wunder anstaunt. Ein lieblicheres Kind habe ich nie gesehen, sie entzückt mich mit ihren Einfällen, ihren Fragen und ihren köstlichen Bemerkungen. Das sind Menschen für uns, Cousin Erich. Voller Poesie, voller Feuer, voller Einbildungskraft. Es ist beneidenswerth, sie in die Welt zu führen, und diese Knospe in die Botanik des Lebens einzureihen, damit sie nicht unbekannt zwischen Felsen und Dornen verblüht.

Louisa sprang in das Gewächshaus und eilte mit einem Freudenruf ihrer Gönnerin entgegen, schlang ihre Arme um sie mit Küssen und Fragen, bewunderte den Putz der schönen Frau, blickte mit Staunen und Freude in ihre glänzenden Augen und in ihr Gesicht und sagte ihr dann, was sie dachte, mit solcher unbefangenen heiteren Offenheit, daß Constanze Gurschin laut lachend sie dafür mit den zärtlichsten Liebesnamen und mit Scherzen überschüttete.

Während dies geschah, war Otho Waimon mit seinem Freunde weiter gegangen und zwischen den Tannen, die ihr Geäst bis dicht am Boden ausbreiteten, verschwunden. Sie führten ein Gespräch, bei dem sie endlich stillstanden und es beendeten, ehe sie zurückkehrten, um nicht darin gestört zu werden.

329 Ich reise heut Abend, sagte Serbinoff, und gehe, wie ich dir schon mittheilte, nach Wiborg, um mich dem Grafen Buxthövden vorzustellen. Gern will ich Alles thun, was du wünschest, und aufrichtig freue ich mich, daß du zu einem Entschlusse gekommen bist. Der General, den ich genau kenne, und der mit meiner Familie innig verbunden ist, wird mit Freuden meine Bitte bewilligen. In wenigen Wochen, lieber Otho, wirst du in seiner Nähe sein und bei mir, in meiner Nähe, was mich auf's Innigste beglückt.

Ich sehe ein, erwiederte Otho, seine Hand drückend, daß ich fort muß. Ich will, ich muß! setzte er mit Nachdruck hinzu, indem er vor sich niederblickte.

In Serbinoff's Gesicht schimmerte ein eigenthümliches verstecktes Lächeln. Da du mußt, sagte er, so brüte auch nicht länger über die Schmerzen einer Trennung, welche dir wohlthun soll. Ich fühle dein Leid mit dir, ja, ich möchte dir die Erfüllung deiner Herzenswünsche gönnen; denn Ebba –

Nenne den Namen nicht! rief Otho, rasch aufblickend, ich werde ihn vergessen. In ihrer Nähe mag ich nicht leben, kann ich nicht leben!

Darum thust du Recht, zu gehen und zu handeln, wie ein Mann handeln muß, sagte Serbinoff. Du wirst sie vergessen und sie wird dich vergessen, um so eher, da es zweifelhaft ist, ob sie je ernsthaft an dich gedacht hat. Glaube, was du willst, fuhr er fort; allein vergiß nicht, daß sie ihre Wahl getroffen hat. Ein Weib, das liebt und bei alledem doch einem Andern ihre Hand reicht, ist wahrlich kein Gegenstand, um sich allzu sehr um sie zu betrüben. Außerdem, fuhr er fort, sind alle Verhältnisse dir entgegen. Vertraue jetzt dem Glück und dem Muth. Wirf dich in den großen Strom, ich will dich schwimmen lehren. In wenigen Jahren wirst du andere Ansprüche machen können; andere Weiber werden dir entgegenkommen. Du wirst wählen können und wirst willkommen sein. Glaube mir, eine Zukunft winkt dir zu, die dir Ehren und Reichthümer verheißt. Ergreife sie und frage nicht.

Zunächst einen Tod in Ehren! murmelte Otho düster vor sich hin.

