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Elisabeth, ein Hitlermädchen

Maria Leitner: Elisabeth, ein Hitlermädchen - Kapitel 8
Quellenangabe
authorMaria Leitner
titleElisabeth, ein Hitlermädchen
publisherAufbau-Verlag
year1985
firstpub1937
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180928
projectid8c745c16
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Siebentes Kapitel.
Der Stammbaum

Ein kurzer Satz, und plötzlich sind alle Sorgen mit weicher Hand weggewischt, nur die Worte:

»Komm morgen nachmittag zu uns, meine Mutter möchte dich kennenlernen.«

Alles ist so einfach, so gut, so schön. Das Leben bekommt ein warmes, gütiges Antlitz.

Elisabeth wirft das Laken über das alte Sofa, das ihr als Bettstatt dient, und streicht es gerade.

Lebe wohl, du alte Berg-und-Talbahn, die du mit deinen Drähten mir Ringe in das Fleisch schnittest, aus Rache, daß du eine so schwere, starke Person erdulden mußtest, statt deine wohlverdiente Altersruhe zu genießen. Du sollst dich bald der Muße erfreuen, denn ich werde mein eigenes Heim haben und ein Bett.

Lebe wohl, du arme Plüschdecke, die du aussiehst wie das traurige Fell eines räudigen Hundes.

Lebe wohl, du Vase mit dem abgebrochenen Schnabel, du hast oft Erwins Blumen beherbergt. Meine Mutter hatte dich auf einem Jahrmarkt gewonnen, auf dem sie zum ersten Male Arm in Arm mit meinem Vater sich zwischen die Buden drängte.

Aber du, Bild meines Führers, du wirst mit mir kommen, immer wird dir ein Ehrenplatz eingeräumt werden, wohin ich auch gehe. Du guter Führer, führe mich zum Glück. Du willst uns Jugend Glück geben, ein einfaches und gesundes Glück. Wir wollen nicht verkommen wie die Jugend, die uns voranging, in Schützengräben, im Elend, in Arbeitslosigkeit, auf der Straße. Führe uns jetzt. Einmal nur hatte ich Zweifel. Ich fragte: Wohin führst du uns? Aber es war nur ein Augenblick des Kleinmutes, glaube es mir, mein Führer.

Morgen! Morgen wird alles gut! –

Und jetzt war morgen. Elisabeth stieg mit Erwin die Treppen des Hauses in der Schlüterstraße hinauf. Das war ein anderes Stiegenhaus als das in der Vinetastraße. Es war nicht die samstägliche, halbstündliche, mühselig erscheuerte Sauberkeit, die sofort von schmierigen Kinderhänden, Frauenlatschen, dreckigen Männerstiefeln, eifrigen Kugeln, hüpfenden Kreiseln, verirrten Kohlenstücken und Brotkrumen verwischt und vermanscht wird. Es schien, als lauerten im Treppenhaus der Schlüterstraße unsichtbar feste Reinemachehände und gönnten keinem Staubkorn kürzestes Verweilen. Die roten Läufer verrieten, wie verschwiegene Diener, keine Fußspuren. Sie wurden von hellglänzenden Messingstäben in Ordnung gehalten. Bronzene Göttinnen, die nur mit einem leichten, fließenden Tuch umgürtet waren, hoben dienend Leuchter hoch, deren sanftes Licht auf die Treppen strömte.

»Ich habe mir gleich gedacht, daß du so vornehm wohnst.«

»Ach, rede keinen Unsinn. Weißt du, früher stand hier unten groß eine Tafel: ›Nur für Herrschaften‹. Das ist ja nun mal endgültig vorbei. Herrschaften! Solche reaktionären Begriffe kennen wir nicht mehr in der Volksgemeinschaft. Die SA, die HJ und die PO haben gemeinsam eine Aktion durchgeführt gegen solche entwürdigenden Aufschriften. Weg mit ihnen! Du wirst zwischen Meineke- und Bleibtreustraße keine solche Tafeln mehr sehen.«

»Nur zwischen Meineke- und Bleibtreustraße?«

»Natürlich werden die anderen auch noch drankommen, das ist ja selbstverständlich.«

Elisabeth wollte noch fragen: Aber benutzen denn das Milchmädchen, die Zeitungsfrau, die Dienstmädchen jetzt diese Treppen?

Aber nein, nicht immer fragen, immer zweifeln, nicht immer denken: Was würde der oder jener jetzt sagen, der gegen Hitler ist? Nicht immer sprechen, nicht alles verderben.

