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Divan der persischen Poesie

: Divan der persischen Poesie - Kapitel 26
Quellenangabe
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typepoem
authorVerschiedene Autoren
titleDivan der persischen Poesie
publisherVerlag von Otto Hendel
editorJulius Hart
year1887
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Muhammed Attar.

Der Sohn des großen Ferid-ed-dîn Attar, des Dichters der »Vögelgespräche.« Er selbst hat sich als Dichter eines romantischen Epos »Sonne und Jupiter«, einen guten Namen gemacht; »es herrscht darin ein besonderer Aufwand an Beschreibungen von Frühling und Herbste, von Pferden, Löwen, Jagden, Schlachten, Wasserfahrten u. s. w.« Entstehung desselben fällt in das Jahr 1376 n. Chr. Die untenstehende Probe hat Dschami im »Frühlingsgarten« mitgeteilt.

Klage.

Attar, von Menschen hoffe Liebe nicht,
Aus Sümpfen werden nimmer Rosen sprießen,
Die Treue floh des Menschen hohle Form,
Gleich Engeln, die das Irdische verließen;
Stets läßt das Schicksal durch des Himmels Sieb
Des Unheils Staub auf Menschenhäupter fließen,
Der, den voll Liebe du beglücken willst,
Sucht grimm und grimmer, was dich kann verdrießen;
Der, den im Aug,' du gleich der Thräne birgst,
Hat er die Macht, wird er dein Blut vergießen.

v. Schlechta-Wssehrd.

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