330 Denke nicht daran, erwiederte Serbinoff. Wer bestimmt ist zu leben, den verschonen die Kugeln. Es gibt Auserwählte, die eine höhere Macht beschützt, denen kein Tod nahen kann. Ich glaube, daß du zu diesen gehörst, Etwas in mir ruft mir zu, daß es keine Gefahr gibt, aus der du nicht glücklich hervorgehen wirst.

In Otho's Augen flammte es feurig auf. Es ist mir so, sagte er, als müßte ich es glauben.

Dein Vaterland braucht einen Befreier, fuhr Serbinoff fort. Der unfähige Mann auf Schwedens Thron stürzt in sein Verderben. Wenn es je eine Zeit gab, um an Befreiung Finnlands von schwedischem Joche zu denken, so ist diese jetzt gekommen. Glaube nicht, daß dies leere Worte sind, daß die Tage der Kaiserin Elisabeth sich wiederholen können, daß Alexander euch täuschen wird, wie sie es that. Finnlands Selbständigkeit wird so gesichert werden, wie die große Katharina die Zweite dies schon beabsichtigte und den Obersten des Angelabundes feierlich zugesagt hatte. Hätten diese thatkräftig gehandelt, wie die Kaiserin es forderte, hätten sie die finnische Fahne erhoben, Finnland als freien Staat proclamirt, so wäre Gustav der Dritte verloren gewesen.

Mein Vater wollte es, sagte Otho, wollte mit Erich's Vater und Anderen den Volksaufstand organisiren, aber die meisten erschracken davor, mißtrauten der Kaiserin, die Tartaren, Griechen und Polen niemals Wort gehalten, vielmehr sie zu Grunde gerichtet hatte.

Dies Mißtrauen eben verschaffte dem Schwedenkönig den Steg über schwache und furchtsame Verschwörer, fiel Serbinoff ein. Wer sich in solche Gefahren begibt, muß nichts scheuen und nichts fürchten. Aber, was auch geschehen ist, die Zeiten haben sich geändert. Alexander ist der großmüthigste, edelsinnigste Fürst, begeistert für menschliche Freiheit und Menschenrechte. Lerne die Männer kennen, die ihn umgeben und an der Spitze seiner Heere stehen, und du wirst erfahren, welch Geist der Ehre in ihnen wohnt, wie unmöglich Treulosigkeiten sind. Des Weltfriedens wegen, für das Heil der europäischen Nationen, hat er sich mit Napoleon versöhnt und verbündet, sollte dieser jemals sich als Unterdrücker zeigen, so wird Rußland ihn abermals bekämpfen.

Was wird Rußland für Finnlands Freiheit verlangen?

331 Ich bin natürlich nicht im Stande, dir zu sagen, was die Absichten unserer Regierung sind, aber von eurer Klugheit, eurer Entschiedenheit wird jedenfalls das Meiste, wenn nicht Alles abhängen. Kommt es zum Kriege, und ich zweifle kaum mehr daran, nachdem ich gehört habe, daß der eigensinnige Mann in Stockholm auf keine Vorstellungen achtet, Jeden beleidigt, der in seine Nähe geräth, unsern feinen klugen Gesandten Alopäus, des Kaisers Günstling, mit ausgesuchten Beleidigungen überschüttet, sogar gedroht hat, ihn nach türkischer Manier festsetzen zu lassen. Kommt es also zum Krieg, dann muß Finnland zeigen, daß es sein Joch abschütteln will. Was dein Vater wollte, muß dann geschehen. Ein Volksaufstand muß erfolgen, patriotische Männer müssen an die Spitze treten, die Russen müssen als Befreier empfangen werden. Mit ihnen vereint werden die Finnen gegen ihren Unterdrücker kämpfen. Auf diese Weise sichert ihr euch eben so wohl das Wohlwollen und die Dankbarkeit des Kaisers, wie ihr selbst das Heft in der Hand behaltet. Kein Volk kann verlangen, daß Fremde ihm die Kastanien aus der Asche holen, auf daß es sich nur an den gedeckten Tisch setzen darf, um sie zu verspeisen. Zeigt euch als Männer, erwerbt euch die Güter, nach denen ihr strebt, erweckt Achtung bei denen, die in Versuchung gerathen könnten, euch als ein mit ihrem Blute erobertes Gut zu betrachten.

