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Divan der persischen Poesie

: Divan der persischen Poesie - Kapitel 32
Quellenangabe
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typepoem
authorVerschiedene Autoren
titleDivan der persischen Poesie
publisherVerlag von Otto Hendel
editorJulius Hart
year1887
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20101119
projectidafb5363a
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Emir-ed-dîn aus Mensilabad

Verfasser mehrerer doppeltgereimter Gedichte, wie des »Licht und Schmetterling,« (Schemi u pervane), »Vernunft und Liebe« (Akl u ischk), »Eroberung der Eroberungen« (Fethi Futuh) u. a.

Liebesbangen

Wenn dieses Auge staunend sieht
Den Spiegel deines Angesichts,
Von meiner Wimper tropfend fällt's,
Wie eine Thräne niederbricht's.

In deines Hauptes Lockennetz
Hat sich mein armes Herz verirrt.
Hörst du, wie bang das Vögelein
Im Nest voll Unruh' seufzt und girrt.

Ich stöhne und ich seufze schwer,
So daß mein Leib erzitternd bebt,
So zittert an dem Baum der Zweig,
Wenn sich der Morgenwind erhebt.

Wenn ich nur einen Augenblick
In deiner Schönheit Glanz tauch' ein,
Aus meinem Aug', aus meinem Auge
Entflieht im Nu die Seele mein.

J. H.

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