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Divan der persischen Poesie

: Divan der persischen Poesie - Kapitel 8
Quellenangabe
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typepoem
authorVerschiedene Autoren
titleDivan der persischen Poesie
publisherVerlag von Otto Hendel
editorJulius Hart
year1887
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Ferrachi.

Lebte gleichfalls am Hofe des Sultans Mahmud des Ghasnewiden als Schüler Anssaris; und hatte als Dichter großen Namen. In seinem Werk »Dolmetsch der Wohlredenheit« trug er zum erstenmale die Regeln der Metrik und Poetik zusammen, sodaß er auf diesem Gebiet für eine Autorität galt. Er besaß ein beträchtliches Vermögen, welches ihm aber auf einer Reise nach Samarkand zum größten Teil durch Räuber abgenommen wurde. Darauf bezieht sich die untenstehende Klage.

Klage eines Ausgeplünderten.

Ich sah von Samarkand die Herrlichkeiten,
Ich sah sie alle, Hügel, Thäler, Weiten,
Doch fand kein Geld im Beutel sich und Kleide,
Drum rollt' ich ein den Teppich meiner Freude,
Von Frommen vielfach ward mir beigebracht,
Kewser Paradiesesquelle. sei Einer, Paradiese acht,
Hier hab' ich beide tausendfach gesehn,
Doch trocknen Munds mußt' ich von dannen gehn.
Ein frohes Aug', mit Händen ohne Heller,
Was ist's? Ein toter Kopf auf goldnem Teller.
Schlechta Wssehrd.

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