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Endlich gefunden

Anna Katherine Green: Endlich gefunden - Kapitel 12
Quellenangabe
pfad/green/gefunden/gefunden.xml
typefiction
authorAnne Katherine Green
booktitleEndlich gefunden/Zwischen 7 und 12 Uhr
titleEndlich gefunden
publisherVerlag von Nobert Lutz
seriesDetektiv Gryce Serie
volumeFünfter Band
printrunDreizehnte Auflage
editorAdolf Gleiner
illustratorGeorg Mühlberg
translatorMargarete Jacobi
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20110713
projectid47184ab7
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Elftes Kapitel.

Meine Herren, sagte er, als wir uns wieder in seinem Studierzimmer befanden, Sie haben geglaubt, mit gutem Grunde annehmen zu müssen, daß das Original dieses Porträts, und die Näherin, welche eine Zeitlang in meinem Hause gewohnt hat, ein und dieselbe Person ist. Von dieser Ansicht werden Sie jedoch zurückkommen, wenn ich Ihnen sage, daß das Gemälde – so seltsam Ihnen das klingen mag – ein Bildnis meiner Gattin ist.

Gattin! – Unsere Ueberraschung läßt sich nicht beschreiben. – Wir hatten keine Ahnung, daß Sie je verheiratet waren, rief ich.

Also, das wenigstens ist der Kenntnis der Detektivs entgangen, bemerkte Blake nicht ohne Bitterkeit. Sie ist nie öffentlich als meine Frau anerkannt worden, auch haben wir nicht zusammengelebt, aber die Kirche hat unsere Ehe eingesegnet, und vor dem Gesetz sind wir Mann und Weib.

Er stand auf und drehte das Bild leise wieder um; das Gesicht, in dem sich soviel Kraft und Lieblichkeit ausdrückte, war verschwunden, und die stolze Cousine schaute wieder mit glühenden Blicken auf uns herab.

Was Sie jetzt wissen, hat noch kein Mensch aus meinem Munde erfahren, fuhr Blake in gemessenem Tone fort; es sollte genügen, um zu beweisen, wie ungerecht Ihr Verdacht gegen mich ist, auch zwingt mich nichts, Ihnen noch nähere Einzelheiten mitzuteilen. Für einen Mann von meiner Denkart ist jedoch ein geheimes Aergernis und das Gerede, welches daraus entsteht, ganz ebenso unerträglich, als wenn die Sache stadtkundig wäre. Meine Herren, ich halte Sie für Ehrenmänner. Vielleicht gelingt es mir, Sie zu überzeugen, daß die Schritte, welche ich in letzter Zeit getan habe, außer allem Zusammenhang mit dem Mädchen stehen, dessen Schicksal Sie ergründen wollen. Darf ich in diesem Falle darauf rechnen, daß Sie über meine Beweggründe und Handlungen Stillschweigen beobachten werden?

Sie können sich unbedingt auf meine Verschwiegenheit verlassen, solange dieselbe nicht gegen meine Pflicht als Polizeibeamter verstößt, versetzte Gryce; zum Schwatzen habe ich keine Zeit.

Und Ihr Kollege?

O, der schwatzt nicht aus der Schule; er weiß, was ihm Nutzen bringt.

Gut, dann hören Sie. – Wenn Sie mein Tun überhaupt begreifen sollen, muß ich Ihnen zuerst den Charakter meines Vaters schildern. Er war ein Mann von großer Willenskraft und starken Vorurteilen. Von mir erwartete er, daß ich, als Träger seines Namens, auch den ererbten Reichtum und guten Ruf der Familie werde zu wahren wissen. Seit meiner frühesten Kindheit hat er mir eingeprägt, daß ich, solange mein Leben untadelig sei, auf die Erfüllung aller meiner Wünsche rechnen könne. Würde ich dagegen seinen Willen kreuzen, mich durch Ausschweifung oder unordentliches Wesen meines Namens unwürdig zeigen, so dürfe ich weder Gunst noch Geld von ihm erwarten.