Bei Gott! du sprichst wahr, rief Otho. Unsere Freiheit muß mit Thaten, mit unserm Blut erworben werden. Das hat uns bisher gefehlt. Wir müssen zeigen, daß wir frei zu sein verdienen!

Und wer vermöchte das besser zu beweisen, als du, erwiederte Alexei Serbinoff. In Tavastland und Savolax hängt die Jugend dir an. Sprich mit dem Grafen Buxthövden, sage ihm offen, was du denkst, was du erwartest. Es ist ein tapferer und edler Mann, er wird deine Hoffnungen unterstützen, wird deine Wünsche theilen und beleben und in Petersburg Bahn brechen. Ich wiederhole dir noch einmal: Alles kommt darauf an, kühn und entschlossen zu handeln.

Ich bin entschlossen, sagte Otho. Ich will mich in die Nähe des Generals begeben, sobald du mir dazu die Einwilligung bringst. Ich will als Freiwilliger bei ihm bleiben, wenn er mir Zusagen leisten 332 kann, und ich will ihm mein Wort verpfänden, daß, wenn er mir Waffen liefert, ich binnen vier Wochen drei oder viertausend Finnen zusammenbringen will, die an Tapferkeit Niemand nachgeben. Bis dahin aber kein Wort, Serbinoff, auch nicht zu diesem Wright und seinem Anhang. Ich glaube wohl, setzte er langsamer hinzu, daß er und manche andere schwedische Junker und Ritter für Rußland zu haben sind, allein sie bringen euch nichts mit, als sich selbst. Es sind leichtsinnige verdorbene Menschen, Verschwender und Wüstlinge, in Schulden versunken, die sie los sein möchten, und gierig nach neuen Mitteln für ihre Lüste. Kein Finne rührt für sie eine Hand. Traut ihnen nicht, sie selbst sind ohne Treue und Glauben.

Ich weiß Alles, erwiederte Serbinoff, aber wie gefällt dir die schöne Wittwe Gurschin?

Ein gefährliches, glänzendes Spielzeug.

Glücklich der, dem es sich an den Hals hängt! Sie ist voller Geist, voller Capricen; es lassen sich mit ihr Monate, Jahre vielleicht, wonniglich verleben. Für einen Anfänger, der in die Welt eingeführt sein will, ist sie ein Schatz, dabei gutmüthig, großmüthig, mit vielen köstlichen Eigenschaften ausgestattet. Man wird sich niemals bei ihr langweilen; das ist die große Gefahr bei allen Frauen.

Otho ging schweigend neben ihm. Ich habe keine Ruhe, sagte er, um Beobachtungen über Weiber zu machen. Meine Schwester Louisa wird von ihr bevorzugt. Louisa ist ein Kind.

Ein liebenswürdiges vom Himmel stammendes Kind! rief Alexei, und indem er Otho's Hand fester drückte, sagte er: Es ist Zeit, daß wir ein vertrautes Wort reden. Ich bin zu lange in der Nähe deiner Schwester gewesen, um nicht von dem Zauber umstrickt zu werden, mit dem sie jedes Herz bindet. Du hast bemerkt, wie ich mich dessen nicht erwehren konnte, und hast dazu geschwiegen.

Ja, Serbinoff, erwiederte Otho Waimon, ich sah, daß sich Louisa zu dir wandte, ich sah auch, daß du sie lieb hattest, und ich schwieg dazu, weil ich mich dessen freute, weil ich wußte, daß ich dir vertrauen konnte.

Ich danke dir für dies edle Vertrauen, sagte Serbinoff, doch ich muß dir mehr bekennen. Ich muß dir gestehen, daß ich deine Schwester 333 liebe, daß ich glaube, sie erwiedert meine Neigung, daß aber in meinen jetzigen Verhältnissen manche Schwierigkeiten zu überwinden bleiben, um meine Wünsche wahr zu machen.

