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Eine vornehme Frau

Hermann Heiberg: Eine vornehme Frau - Kapitel 23
Quellenangabe
typefiction
authorHermann Heiberg
titleEine vornehme Frau
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year1886
correctorreuters@abc.de
senderpg-us#12113
created20080717
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Als Ange nach einer Nacht voll aufregender Träume und Beunruhigungen zu einer Überlegung der Aufgaben des Tages gelangte und zunächst sich erinnerte, daß sie sich einige Geldmittel verschaffen müsse, saß sie lange grübelnd da und vermochte sich nicht zu einem Entschlusse aufzuraffen. Nur wer sich in einer Lebenslage jemals befunden hat, in der das Notwendigste nicht allein fehlt, sondern auch der Blick in die Zukunft das Traurigste vor Augen stellt, wird den Zustand von Mutlosigkeit und Unsicherheit begreifen, in welchem sie sich befand.

Die Rückwirkung der Aufregung des verflogenen Abends, die Geldsorge, die dadurch hervorgerufenen Eindrücke, namentlich das Gefühl, etwas anderes zu scheinen, als die Umgebung voraussetzte, die fremde Stadt, die bevorstehende polizeiliche Vernehmung – dies alles übte eine solche Wirkung auf Ange aus, daß sie, zum Fortgang schon gerüstet, auf der Treppe noch einmal umkehrte, sich in ihr Zimmer zurückbegab, und weinend nach Fassung rang.

Und diese ward ihr endlich! Ja, noch mehr. Was bisher zu keinem Ausdruck gelangt war, weil der richtige Prüfstein fehlte, gestaltete sich allmählich klar und kräftig in ihrem Inneren. Sie gedachte ihrer Kinder, und bei der Erinnerung an diese stärkte sich ihr Pflichtgefühl. Der Adel ihrer Seele half ihr zu einem unabänderlichen Entschluß und zu einem festen Willen. Nun zeigte sich, daß sie aus einem besseren Holz geschnitten war als der Durchschnitt derer, die in der Welt umherwandeln.

Kein Rückblick mehr auf frühere sorglose Zeiten, keine Vergleiche! Geradeaus wollte sie ihr Auge richten! Ein heiliger Ernst durchdrang sie: jener sittliche Ernst bemächtigte sich ihrer, ohne den niemand wagen darf, auf den Kampfplatz des Lebens zu treten, mit dem aber jeder ein Feld sich eröffnet, dessen Enden ohne Grenzen zu sein scheinen.

Ange beschloß, zunächst einen Wagen zu nehmen und nach einem Pelzgeschäft zu fahren; von dort wollte sie sich ins Polizeigebäude begeben. Nachdem sie Erkundigungen bei dem Portier eingezogen – sie wurde rot bei ihrer Frage – , fuhr sie ab.

Kaum zehn Minuten später betrat sie das Magazin und legte den Mantel, den sie im Wagen abgezogen hatte, dem Käufer, einem jungen Menschen mit einer verdrießlichen Geschäftsmiene, vor.

»Ich bin auf der Reise. Dieser Pelz ist mir überflüssig, ich wünsche ihn zu veräußern. Wollen Sie die Güte haben, ihn zu prüfen und einen Preis zu nennen?«

Der Angeredete schob das kostbare Stück hin und her, nickte und sagte endlich: »Ich glaube, daß wir den Mantel erwerben würden. Aber der Chef ist augenblicklich verreist. Wollen Sie ihn nicht bis übermorgen zur Verfügung halten? Ich kann den Handel allein nicht abschließen!«

Ange erwiderte, daß dies nicht möglich sei, und bat um eine andere Adresse. Nachdem eine mürrische Antwort erfolgt war, entfernte sie sich.

