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Gertrud Prellwitz: Drude - Kapitel 7
Quellenangabe
typefiction
authorGertrud Prellwitz
titleDrude
publisherMaien-Verlag
printrun21.-40. Tausend
editor
year1921
firstpub1920
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150219
projectide77bcd42
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Fünftes Kapitel

Mitten im Schuljahr war's, da ging wieder ein neuer Ankömmling vom Tale her den Weg hinauf nach der Waldschule. Werner Lenz hieß er. Er hatte Unglück gehabt. Das Gymnasium in der großen Stadt hatte ihn jählings entlassen. Der Vater hatte ihn hergebracht; aber unten auf der Station bat der sechzehnjährige Junge mit spröder Stimme den Vater: weißt du, du hast ja alles schriftlich abgemacht, da oben; es ist also nichts zu verhandeln, verklagt wirst du mich ja auch genügend haben, und die Tatsache, daß ich von der Schule gejagt bin, redet für sich, weißt du, nun laß mich allein hinausgehen. Und als der Vater, ein reicher Laufherr, der gewohnt war, seinem willen unbedingte Geltung zu verschaffen, nur mit der Hand abwehrte, fuhr Werner gereizt fort: Vater, ich bitte dich, bleib! Du hast es für gut befunden, mich in diese Verbannung hier zu schicken, und vorläufig muß ich dir ja noch gehorchen. Aber daß du dich auch noch daran werden willst, finde ich nicht fein von dir. Der Vater blieb erschrocken stehen, wie schwer es dem Schlingel wurde! Und vielleicht war es gar nicht so schlimm da oben. Er hatte doch recht Gutes gehört. Er hätte so gern einmal gesehen. Er stand still und sah seinen Sohn unschlüssig an. Ich wollte doch sehn, wie es dir gefällt!

Seien wir doch nicht sentimental, Vater. Gefallen wird mir's natürlich nicht. Darauf kommt es ja auch gar nicht an. Es ist eben eine Strafversetzung. Dafür, daß ich mir zu früh angemaßt habe, den Erwachsenen zu spielen. Jetzt muß ich versuchen, umzukehren und zu werden wie die Kindlein.

Des Vaters Gesicht wurde sehr sorgenvoll. Daß dieser sein liebster Sohn ihm so mißriet! Die andern hatten doch warten können. Man darf doch wirklich nicht mit sechzehn Jahren Trinkgelage geben, spielen, auf Rennen wetten und Mädelgeschichten haben!

Na also, sagte der Sohn und reichte dem Vater die Hand.

Ich wollte doch selber sehn, wie es da oben ist.

Ach Gott, ihr könnt mich ja einmal besuchen. Bis dahin wirst du es dir schon verkneifen können. Bringt mir etwas Nettes zu essen mit. Er streckte dem Vater noch einmal die Hand hin. Begreif' es doch, Vater, sagte er rauh.

Der Vater sah ihn liebevoll an. Mein Gott, der Junge empfand es so als Demütigung, wenn er mitging!

Er freute sich, daß sein Junge stolz war.

Na, sei tapfer, Werner. Schließlich sind es ein paar Jahre. Sieh zu, daß du das Einjährige machst. Ohne Abitur geht es dann schon zur Not. Wiewohl mir's schwer wird. Ich hätte dich nicht gern ins Geschäft genommen ohne Abitur.

Sei nicht kindlich. England und Amerika werden mich für meinen Beruf besser ausbilden als das Abitur. Na, und nun grüß' auch Mutter.

Ja, ja. Sie wird gar nicht zufrieden fern, daß ich nicht sehe, wie du unterkommst.

Sie soll mir einen Kuchen backen. Laß dir's gut gehn, Vater! Leb wohl! Und Werner wandte sich, um allein hinaufzugehen.

Aber der Vater ging ihm nach. Ich gehe nur noch ein Stückchen mit. Der Weg ist so schön; ich sehe mir das nach ein bißchen an. wenn wir die Schule sehen, kehre ich um.