Zu einer Zeit meines Lebens entbrannte ich in leidenschaftlichem Gefühl für meine Cousine Eveline; ich erfuhr jedoch, daß eine Verbindung mit ihr bei meinem Vater auf ernstlichen Widerspruch stoßen würde. Ihn von einer einmal gefaßten Meinung abzubringen, war völlig aussichtslos, und ich mußte daher auf Mittel sinnen, meiner Neigung Herr zu werden.

Ich begann ein Wanderleben; zuerst ging ich nach Europa, aber die fremden Gesichter, die ich sah, veranlaßten mich nur zu Vergleichen, aus denen mein damaliges Urbild weiblicher Schönheit stets triumphierend hervorging. Nach dem Westen zurückgekehrt, lebte ich ungebunden, meist als Jäger in der freien Natur. Ich reiste nach Kalifornien, nach den Orangenhainen von Florida, ich durchstreifte die Wildnisse Kanadas und die nördlichen Staaten der Union. Auf einem dieser Ausflüge begegnete mir ein Abenteuer, das damals nur einen flüchtigen Eindruck auf mich machte, in der Folge aber den wesentlichsten Einfluß auf mein ganzes Schicksal ausüben sollte.

Nach meiner Rückkehr aus Kanada beabsichtigte ich, die schönen Herbsttage am Ufer des Lake George zuzubringen, als mich ein Freund zum Fischfang nach Vermont einlud, wo, wie er schrieb, die Flüsse von Forellen wimmelten. Die Aufforderung kam mir sehr erwünscht, und noch am selben Tage reiste ich nach dem Städtchen ab, in welchem mein Freund sich damals aufhielt. Es lag mitten im Gebirge, etwa zwanzig Meilen von der Eisenbahn entfernt, und der Weg dahin war sehr beschwerlich, man hatte nicht nur eine langwierige Postfahrt durchzumachen, sondern mußte noch eine Strecke zu Pferde zurücklegen. Da ich die Gegend nicht kannte, verspätete ich mich, der Abend brach herein, und ehe ich mich's versah, ritt ich auf der fremden Straße bei stockfinsterer Nacht weiter. Um mein Unbehagen noch zu vermehren, vertrat sich mein Pferd den Fuß, begann zu hinken und konnte sich zuletzt nur noch mühsam im Schritt fortschleppen. Nicht lange, so tauchte jedoch zu meiner Freude in der Ferne ein Lichtschein auf, der aus einem Gebäude herkam, das sich bei näherer Betrachtung als ein Gasthaus erwies. Erst auf mein wiederholtes Rufen erschien nach einer Weile ein Mann mit einer Laterne auf der Schwelle. Ich bat um Unterkunft für mich und mein Tier und erhielt die rauhe Antwort: »Nur herein mit Ihnen, es ist ein Wetter im Anzuge, wir bekommen eine schauerliche Nacht.«

Wie um sein Wort zu bestätigen, schlug ein Windstoß in diesem Augenblicke die Türe schallend hinter ihm zu, und durch die Baumzweige über mir zog ein unheimliches Aechzen.

Ich sprang vom Pferde und trat in das Haus. Ein zweiter, etwas älterer Mann kam mir entgegen, deutete schweigend nach hinten auf ein erleuchtetes Zimmer und ging dann hinaus, um dem andern behilflich zu sein, mein Pferd in den Stall zu bringen. Ich folgte der stummen Aufforderung und ging dem Lichte nach. Bei meinem Eintritt in den hellen Raum erwartete mich ein überraschender Anblick. Ein junges Mädchen von ganz eigenartiger Schönheit stand vor mir, die Hände auf den Tisch gestützt und die Augen mit einem Ausdruck des Staunens und Schreckens zu mir gewandt. Ein solches Weib an solchem Orte zu sehen, durfte mich wohl wundernehmen. Schon beim ersten flüchtigen Blick zog sie mich mächtig an. Ihre schlanke Erscheinung mit dem blassen Gesicht und dem prächtigen, goldrötlichen Haare, das ihr in zwei langen Flechten über die Brust herabhing, stand in wirkungsvollem Gegensatz zu dem dunklen Glanze ihrer Augen und der lebensvollen Kraft ihres Gesichtsausdrucks. Es war, als blicke man in eine Flamme, die mit unwiderstehlicher Glut brannte und zündete.