Ange fuhr durch eine Reihe weitläufiger Straßen und Gassen, bevor sie ihr Ziel erreichte. Die großen Geschäftshäuser mit ihren geschmückten Läden türmten sich vor ihr auf. Sie sah die eilenden Fuhrwerke und Menschen, blickte in den Dunst und Wirrwarr des Verkehrs und ward hier angezogen, dort abgestoßen von den Bildern des geräuschvollen Lebens. Aber diese Eindrücke gingen gleichsam nur wie ein Schatten neben den Gedanken einher, die sie beschäftigten.

Und da plötzlich tauchte beim Hinausschauen eine Gestalt vor ihr auf, die sie kannte. Im Fluge des Vorüberfahrens sah Ange ihren Reisegefährten; sie bemerkte auch während weniger Sekunden die Dreieckzipfelchen seiner roten Weste unter dem zugeknöpften Rock. Der Mensch hatte Frankfurt also nicht verlassen! Doch gleichviel; wirkte auch die Erinnerung auf sie und ließ diese ein angstvolles Unbehagen in ihr emporsteigen – das war glücklich überwunden. Jetzt, in der belebten Stadt empfand sie keinerlei Furcht.

Endlich hielt der Wagen. Aber hier war nicht, was Ange suchte. Sie befand sich in einer kleinen Gasse und begriff nur zu bald, daß der Kutscher sie falsch verstanden habe. Ange sah auf die Uhr; es war schon spät. Unter raschem Entschluß befahl sie, nach dem Polizeigebäude zu fahren. Sie wollte den Wagen warten lassen, auf ihrer Rückkehr den Mantel veräußern, und dann den Mann ablohnen.

»Warten Sie!« sagte Ange, nachdem das Polizeigebäude erreicht war. Und in einer unzeitigen Ehrlichkeit fügte sie hinzu: »Es kann etwas lange dauern.«

»Dann lohnen Sie mich ab!« rief der Kutscher. »Mein Pferd geht schon seit gestern abend; ich möchte ausspannen.«

Ange erschrak. »Ich habe kein kleines Geld –«

»Ich werde wechseln gehen,« wandte der Mann ein und sprang vom Bock.

»Nein, nein, warten Sie!« erklärte Ange, eilte rasch an die Thür und schnitt somit alle weiteren Fragen ab, die ihr Ungelegenheiten bereiten konnten. Das Geld, das sie in C. zu sich gesteckt, hatte eben für die Reise gereicht; sie vermochte den Kutscher nicht einmal zu bezahlen.

Nachdem Ange von dem Portier verständigt worden war, betrat sie das Zimmer des Kriminalkommissarius. Einer der dort anwesenden Beamten wußte nicht genau Bescheid, der Vorsteher war nicht anwesend. Es blieb Ange die Wahl zu warten oder wieder zurückzukehren. Sie schwankte.

Bevor sie sich zum Gehen entschloß, fragte sie nach Tibet, und nach einigem Hin- und Herreden empfing sie den Bescheid, der Inkulpat sei in Haft, und es sei nicht möglich und gestattet, ihn zu sehen oder zu sprechen.

Der Beamte, der höflich, wenn auch kurz Auskunft erteilt hatte, sah befremdet empor, als Ange, in Gedanken verloren, vor sich hinstarrte. Nun raffte sie sich auf und erklärte, in einigen Stunden wieder anfragen zu wollen.

In der Thür wandte sie sich noch einmal um. »Ich bitte, dem Herrn Kommissar bei seiner Rückkehr meine Karte übergeben zu wollen und zu melden, daß ich mich eingefunden habe.«

Der Beamte schielte auf die Adresse, nickte gleichgültig und sah auf seine Arbeit.

»Adieu!«

Dieser Gruß ward kaum erwidert. So ging Ange.

Ins Hôtel zurückgekehrt, ließ sie den Kutscher ablohnen und machte sich nach etwas Ruhe und Erholung abermals nach dem Polizeibureau auf den Weg.

Als sie nach längerem Warten endlich vorgelassen wurde, stand sie einem ernsten Mann mit forschendem Blick gegenüber, und es entspann sich ein längeres Gespräch.

