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Ein Vermächtnis von Anselm Feuerbach

Anselm Feuerbach: Ein Vermächtnis von Anselm Feuerbach - Kapitel 34
Quellenangabe
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typebiography
authorAnselm Feuerbach
titleEin Vermächtnis von Anselm Feuerbach
publisherKurt Wolff Verlag
printrunVierzigste Auflage
editorHenriette Feuerbach
year1920
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Letzte Aufzeichnung

Wer dient seinem Vaterlande besser, derjenige, welcher den Mut hat, die Wahrheit zu sagen, oder derjenige, welcher die auffälligsten Gebrechen mit patriotischer Lüge überklebt?

Viel heiter Belehrendes habe ich meinem Vaterlande in meiner Kunst geboten. Es hat mich nicht aufgenommen und ist andern Künsten nachgegangen.

Nicht meine Schuld ist es, wenn die Blüte meiner Kunst nicht voll und freudig in das Dasein getreten ist. Was die gütige Natur mir in die Seele legte, das hat die Härte und das Unverständnis meiner Zeitgenossen in seinem Wachstume aufgehalten und verkümmert.

Dieses wollte ich sagen, nicht um meiner selbst willen – was würde es mir jetzt noch nützen? – aber um der Wahrheit willen und für künftige Zeiten. Denn die Gerechtigkeit wohnt in der Geschichte, nicht im einzelnen Menschenleben.

Anhang

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