Nun gut.

 

Sie gingen schweigend nebeneinander hin. Jeder in seine Gedanken verloren. Der Laufherr, sonst in seinem Leben ein so sicherer Mann, fühlte sich heute unsicher, traurig und hilflos. Daß sein Sohn von den vergehen, die ihn in der Schule zu Fall gebracht, immer als von Dingen sprach, die er nur zu früh geübt, die die Erwachsenen selbstverständlich durften, beängstigte ihn so. Es war ja wahr, man hatte sich allerlei vorzuwerfen. Man war gewiß kein Engel. Aber man tat durch einen langen, übervoll besetzten Arbeitstag reichlich seine Pflicht. Na ja, und dann erholte man sich eben. Aber der Junge tat ja, als wäre das das Leben der Erwachsenen – wo sollte das hinaus?

Und es war auch noch anderes, was ihn traurig machte. Ach Gott, es war wohl: er schämte sich, daß er seinem Sohn nicht ein reineres eigenes Leben zum Vorbild setzen konnte. Kummervoll schritt er neben dem Jungen hin. Er wußte nicht, ob er wagen konnte, ihn zu ermahnen.

Man hatte so unbewußt dahingelebt, ein Leben ganz voller Anstrengungen, und hatte es zu etwas gebracht. Nun kam der Junge und war wie ein Gericht.

Schließlich fing er doch an: Werner, mich bekümmert, wie du von deinen Vergehen sprichst. Das ist doch nicht der rechte Ton. Du mußt doch bedenken –

Vater, wir wollen uns doch nichts vormachen. Das sind doch alles Dinge, die du und mein ältester Bruder getan haben und noch tun.

Siehst du, da hast du es, dachte der Vater.

Werner, ich habe es zu etwas gebracht. Mir wird aber so angst, wenn du dies alles so in den Mittelpunkt stellst und so früh damit anfängst, – mein Sohn, man kann auch daran um die Ecke gehn!

So, meinst du, ich werde um die Ecke gehn? sagte Werner gereizt.

Du mußt dich auf deine Pflicht einstellen, Werner. Erst auf deine Pflicht. Nachher mag dann auch nebenher etwas mit unterlaufen. Ach Gott, ihm war nicht ganz wohl dabei, wie er es sagte; er blickte sich hilfesuchend um. Die alten waldbäume zur Seite wiegten still ihre Häupter, als wüßten sie um seine Not. – »wir armen Menschenkinder!« seufzte der Kaufherr. Er wußte nicht, wo das herkam. Weit her aus der Kindheit. Es war ja wohl ein Bibelvers, der so anfing.

Werner aber sagte heftig: Na ja, Vater, wenn du doch denkst, daß ich zum Leben nicht recht tauge – Es ist ja Krieg, laß mich nur erst das Einjährige gemacht haben, dann melde ich mich sofort als Freiwilliger und gehe ins Feld.

Er sagte es trotzig und ungeduldig. Da sah er, wie seinem Vater das Kinn zitterte –

Und nun überfiel es ihn. Vater, sagte er warm und bittend, ich mach's gut! Glaube mir, ich mach's gut!

Der Vater blieb stehen. Und tat etwas, was er seit vielen Jahren nicht getan hatte, wofür man ja den Sinn verliert über den vielen Geschäften – Er beugte sich nieder und küßte sein Kind.

Das war für Werner so unerwartet, so überwältigend, daß ihm die Tränen geschossen kamen. Geh jetzt, Vater, sagte er hastig, ich mach's gut, ich mach's gut.

Und der Vater kehrte um und ging zurück.