»Ich komme, Herr Kommissar, wegen meines am vorgestrigen Tage verhafteten Dieners Ernst Tibet.«

»Ich habe die Ehre, die Frau Gräfin von –« Der Beamte suchte nach Anges Namen, bat sie mit einer höflichen Bewegung, Platz zu nehmen, griff hinter sich nach einem Aktenfascikel, blätterte darin und neigte zustimmend den Kopf, als jene inzwischen das Wort »Clairefort« selbst hinzufügte.

»Ganz recht! Der Verhaftete beruft sich auf die Zeugenschaft der Frau Gräfin Ange von Clairefort, geborenen Baronin von Butin, Gemahlin des verstorbenen Rittmeisters Carlos von Clairefort. Ist dies richtig, gnädige Frau!« Der Kommissar erhob fragend den Blick.

Ange verbeugte sich.

»Die Vorgänge, die Umstände, welche die Verhaftung des Ernst Tibet herbeiführten, sind Ihnen bekannt, gnädige Frau? – Nein? – Ich werde Ihnen dann zunächst das Protokoll vorlesen. Indes, eine Vorfrage: Vermögen Sie sich zu legitimieren? Ich bitte um Ihre Papiere.«

Ange wußte bei den mehrfach und gleichzeitig gestellten Fragen nicht unmittelbar zu antworten; von allen blieb die letztere in ihr hasten. »Legitimation? Ich verstehe nicht, Herr Kommissar!«

»Es würde ein amtlich beglaubigtes Schriftstück aus C., etwa von dem dortigen Polizeimeister, genügen. – Sie haben kein solches? – Vielleicht können Sie sich durch eine hiesige Persönlichkeit rekognoszieren lassen. – Auch nicht? – Hm, das erschwert allerdings die Angelegenheit.«

In Anges Mienen trat ein Ausdruck von Enttäuschung und Unruhe zugleich, und da ein Kriminalkommissarius wie ein Luchs auf der Lauer liegt und jede verdächtige Bewegung beobachtet, auch niemals annimmt, daß ihm die Wahrheit gesagt wird, sondern stets das Gegenteil vermutet, so sprachen diese Dinge nicht eben zu Anges gunsten.

»Eine Legitimation ist durchaus erforderlich, gnädige Frau,« fuhr der Beamte achselzuckend fort. Die Schwierigkeiten, die sich unvermutet erhoben, ängstigten Ange. Sie sah ihr Gegenüber einen Moment ratlos an.

»Ich müßte schon nach C. zurückreisen, Herr Kommissar. Ich weiß keinen anderen Weg. Hier kenne ich niemanden. Giebt's keine Möglichkeit? Ich bitte freundlichst um Ihren Rat.«

Der Beamte machte eine zweifelnde Bewegung, und in seinem Gesicht malte sich nichts, was Ange hätte ermutigen können.

»Ich glaube allerdings, es wird nichts anderes übrigbleiben, als daß Sie an Ort und Stelle –«

»Aber bedenken Sie, Herr Kommissar, ich bin gestern in aller Eile abgereist, nun wieder zurück und abermals hierher!«

»Allerdings eine mißliche Aufgabe, gnädige Frau. Aber woher soll ich die Überzeugung nehmen, daß ich die Ehre habe, mit der Frau Gräfin von Clairefort zu sprechen? Die ganze Angelegenheit macht, ich muß es Ihnen offen bekennen, einen wenig vertrauenerweckenden Eindruck. Der Inkulpat hat sich äußerst verdächtig benommen. Nachdem er die sehr wertvollen, wie ich hier berichtet finde, auf eine ganz ungewöhnlich große Summe abgeschätzten Diamanten anfänglich als sein Eigentum bezeichnet hatte, zog er später diese Aussage zurück und weigerte sich, den Namen seines Auftraggebers zu nennen. Der Juwelier mußte Verdacht schöpfen und war in der That selbst die Veranlassung, daß die Verhaftung erfolgte. Was ist denn Ihnen über den Fall bekannt, gnädige Frau?«

Ange berichtete, was sie wußte. Sie erzählte, daß sie ein Telegramm und in diesem die Aufforderung erhalten habe, sofort nach Frankfurt zu eilen. Und während sie das erörterte, kam ihr, wie ihr schien, eine zutreffende Bemerkung.