Ich verstehe, was du andeutest, erwiederte Otho. Louisa liebt dich mit allem Feuer einer unschuldigen Seele. Du mußt am besten wissen, was du kannst und willst. Meine Schwester ist arm, wie ich, ein Mädchen aus dem Volk, finnisches Blut in ihren Adern, unwissend, unbekannt mit der Welt, ohne den Verstand, um je darin als klug und fein zu glänzen. Ich tadle dich nicht, Serbinoff, wenn du davor zurück weichst. Vielleicht war es diese kindliche Süße, diese fremdartige Natürlichkeit, die dich entzückte, vielleicht hängst du ihr an mit der Sehnsucht und den Qualen, die man Liebe nennt. Dann aber reiß sie aus deiner Brust und werf sie von dir. Du bist ein edler, stolzer Mann, du wirst ein Kind vergessen, das dir auf deinen Wegen nicht folgen kann. Louisa, die jetzt nur noch in Träumen lebt, wird weiter träumen, bis die Zeit ihre Bilder verblaßt.

Du setzest Manches voraus, was sich nicht mehr vergessen läßt, erwiederte Alexei.

Ich setze voraus, sagte Otho, daß du als Mann, wie ich dich kenne und verehre, nichts gethan hast, was dich bleibend und bindend an Louisa fesseln müßte.

Keine Gelöbnisse, die ich nicht erfüllen könnte, sagte Serbinoff. Mein Wille ist nicht so leicht zu beugen, ich gebe nichts auf, was ich zu halten vermag. Es würde thöricht sein, wollte ich dir nicht gestehen, daß Hindernisse zu besiegen sind, ehe ich zu dir sagen kann, lege Louisa's Glück und Zukunft in meine Hände. Ich bin Soldat, wer weiß, ob die Kugel nicht schon gegossen ist, die mich treffen soll; auch gehöre ich einer Familie an, welche Hochmuth genug besitzt, um ihn zur Schau zu tragen; endlich bin ich von vielen Rücksichten und Verhältnissen gebunden, die in meiner Stellung, meinem Stande und meinen Verpflichtungen zur Gesellschaft wurzeln. Doch ich habe den Muth, alle zu überwinden. Ich blicke in die Zukunft voll freudiger Hoffnungen. Du wirst mir dabei helfen, mein Freund, mein Bruder! Die Schwester Otho Waimon's, des kaiserlichen Generals, des Führers und Befreiers Finnlands, wird selbst meinem vortrefflichen Oheim 334 genügen. Mit Stolz wird er sie in sein Haus führen, mit Freuden sie dem Hof vorstellen. So, theurer Freund, so sehe ich in die Ferne und erwarte, was da kommen wird, – mit der Gewißheit einer glücklichen Lösung.

Er legte seinen Arm um Otho und zog ihn an sich. Du kennst jetzt meine Entwürfe, fuhr er dann fort, die wir vereint in die Hand nehmen wollen. Sobald ich aus Wiborg zurückkehre, nehmen wir weitere Verabredungen. Finnland wird in der nächsten Zeit kein Aufenthalt für Damen sein, der einzige Ort für sie wäre Abo, wenn es von unseren tapferen Schaaren besetzt wird. Ich hätte schon jetzt Lust, dir vorzuschlagen, auf keinen Fall Louisa nach Haus zurückzuschicken, wohin sie gewiß auch ohne dich nur betrübt gehen würde.

Sage lieber, ohne dich, antwortete Otho lächelnd. Doch, wo soll ich sie bewahren, wenn nicht – bei ihr, bei Ebba und bei Erich.

Weißt du denn, fragte Serbinoff, wie sich die Verhältnisse gestalten können?

Ich hoffe und erwarte, daß der Freiherr Randal für unsere Sache gewonnen wird.