Werner ging nun allein zwischen den stillen, webenden Wipfeln. Ihm war so tief erregt, so feierlich bewegt zumut. »Wir armen Menschenkinder!« Wie seltsam, daß das der Vater gesagt hatte! Wie ging es doch weiter? Man hatte es einst in der Schule gelernt, wie man klein war. Da – wir armen Menschenkinder Sind eitel arme Sünder Und wissen gar nicht viel, wir spinnen Luftgespinste Und suchen viele Künste, Und kommen weiter von dem Ziel.

Das Ziel? wo ist das Ziel? Ach, wenn er das wüßte! Ach, Gott, wenn er in seinem Leben einen Sinn und ein Ziel sehen könnte, – dann, ja dann! Aber er wußte keinen. Wir armen Menschenkinder!

Als Werner in die Nähe der Waldschule kam und die ersten Kinder sah, geriet er in ein großes Erstaunen. Da waren ja Knaben und Mädchen zusammen! Das hatte ihm niemand gesagt, daß in dieser Schule auch Mädchen erzogen wurden! Eine »Schule mit Koedukation«! ja, ja, er hatte den Ausdruck gehört; er hatte sich nichts dabei gedacht. Nun war er ganz bestürzt. Ja, mein Gott – da paßte er doch nicht hin! Da würde man doch wieder Geschichten machen! Wußte das sein Vater? Wußte er das und hatte ihn dennoch dahin gebracht, gedankenlos, weil er keinen anderen Ausweg wußte? Weil es eben der landläufige, der vornehmste Ausweg war, nämlich der teuerste: Söhne, mit denen es sonst nicht recht weiter ging, in solch eine reformpädagogische Schule zu bringen?

Plötzlich ging ihm auf, wie unbewußt die Erwachsenen sein können, wie unsicher! Jählings ging es ihm auf, wie falsch es überhaupt war, immer von den Erwachsenen zu erwarten, daß sie überschauend und beherrschend sind. Sie sind nicht viel bewußter als die Kinder. In ihrem Lebensberuf mögen sie erfahren sein. Sein Vater war in seinen Geschäften gewißlich sicher und erfahren. Aber dem großen wunderbaren Leben gegenüber, den seelischen Vorgängen gegenüber, – da waren auch die Erwachsenen unerfahren und unbewußt und unsicher wie die Kinder. Das ging ihm so auf, Schritt für Schritt. Es gab ihm eine wunderliche Klarheit, es veränderte seine Stellung zum Leben. Nun also, er hatte es selbst in die Hand zu nehmen und es so gut zu machen, wie er konnte. Es stählte ihn.

Dann werde ich also nicht mehr, sagte er sich, den Erwachsenen nachmachen, wie ich immer unwillkürlich tat. Ich muß mir meinen Weg suchen auf meine ganz eigene Weise. Ich weiß noch nicht wie. Ich werde es schon finden.

Das Ziel! das Ziel suchen.

Er malte sich aus, wie das zu Hause vor sich gegangen sein mochte. An die andern hatte man gedacht, an die Verwandten, an die Bekannten; vor denen hatte man sich so geniert, als der Sohn aus der Schule geschickt wurde. »Ich höre, Ihr Sohn Werner verläßt das Haus?« »Ja, wir wollen ihn für eine Zeit in eine reformpädagogische Anstalt schicken. Zu Gehrke. Es wird vielleicht ein ganz interessanter Versuch. Es sind da allerlei Ideen, die wirklich wert sind, daß man sie ausprobiert.« Und dann erging man sich des weiteren über reformpädagogische Ideen, und man war um den wunden Punkt, nämlich daß der Junge geschaßt war, herumgekommen.

Ganz gewiß haben sie nicht einmal darüber nachgedacht, was das eigentlich ist: eine Schule mit Koedukation. Und daß das eine Gefahr für ihren Sohn sein könnte, oder, schlimmer! eine Gefahr für die Anstalt, wenn ihr Sohn dahin kam.

Das war ein ekliges Gefühl. Eine Gefahr für die Anstalt! Natürlich war er eine Gefahr für solch eine Schule. Das war doch klar!