»Daß ich die Gräfin von Clairefort bin, Herr Kommissar,« fuhr sie fort, »mag genügend daraus erhellen, daß nur ich die ohne Zweifel mit Ihrer Genehmigung abgesandte Depesche empfangen konnte und solche auch in der That erhielt. Wollte der Verhaftete eine andere Persönlichkeit einschieben, welche Möglichkeit Sie anzunehmen scheinen, so mußte er entweder diese zugleich benachrichtigen oder sich in der Zwischenzeit mit mir in Verbindung setzen. Wie sollte das geschehen sein? Ich erkläre, daß ich die Gräfin von Clairefort bin, daß ich meinen Diener beauftragt habe, meine Diamanten zu veräußern, und daß er nur aus Delikatesse meinen Namen verschwieg. Die Umstände, welche ihn dazu veranlaßten, sind so trauriger Art« – Ange stockte und senkte das Auge – »daß Sie darin nur etwas Selbstverständliches finden würden, Herr Kommissar, wenn Ihnen solche bekannt wären.«

Der Beamte sah Anges Bewegung und legte ihr durch einige artige Worte seine Teilnahme an den Tag. Dann aber nahm er zu dem Gegenstand selbst Stellung und sagte:

»Was Sie als untrüglichen Nachweis anführen, meine gnädige Frau, ist für mich keiner. Ich bitte, nur den einen Fall ins Auge zu fassen, und ein solcher ist unzähligemal vorgekommen. Was kann bei solchen Gelegenheiten nicht alles vorbedacht und abgesprochen sein! Stößt dem Schwindler oder Dieb eine Ungelegenheit zu, bezeichnet er als Entlastungszeugen eine mit ihm im Bunde stehende Persönlichkeit, die sich also im vorliegenden Fall etwa – Frau von Clairefort nennt. Diese erscheint, macht ihre Aussagen, und der gemeinsame, an einer dritten Person ausgeführte Diebstahl – wer weiß wo; in Paris, Madrid oder sonst in der Welt! – bleibt nicht nur unentdeckt, sondern die Komplicen ziehen noch mit triumphierender Miene ab. – Ohne Zweifel verhält sich das alles in diesem Falle nicht, wie ich hier dargelegt habe, aber bedenken Sie, daß es doch möglich sein könnte und welche Verantwortung auf mir lastet. Meine vielen Geschäfte gestatten mir im allgemeinen nicht, mich mit Zeugen in Erörterungen über Eventualitäten einzuladen. Ich gehe streng nach meinen Vorschriften. Wird erfüllt, was ich gesetzlich zu verlangen habe, schreite ich an die Prüfung und entscheide. Legitimieren Sie sich, und ich werde Ihre Aussagen protokollieren, diese mit denen des Tibet vergleichen, Sie beide konfrontieren und, wenn ich die Überzeugung gewinne, daß ein falscher Verdacht vorliegt, mit größter Genugthuung Ihren Diener entlassen und Sie in den Besitz Ihres Eigentums setzen.«

Ange ließ mutlos den Kopf sinken.