Anstatt meinen höflichen Gruß zu erwidern, fuhr sie schaudernd zusammen und starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an; dann hob sie rasch die Hand und deutete nach der Türe, daß ich mich entfernen solle. Da ging dieselbe auf, und die beiden Männer kamen mit schwerem Tritt ins Zimmer. Ruhig ließ sie die Hand wieder sinken und ging, ohne ein Wort zu sagen, hinaus.

Geh Luttra nach und sage ihr, wo sie das Bett machen soll, befahl der Alte in tiefen Kehllauten dem jüngeren Manne, der ebenso hochgewachsen und breitschulterig war, wie er. Dieser schüttelte die schweren Regentropfen von seinem Rock in die zischende Flamme des kleinen Holzfeuers, das auf dem Herde brannte, warf dann den Rock über einen Stuhl und verließ das Zimmer.

Ist das Ihr Sohn? fragte ich, am Herde Platz nehmend.

Ja, und das Mädchen ist meine Tochter; ich bin Gastwirt hier, aber es kommt nicht viel heraus bei dem Geschäft. In unserer Gegend sind die Reisenden selten.

Das glaube ich gerne, sagte ich, an die vielen Hügel denkend, über die mein Pferd hatte traben müssen. Wie weit ist es noch bis Pentonville?

Zwei bis drei Meilen. Bei Tage ist's eine Kleinigkeit, aber in einer Nacht, wie der heutigen, laßt man den Ritt wohl bleiben.

Wieder heulte der Wind um das Haus, und der Regen klatschte an die Scheiben.

Freilich, sagte ich, und ich kann mir Glück wünschen, daß ich ein Unterkommen gefunden habe.

Sein düsterer Blick streifte mein Gepäck; außer meinem Mantel hatte ich nur eine Handtasche. Sie sind wohl schon lange unterwegs?

Den ganzen Sommer.

Reisen Sie allein?

Seine Neugier war mir lästig, doch antwortete ich so freundlich ich konnte: Nein, in Pentonville treffe ich mit einem Freunde zusammen.

Er zog seinen Stuhl an meine Seite, um die Unterhaltung bequemer fortzusetzen, als sein Sohn eintrat und sich ohne Umstände auf dem andern Platz am Feuer niederließ, so daß sie mich beide in die Mitte nahmen. Dies war mir unbehaglich, ich stand daher auf und fragte, ob mein Zimmer bereit sei. Das schien jedoch nicht der Fall, und so mußte ich mir wohl noch eine halbe Stunde lang die Gesellschaft meiner beiden rauhen Wirte gefallen lassen.

Draußen war jetzt der Sturm mit rasender Wut losgebrochen, der Regen strömte vom Himmel, wie Hagel prasselte es an die Fenster, und von Zeit zu Zeit krachte der Donner und rollte von Berg zu Berg in zehnfachem Widerhall. Ich war froh, wenigstens ein Dach über dem Haupte zu haben.

Das Zimmer des Herrn ist fertig, klang es plötzlich in leisem, ausdruckslosem Tonfall hinter mir. Ich wandte mich um; in der Türe stand die schlanke Gestalt des Mädchens, das vorhin einen so tiefen Eindruck auf mich gemacht hatte.

Ich raffte meine Habseligkeiten zusammen und folgte ihr die Treppe hinauf in ein geräumiges Schlafzimmer. Mein erster Blick fiel auf ein großes Himmelbett, dessen schwere Vorhänge aussahen, als solle man darunter ersticken. Das Mädchen zog sich rasch zurück.