Dann sagte sie: »Bei uns im Treppenhaus steht auch eine Tafel: ›Das Herumstehen und jede laute Unterhaltung im Flur ist streng untersagt.‹«

»Diese Tafeln müssen auch fort, alle Tafeln! Die Jugend wird sie niederreißen.«

Erwin half Elisabeth aus ihrem Mantel. Sie wagte kaum, in den klaren Spiegel zu blicken. Ihr Bild erschien ihr trampelhaft in dem Rahmen, auf dessen dunklem Ton helle Blumen eingepreßt waren, zierlich und doch wie für die Ewigkeit bestimmt.

Als sie das Zimmer betraten, hoben drei Damen gleichzeitig den Kopf. Eine, im mittleren Alter, stand auf und kam mit ausgestreckter Hand Elisabeth entgegen. Sie begrüßte sie in höflichem, aber zu nichts verpflichtendem Tone.

Die beiden anderen Damen warteten, bis Elisabeth zu ihnen hinkam und ihnen die Hand gab, dann erhoben sie sich kaum sichtbar auf einen kurzen Augenblick.

Elisabeth wurde aufgefordert, an dem Teetisch Platz zu nehmen. Man trank sehr dünnen Tee aus sehr dünnen Teetassen. Elisabeth hatte Angst, sie könnten in ihren schweren Händen zergehen.

»Das ist Ludwigslust«, erklärte ihr die älteste Dame, die Großmutter, der die behutsame Art, mit der Elisabeth die Tasse hielt, auffiel. Sie sprach zu ihr, als wäre sie eine Porzellankennerin: »Das ist das blaue Zwiebelmuster, mein Onkel war Direktor der Porzellanmanufaktur. Als Kind war es für mich die größte Belohnung, wenn ich durch die Arbeitsräume gehen durfte. Wenn ich dieses Service benutze, muß ich immer an die schönen alten Zeiten denken.«

»Tun wir der Gegenwart nicht unrecht«, sagte die Mutter.

Man aß kleine, steinharte Biskuits, die die Damen mit diskreter Bewegung im Tee zergehen ließen, bevor sie sie zum Munde führten. Sie entnahmen sie einem Lackgefäß, auf dem Blumen, Schmetterlinge und Baumblätter so lebendig, und dem Leben doch so vollkommen entrückt, hingehaucht waren, daß sie Elisabeth zwangen, ihre Schüchternheit und Abwehr zu überwinden, und sie rief: »Wie schön!«

War es nicht unrecht, sich überhaupt mit solchen Dingen abzugeben?

»Nicht wahr?« sagte die Großmutter, »das ist ein Erbstück von meiner Mutter, sie hat es von einem Verehrer bekommen, der Großkaufmann in Japan war und auf Besuch nach Deutschland kam. Er wollte meine Mutter heiraten, aber daran war gar nicht zu denken. Schon einer, den man nicht in der Stadt hat aufwachsen sehen, war ein Fremder, dem gegenüber Vorsicht geboten war. Aber einer, der nach Japan zog, der konnte nur ein Abenteurer sein. Meine Mutter hat uns Kindern oft von Japan erzählt, von einem Japan, wie es in ihrer Vorstellung lebte.«

Ich komme ja von viel weiter her als von Japan. Die hier kennen sicher gar nicht meine Welt. Elisabeth fühlte sich so fremd, sogar Erwin schien ihr ganz verändert. Er war ein wohlerzogener junger Mann, der lächelnd und höflich Zucker und Zitrone herumreichte und den man sich gar nicht als SA-Mann vorstellen konnte.

»So junge Menschen können doch sicher gar nicht verstehen, wie man so stark von der Vergangenheit angezogen werden kann.«

»Na, ich kann's sicher nicht kapieren, besonders wenn man in so einer großartigen Zeit lebt wie wir.« Das war wieder der alte Erwin.

»Es ist wie ein Wunder«, versicherte die Tante, die der japanischen Dose ein neues Stück Biskuit entnahm. »Wir standen vor einem Abgrund, als der Retter kam.«

»Ja«, sagte die Mutter, »nach diesen dunklen Tagen wieder Hoffnung. Wie wahr ist doch der alte Spruch: Wo die Not am größten, ist Gottes Hilfe am nächsten!«

»Wir alten Leute können verschiedenes nicht ganz begreifen, aber vielleicht wird jetzt unser Leben leichter.«

»Aber Großmutter, du meckerst ja, und ich habe Elisabeth erzählt, daß du auch für Hitler bist.«

»Also, zum Beispiel so etwas: ›Großmutter, du meckerst!‹ – so etwas wäre zu meiner Zeit unmöglich gewesen, und noch manches andere auch.«

Die Mutter lenkte schnell ein: »Sie tragen schon lange des Führers Kleid, mein Kind?« Und ohne eine Antwort abzuwarten, setzte sie hinzu: »Das ist schön!«

Die ahnen sicher gar nicht, wie schwer es mir oft wurde. Aber ich sollte gar nicht so häßlich denken: Die!! Sie können mir doch nicht fremd sein, denn sie gehören ja zu Erwin.