Ich hoffe, daß Arwed auch seine Schwester in ein richtiges Verständniß der Dinge, wie diese sind, versetzt. Vergiß aber nicht, daß es Schweden sind, die den König zwar auf's bitterste hassen, doch immer Schweden bleiben. Wenigstens sie, dieses stolze Fräulein, das mehr politischen Fanatismus besitzt, als zehn Männer zusammen. Ihr darf man nicht trauen. Denn die Weiber ergreifen Alles, so auch die Staats- und Volksangelegenheiten, mit dem Herzen, und kümmern sich wenig um die Combinationen des Verstandes. Sie lieben und hassen nach ihren Gefühlen, darum sind sie gefährliche Feinde, und darum ist es nöthig, mein Freund, daß die Schwester Otho Waimon's in Sicherheit gebracht wird, um nicht etwa nach Stockholm zu wandern, als nahe Verwandte eines Rebellen.

Es ist möglich genug, erwiederte Otho nachsinnend, daß Ebba mir zürnen und mich verabscheuen wird.

Wir können Louisa in den Schutz der Frau von Gurschin geben, sagte Serbinoff. Jedenfalls, setzte er hinzu, als er keine Beistimmung bemerkte, wollen wir dies noch näher überlegen. Viele edle Familien 335 werden nach Petersburg gehen, deine Schwester wird dort am Besten aufgehoben sein. Zunächst, mein Freund, beobachte unverbrüchliches Schweigen gegen Jeden, ganz besonders aber gegen deine grausame Geliebte.

Ich habe Ebba gelobt, nichts zu thun, ohne es ihr mitzutheilen, sagte Otho.

Du wirst es ihr mittheilen, da du es gelobt hast, doch nicht eher, bis ich wieder hier bin. Dann tritt vor sie hin und sage ihr Lebewohl! Du wirst einsehen, daß ich Recht habe.

Otho mußte es zugeben und Serbinoff schüttelte ihn lächelnd. Raffe dich jetzt auf, sagte er, sei heiter, fort mit aller Vergangenheit, vor dir liegt eine große Zukunft. In unserer Lage müssen wir die Kunst lernen, eine eiserne Maske vor Alles zu stecken, was in uns vorgeht. Da geht die Gurschin mit meiner lieblichen Louisa. Wie gern wäre ich bei ihr, wie viel Überwindung kostet es mich, davon abzustehen. Eile du zu ihnen, sei liebenswürdig, galant; ein junger Feldherr muß auch den Damen gefallen. Und jetzt lebe wohl! wir werden uns vielleicht nicht mehr allein sehen.

Otho entfernte sich und Serbinoff schlug einen andern Weg ein, schaute dem Gehenden nach und brach einen kleinen Tannenzweig ab, mit dem er in den Schnee hieb, der von dem Geäst der Bäume aufstäubte. Er schien mit dem Erfolg seiner Bestrebungen sehr zufrieden zu sein, denn er blickte, indem er sich seinen Gedanken überließ, freudig umher, und in dem Glanz seiner Augen lag unverkennbar hervorbrechender Spott. – Ich sagte es ja, murmelte er endlich vor sich hin, diese Leimruthen sind trotz ihres Alters immer noch mit derselben Kraft begabt, um solche Vögel zu fangen. Der arme Junge hat ein gutes Herz, und seine unglückliche Liebe könnte mich beinahe rühren. Buxthövden wird ihn jedenfalls brauchen können, und wenn endlich alle Luftschlösser zusammenstürzen, wollen wir gemeinsam ein Klagelied anstimmen. Er lachte und schlug stärker umher. Staub ist Alles! rief er, vergessen wird Alles. Täuschung ist das Grundgesetz im Himmel und auf Erden. Aber wer weiß, was noch zuletzt wahr wird. Die Gurschin soll den kleinen Nix in die Schule nehmen und 336 ihm ihre irdischen Künste lehren. Ich will mit ihr sprechen. Sie mag sich dafür schadlos halten an diesem finnischen Herkules. Rauh, leidenschaftlich, feurig, die ungestüme Naturkraft ungezügelt. Das ist ein Leckerbissen für solche Weiber!

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