Kann ich sonst noch etwas für Sie tun? fragte sie, sich hastig umschauend. Ich verneinte dies dankend, und sie entfernte sich mit einem Ausdruck eiserner Entschlossenheit in Miene und Haltung, den ich mir nicht zu erklären vermochte.

Als ich mich in dem großen, kahlen, nur schwach erleuchteten Raum allein sah, während draußen der Wind im Schornstein heulte, und die mächtigen Zweige einer alten Tanne gegen die Fenster schlugen, fühlte ich, daß alle Müdigkeit, die mich noch soeben fast überwältigt hatte, wie mit einem Schlage von mir gewichen war. Doch wollte ich versuchen, zu schlafen, um nur den rasenden Sturm nicht mehr zu hören. Rasch entledigte ich mich meines Rockes und knöpfte eben die Weste auf, als mir einfiel, daß meine Brieftasche noch in der äußeren Seitentasche stecke. Vorsichtig verschloß ich zuerst die Türe und entnahm dann der Brieftasche meine Banknoten, die ich in einer kleinen Brusttasche verbarg. Die Lampe ließ ich brennen und warf mich in den Kleidern auf das Bett, jeden Augenblick gewärtig, daß die wütenden Elemente das Dach einreißen würden.

Lange lag ich und horchte auf das Stöhnen und Krachen des alten Gebäudes, doch mußte ich endlich wohl eingeschlummert sein, denn ich erwachte, ehe noch der Sturm nachgelassen hatte, von der Berührung einer Hand. Mit einem Sprunge war ich aus dem Bette und sah mit maßlosem Staunen, daß Luttra vor mir stand. Sie hatte meinen Rock vom Stuhl genommen und reichte ihn mir hin.

Ziehen Sie sich an und folgen Sie mir, sagte sie mit leisem, festem Tone, der mich seltsam durchschauerte. Es ist gefährlich für Sie, hier im Hause zu bleiben; hören Sie, wie es kracht und zittert. Noch ein solcher Windstoß, und das Dach fliegt herunter.

Sie näherte sich der Türe, welche zu meiner Verwunderung nur angelehnt war.

Kommen Sie doch, wiederholte sie mit solcher Entschiedenheit, daß ich ihr wider Willen folgte; ich darf Sie nicht hier lassen, mein Gewissen gestattet das nicht.

Sie machen es schlimmer, als es ist, erwiderte ich; dies alte Haus hat wohl schon manchen Sturm glücklich überstanden.

Ich übertreibe nicht, flüsterte sie dringender, hören Sie nur!

Es war, als bebe der ganze Bau in seinen Grundfesten. Aber wohin soll ich mich denn wenden in dieser fürchterlichen Nacht?

Ich werde Sie führen.

Dann freilich –

Sie unterbrach mich rasch: Hier ist Ihr Hut und Ihr Handkoffer. Mein Vater und mein Bruder werden denken wie Sie, daß es Torheit ist, dies Obdach zu verlassen, aber das darf Sie nicht kümmern. Glauben Sie mir: im Hause lauert heute nacht die Gefahr, nur im Sturme draußen auf der Landstraße sind wir geborgen.

Sie wartete meine Antwort nicht ab, sondern eilte die Treppe hinunter, stieß unten eine Tür auf und trat sogleich in das Zimmer, das wir vor etwa einer Stunde verlassen hatten. Dort fand ich alles unverändert, das Feuer war nicht ausgegangen, auch die Lampe brannte noch, und auf dem Kaminsims tickte die Uhr nach wie vor; ihre Zeiger kündeten die elfte Stunde an. Und doch überlief mich ein kalter Schauer, wie die Ahnung einer drohenden Gefahr. Was mich erschreckte, war der Anblick der beiden baumstarken Männer, von denen der eine in grimmigem Schweigen an der Ausgangspforte lehnte, während der andere bei der Küchentüre Posten gefaßt hatte.