Ihr gegenüber hing sein Bild, im Matrosenanzug, vor dem Hintergrund eines Kriegsschiffes, er mochte darauf elf oder zwölf Jahre alt sein. Das Kinn sprang schon hart aus dem weichen, kindlichen Gesicht vor, die runde Matrosenmütze saß etwas schief auf dem kurzgeschorenen Kopf.

Daneben war er als kleines, nacktes Dickerchen abgebildet.

Elisabeth betrachtete sein Bild mit solcher Innigkeit, als wollte sie es in ihr Inneres versenken. In ihr wuchs vielleicht etwas ihm Nahes, Ähnliches.

Die Mutter wurde des hingegebenen Blickes gewahr, mit dem Elisabeth das Bild betrachtete; sie sagte erklärend: »Diese Aufnahme haben wir eine Woche vor Kriegsausbruch machen lassen; mein Mann nahm sie mit ins Feld wie ein Amulett.«

Konnte sie sich hier wirklich fremd fühlen, in diesen Räumen, in denen Erwin lebte? War sie nicht mehr als seine Mutter? Sie war ja stärker mit ihm verbunden als die anderen, die hier häuslich lebten. Sie konnte ihn zurückzaubern, neu gebären, neu entwickeln, neu erziehen.

Als sie vom Teetisch aufstand, sagte die Mutter: »Kommen Sie, mein Kind, ich will Ihnen etwas zeigen, das Sie sicher interessieren wird.«

Elisabeth folgte ihr gehorsam und fing noch schnell einen unruhigen, unsteten Blick Erwins auf. Er hatte sie allein gelassen.

Neue Zimmer öffneten sich. Die Möbel standen so unverrückbar da, als könnte ihr Platz ebensowenig geändert werden wie die Formen einer Landschaft. Die Teppiche leuchteten freudig, das Alter machte sie nur noch frischer. Silber schimmerte gegen das Dunkel der Möbel, in Glasschränken standen Tassen. Fächer, wie Abglanz vergangener Freuden, schmiegten sich an alte Spitzen.

Der Mutter mißfiel Elisabeths allzu aufmerksamer Blick, ihr schien, als würde sie jedes Stück abwägen. Aber das Mädchen wollte sich nur für immer jede Linie, jede Farbe einprägen wie ein Bild, das man fürchtet, nie wiederzusehen.

»Kommen Sie, setzen Sie sich, mein Kind«, sagte die Mutter, die sich an einen Schreibtisch, der zu leicht für jede Arbeit schien, gesetzt hatte.

Elisabeth fühlte sich zu plump für den Sessel, den sie ihr anwies, als müßte unter ihrer Schwere der Glanz der Seide erlöschen, die blaßblauen Blümlein vollends verwelken. Ihre derben Schuhe spiegelten sich unbeholfen in dem Parkett. Ihr war, als lehnten die Gegenstände sie ab.

Frau Dobbien hatte ihren Schreibtisch geöffnet, die Hände umspannten eine Rolle, die sie langsam vor sich ausbreitete.

Auf dem Blatt war ein weitverzweigter Baum, der viele Früchte trug und weite Schatten warf. Sorgsam und haarscharf genau waren die Linien gezogen. Erst bei näherem Hinschauen war zu entdecken, daß die Früchte verkleinerte Abbildungen waren und eine winzige Ahnengalerie darstellten.

»Ist das nicht entzückend?« fragte die Mutter, die Elisabeth näher zog. »Ein Verwandter von uns hat dieses Bild gemacht. Im Mittelalter wäre er sicher ein Miniaturmaler geworden. Heute widmet er sich Stammbäumen, mit welcher Geduld, mit welcher Liebe! Diesen hat er natürlich mit besonderer Hingabe gemacht, er ist ja selbst eine Frucht dieses Baumes. – Hier, das sind meine Urahnen, sie waren friesische Bauern, richtige Könige auf ihren Inseln. Wir besitzen von ihnen noch einige Schmuckstücke aus handgetriebenem Gold, es sind wahre kleine Kunstgegenstände.«

Da lag die Hand Frau Dobbiens quer über dem Stamm und den Ästen, durch die weiße, durchsichtige Haut liefen wie unruhige blaue Flüßchen die Adern; die Nägel schimmerten rosig poliert und endeten in gleichmäßigen weißen Halbmonden.

Unsichtbar, und doch in allen Einzelheiten gegenwärtig, lag daneben die Hand der Mutter Weber.