Bessern würde er sich nicht, er wollte es gar nicht. Aber dann war es unehrenhaft, in die Anstalt einzutreten. Er wollte das gleich dem Direktor sagen. Bloß nichts Unehrenhaftes tun. Das war schließlich das einzige, was einen halten konnte im Leben, daß man strenge dabei blieb, nichts Unehrenhaftes zu tun.

 

Und nun stand er vor dem Direktor. Herr Direktor, ich wollte mich melden.

Sie sind Werner Lenz?

Ja.

Ein gütiges Auge ruhte mit warmer Teilnahme auf ihm. Werner wurde wunderlich dabei zumut. Es fing an, ihm leid zu tun, daß er gleich wieder weg mußte.

Sagen Sie nicht »Direktor«. Nennen Sie mich bei meinem Namen. Ich will nicht von ferne her ein Leiter meiner Anstalt sein; ich versuche, der Freund meiner Schüler zu sein. Der Sinn dieser Schulgemeinde ist, daß alle miteinander, die Alten und die Jungen, in herzlichem Vertrauen Kameraden sind, die miteinander nach demselben Ziel streben.

Nach dem Ziel? Werner horchte auf. Nach welchem Ziel? fragte er scheu.

Ein warmer Blick umfing ihn. – Nach dem Guten! das ist das Ziel.

Werner senkte still das Haupt. Wie einfach ist das. Ach, wenn man's könnte! Wenn man's könnte! Wenn man wert wäre, es hier zu versuchen!

Aber es brannte ihm Scham in der Seele: Ich muß es ihm sagen! Vater hat es ihm womöglich gar nicht gesagt, damit er mich nur nimmt!

Herr Gehrke!

Werner?

Hat mein Vater Ihnen geschrieben, daß ich von der Schule gejagt bin?

Ja, mein junger Freund.

Da weiter zu reden, war ja nun sehr schwer. Herrgott, war das schwer!

Auch, weswegen? fragte er rauh. Und ich will's nur gleich sagen: ich bin gar nicht reuig. Aber es scheint mir dann nicht richtig, daß ich in solch einer Schule bin. Für die Anstalt, meine ich, ist es nicht gut, wenn ein Junge wie ich darin ist. Ob ich nicht lieber gleich gehn soll?

Nein, mein junger Freund, nein! ich vertraue Ihnen.

Ach Gott, wie warm und ernst dieser Blick ihn umfing! Am liebsten hätte Werner ja diesem wundervollen Menschen die Arme um den Hals geworfen und hätte sich an seiner Brust ausgeweint.

Wie ein Kind. Ach Gott, ja, wie ein Kind. Schließlich war man ja doch noch ein Kind. Affig, immer mit Gewalt erwachsen sein zu wollen!

Und Herr Gehrke begann: Ich weiß, daß Sie getan haben, was –

Werner sah ihn gespannt an. wird er nun sagen: was sich für Ihr Alter noch nicht ziemt? Er ersehnte sehr, es möchte hier etwas ganz anderes kommen. Aber der Direktor des Gymnasiums hatte gesagt: was eine schwere Versündigung ist, – und das war Heuchelei. Sie taten es auch, die Erwachsenen.

Der Erzieher hatte eine Pause gemacht, weil der gespannte Gesichtsausdruck des Knaben so fordernd war. Letzte Wahrhaftigkeit fordernd und höchste Weisheit.

Ich weiß, daß Sie getan haben, mein junger Freund, was in der Welt draußen durch die verkehrten Verhältnisse, unter denen die Menschen leben, begünstigt, ja herausgefordert wird, wenn Sie hier in unserer reinen Welt, unter gesunden und naturgemäßen Verhältnissen, im Dienste reinen und edlen Wissens, unter dem Segen unsterblicher Geister leben werden, dann wird Ihnen Reinheit Bedürfnis werden.