»Also es giebt gar keinen – gar keinen Ausweg, Herr Kommissar?« fragte sie und sah ihn mit feuchten Augen an. »Bedenken Sie gütigst! Ich, eine einzelne Dame! Noch stehe ich unter den Nachwirkungen einer so ernsten Trauer, mein Gatte ist eben gestorben. Ich reiße mich von allem los und eile hierher; nun soll ich nochmals zurück! Und dazu die Peinlichkeit, in dieser Angelegenheit mit den Ortsbehörden zu verhandeln! – Diamantendiebstahl! Verhaftung! Das alles klingt, als ob wirklich ein Vergehen vorläge, und doch ist alles so korrekt wie nur möglich. Ich bitte, ich flehe Sie an, helfen Sie mir! Ich schwöre Ihnen zu, daß ich die Wahrheit rede! Sehe ich aus wie eine Betrügerin? Ihr scharfer Blick muß es erraten, daß ich die volle Wahrheit rede!«

Der Beamte sann einen Augenblick nach, dann sagte er:

»Meinen persönlichen Empfindungen darf ich nicht folgen. Diese sprechen zu Ihren gunsten, gnädige Frau – ich bitte, beruhigen Sie sich.« (Ange brach in Thränen aus.) »Ich will Ihnen einen Vorschlag machen: ich werde an den Polizeimeister in C. telegraphieren. Vermag dieser zu recherchieren, daß Sie in C. wohnen, gestern abgereist sind – wann, bitte, mit welchem Zug? – Sehr wohl! – auch Ihr Signalement und dasjenige Ihres Dieners beizufügen – würden Sie endlich das Original der Depesche mir einhändigen können, welche Sie von Ihrem Diener empfingen, so wäre ich hinreichend gedeckt und verspreche Ihnen eine rasche Untersuchung und Erledigung.«

Ange atmete erleichtert auf.

»Wann darf ich also wieder erscheinen, Herr Kommissar?«

»Ich denke, übermorgen vormittag werde ich im Besitz alles dessen sein, was erforderlich ist.«

»Nicht früher?« warf Ange enttäuscht ein.

»Ich glaube nicht, daß es möglich sein wird.«

»Und darf ich meinen Diener sprechen?«

»Ich bedaure, gnädige Frau –«

»Aber er könnte doch benachrichtigt werden, daß ich hier bin und daß alles eingeleitet ist! Sie würden mich sehr verbinden. Der arme Mensch wird in einer entsetzlichen Unruhe sein, und Sie begreifen, daß ich ihn daraus befreien möchte.«

»Diese Bitte will ich auf Ihren besonderen Wunsch erfüllen, gnädige Frau.«

Der Kommissar klingelte.

»Ich danke Ihnen für diese besondere Rücksicht, Mein Herr,« sagte Ange, stark betonend.

Der Beamte neigte höflich den Kopf und erhob sich. »Also auf übermorgen zehn Uhr. Ich stehe dann zu Diensten. Ich empfehle mich Ihnen, gnädige Frau.«

Eine stumme Verbeugung, nochmals ein Dankeswort, dann war Ange draußen.

»Nach der Pelzhandlung von M.!«

»Straße? Nummer?«

Ange antwortete, stieg ein und der Wagen rollte fort. Nach zehn Minuten befand sie sich an Ort und Stelle. Sie brachte ihr Anliegen vor und wartete voll Ungeduld auf die Entscheidung. Diese erfolgte erst nach längerer Zeit.

»Wir haben im ganzen nicht viel Neigung zum Kauf, obgleich der Pelz sehr schön ist,« sagte der Händler, welcher sich mit seiner Umgebung beraten hatte. »Für derartige Ware haben wir hier so gut wie keine Verwendung. Indessen, wollen Sie ihn mit achtzig Thalern abgeben, kann das Geschäft gemacht werden.«

Seit Wochen hatte sich Ange nicht so glücklich gefühlt. Sie hätte aufjauchzen können in der Erleichterung ihrer Seele. Achtzig Thaler! Sie hatte zwar mehr erwartet, da der Pelz mehrere Hunderte gekostet hatte, aber sie empfing Geld – überhaupt Geld, und – dann fand sich alles andere.

Ange nickte, that noch eine Frage wegen Rückkaufs, empfing den Betrag und entfernte sich.

Nach einer Abwesenheit von fast zwei Stunden kehrte sie nun abermals ins Hôtel zurück.


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