Erwin würde vielleicht abgestoßen werden, aber Elisabeth kannte die Geschichte der Schrammen des von Gicht gekrümmten kleinen Fingers, ihr waren die grauen Linien, die die Kartoffelschalen in die geritzte Haut einzeichneten, vertraut.

»Und da, sehen Sie, Kind, mein Großvater; er war Pfarrer in der Gegend von Husum; er erinnerte an eine Gestalt von Storm. Sie kennen doch sicher diesen großen Romanschriftsteller?«

»Nein, den kenne ich nicht.«

Was ist denn mit mir, was habe ich denn erhofft? Daß sie mir um den Hals fallen wird und sagen: Du bist meine Tochter, du gehörst zu uns? Wir rücken ein bißchen zusammen, und du bleibst hier? War ich wirklich so dumm, mir ähnliches auszudenken?

Der Zeigefinger mit dem spitzen Nagel bewegte sich weiter zwischen den Ästen und Früchten: »Der Vater meines verstorbenen Mannes, er war Offizier. Erwins Vater hätte auch lieber die militärische Laufbahn ergriffen, aber die war zu kostspielig in der kaiserlichen Zeit, und die Mittel waren knapp. – Mein Vater war Privatgelehrter. Wir waren viele Kinder zu Hause. Ach, Sie können sich nicht vorstellen, wie man bei uns alles einteilen mußte.«

Elisabeth mußte lächeln. Was die Schwierigkeiten des Lebens betraf, da fühlte sie sich bei weitem Erwins Mutter überlegen.

Frau Dobbiens Hand führte Elisabeths Augen zu einem Bilde an der Wand, auf dem ein Offizier mit Orden, Arm in Arm mit einer Dame in weitausgeschnittenem Ballkleid, abgebildet war.

»Dort sind Erwins Großeltern.«

»Meine Vorfahren waren Bauern und Arbeiter«, sagte Elisabeth, und sie wußte gar nicht, daß ihre Stimme kalt und hart klang. »Wir haben keine Bilder zu Hause.«

Nein, die gab es bei ihnen nicht, nicht einmal ein Hochzeitsbild der Eltern. Die Mutter war schon in Umständen, als sie heirateten. Sie trug den toten Bruder.

Nur ein Bild des Vaters als Muschkot hing im Schlafzimmer, da war er mit vielen anderen fotografiert, die sich alle vollkommen ähnlich sahen.

»Aber Kind, das ist doch schön, man kann darauf nur stolz sein, wenn man sagen kann: ich entstamme Bauern und Arbeitern. Alle haben nach ihrer Art dem Vaterlande gedient; und darauf kommt es an, daß sich jeder mit ganzer Kraft einsetzt.«

Elisabeth blickte auf das Blatt, das auf dem Schreibtische ausgebreitet war. Plötzlich war der starre Stolz von ihr gewichen. Ihre Hand lag vertraulich auf dem Baumstamm, ihre Finger berührten eine Frucht an der äußersten Spitze eines Zweiges: »Das ist doch Erwin, nicht wahr?«

Die Stimme der Mutter wurde ernst, fast feierlich: »Ja, das ist Erwin. Wäre es nicht schade, wenn diese Frucht unreif gepflückt würde, hinabgerissen von dem Baume, aus dessen Wurzeln sie nur gespeist werden kann? Sie würde dem Elend preisgegeben sein; eine Frucht muß erst ihr Wachstum voll erfüllen. Kann und darf Unreifes Opfer fordern?«

»Nein, niemand will Opfer, niemand will Unreifes pflücken.«

Elisabeth spürte, daß sie zu laut, zu unbeherrscht war. Sie redete nicht richtig, sie konnte sich nicht so gewunden, nicht so unpersönlich ausdrücken, aber sie verstand sehr gut: sie war eine Fremde, die nichts an dem Baum zu suchen hatte, man jagte sie mit schönen Worten weg!

Die Tür öffnete sich, und im Rahmen erschien Erwin mit ängstlichem Gesicht.

Die Musik im Nebenzimmer endete, das Radio gab die Pausenzeichen: Volk ans Gewehr! Volk ans Gewehr!

Erwins Augen schienen zu fragen: Was hast du ausgerichtet, warst du geschickt?

War es ihre Schuld, daß alles im Nichts endete?

Die Mutter sagte in dem gleichen höflichen und unverbindlichen Tone wie bei ihrem Kommen: »Es hat mich wirklich gefreut, Sie kennenzulernen.«

Elisabeth hatte nur einen Gedanken: Du darfst hier nicht weinen, du darfst nicht!

Unerträglich oft wiederholte der Lautsprecher:

Volk ans Gewehr! Volk ans Gewehr!

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