Reinheit? Das war das Wort, nach dem er sich gesehnt hatte. Er senkte den Kopf. Was ist Reinheit? hätte er gern gefragt. Aber er schämte sich. Man mußte das allein herausbekommen.

Nun sagte Herr Gehrke wieder: Ich sehe, daß ich volles Vertrauen zu Ihnen haben kann, Werner Lenz.

Da wurde der Knabe feuerrot vor Freude, und er antwortete mit einem Blick, der war wie ein Gelübde. Der Erzieher reichte ihm die Hand; und fest ruhten die Hände ineinander, lange; und fest verankerten sich die Blicke ineinander, tief in der Seele Wurzelgrund den andern suchend.

Ich will, sagte Werner.

Mein Kamerad auf dem Wege zum Guten! grüßte ihn der meisterliche Erzieher und entließ ihn.

Werner war ganz taumelig, als er hinaus kam. Nur jetzt niemandem begegnen! Er fand eine Bank, die war ganz von Gebüschen versteckt. Dort setzte er sich. Er bebte, so wogte es in ihm.

Plötzlich sprang er auf und streckte seine Hände gen Himmel. Sehnsüchtig, sehnsüchtig! Da oben war Licht! Ach, rein sein, rein sein!

Aus einmal rauschte es im Gebüsch. Er fuhr zurück und ließ schnell die Arme sinken, – und sah ein junges Mädchen vor sich stehen. Ganz holdselig stand sie da und war erschrocken. Und wußte nicht, sollte sie eilends zurückweichen oder sollte sie lieber bleiben und verreden, daß sie etwas gesehen hatte. Jetzt schien ihr etwas Liebliches einzufallen. Sie lächelte und sagte: Das Bild, an das du eben dachtest, das ist von meinem Vater. Er lächelte auch. Er hatte ja an gar kein Bild gedacht. Aber er schwieg. Und sie zog eifrig aus einem Buch einen kleinen Bilddruck. Da sieh: Lichtgebet.

Lichtgebet, sagte er leise, ach Gott, wie schön!

Nun nahm er das Bild. Und erschrak fast vor Freude. Da stand ein Jüngling auf einem Felsen und streckte – ja, mit einer Bewegung wie er vorhin, beide Hände dem Lichte entgegen; und welch eine Kraft strömte das Bild! Kraft der Reinheit! – Herrgott, sagte er.

Nicht wahr, lächelte Drude froh.

Das hat dein Vater gemacht? Hast du es gut!

Drude errötete.

Kraft der Reinheit! sagte Werner; er mußte es laut vor sich hinsagen, und tastete suchend weiter: Reinheit, das ist gar nicht etwa die Abwesenheit von etwas, Reinheit, das ist eine positive Kraft. Aber ja, sagte Drude. Ich habe zu Hause auch eine Tante Gertrud. Die hat mich unterrichtet. Die ist eine Dichterin. Und die spricht von der seligen Reinheit so, als wenn es eine ganz starke strömende Wirklichkeit wäre. Da weiß ich einen Vers: Sehe die Welt durchflossen von dir, o selige Reinheit!

Herrgott, hast du es gut, sagte er noch einmal. – Drude schwieg sinnend.

Wirst du mir manchmal von zu Hause erzählen? Von deinem Vater, und von der Dichterin?

Ach ja, wie gern, sagte Drude. Und wollte das Bild einstecken. Oder willst du es haben? Ich hab's noch einmal.

Danke, sagte er und ergriff es. Er hüllte es sorgfältig ein und steckte es in seine Brusttasche.

Drude nickte ihm froh zu und ging davon, was für ein feiner Junge, dachte sie, dieser Neue.

Er aber, wie er der holden Gestalt nachsah, – ach, wie es ihm im Herzen wogte. Gott! sagte er, Gott! »Sehe die Welt durchflossen von dir, o selige Reinheit!«

Das also ist das Ziel!

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