Ein Blick auf Luttra, die stumm und furchtlos au meiner Seite stand, beruhigte mich jedoch sogleich wieder. Wenn sie für mich eintrat, so war ich sicher, in jeder Gefahr zu siegen. Ich ging einen Schritt nach der Türe zu, an welcher sich mein Wirt aufgestellt hatte. Schnell streckte sie die Hand aus und zog mich zurück.

Halt, rief sie; dann wandte sie sich nach ihrem Bruder hin, der ebenso finster, aber weniger tückisch als der Alte dreinsah. Karl, öffne dem Herrn und laß ihn hinaus; er fühlt sich bei dem Sturm nicht mehr sicher hier drinnen. Tue mir den Willen, fuhr sie gebieterisch fort, als jener die Türe nur um so argwöhnischer bewachte.

Ein Narr, wer bei solchem Wetter das Haus verlassen will, entgegnete er störrisch.

Sie achtete nicht darauf. Willst du die Türe öffnen? fragte sie, ohne sich einen Schritt von dem Feuer zu entfernen, vor dem wir beide standen.

Fällt mir nicht ein, lautete die barsche Antwort; das Haus bleibt zu, es ist schon abgeschlossen.

Sie war leichenblaß geworden und sah nach ihrem Vater hinüber, der finster zu Boden blickte.

Der Herr will hinaus, rief sie; wenn ihr die Türe nicht aufmacht, werde ich es tun.

Ein zorniger Ausruf unterbrach sie; ihr Vater sprang wie rasend auf sie zu. In meiner Angst legte ich den Arm einen Moment schützend um sie, denn er sah aus, als wolle er ihr ein Leid antun. Sie aber schien keine Furcht zu kennen; es flammte hell auf in ihren Augen.

Nicht weiter, gebot sie, noch einen Schritt, und ich werfe das, wofür du deine Seele verkaufen würdest, wie du selbst gesagt hast, mitten in die Glut hinein. Sie zog aus ihrem Busen eine Rolle Banknoten, und hielt sie über das Herdfeuer.

Verflucht, schrie der graubärtige Mann, aber er rührte sich nicht mehr von der Stelle und starrte wie gebannt nach dem Gelde hin.

In ihrem Wesen lag eine unbeschreibliche Hoheit. Ich verschwende keine Worte mehr, sagte sie. Ihr könnt mich erwürgen, mich totschlagen, mich kümmert's wenig; aber der Herr verläßt dies Haus heute nacht, oder ich verbrenne die Scheine unwiderruflich.

Der alte Mann stand unbeweglich, der jüngere aber stürzte wild aus sie zu und würde sie im nächsten Augenblick überwältigt haben, wäre ich ihm nicht zuvorgekommen. Mit einem Faustschlag streckte ich ihn zu Boden. Das Mädchen gab keinen Laut von sich, ließ jedoch ohne Zögern eine Banknote in die Flamme fallen, wo sie zu Asche verzehrt ward.

Der Alte brüllte wie ein verwundeter Stier und stampfte wütend ans den Boden.

Halt, rief er hastig, zur Vordertüre eilend, die er aufschloß. Wenn ihr durchaus Narren sein wollt, so geht meinetwegen zum Henker! Aber erst gib mir das Geld.

Tritt von der Türe zurück, sagte sie, mit der linken Hand die Laterne vom Nagel herablangend. Karl soll sie anzünden, mir aber nicht in die Nähe kommen.

Es geschah. Der Alte war beiseitegetreten, die Laterne brannte, und wir waren zum Fortgehen bereit.

Gehen Sie voran, gebot sie, ich werde folgen.

Nein, sagte ich, wir gehen zusammen.

Aber das Geld, grollte des Alten Stimme ungeduldig hinter uns.

Was gebe ich dir, wenn ich zurückkomme, erwiderte das Mädchen.

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