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Die Theegesellschaft

Ludwig Tieck: Die Theegesellschaft - Kapitel 6
Quellenangabe
typecomedy
booktitleSchriften, Zwölfter Band
authorLudwig Tieck
year1829
firstpub1796
publisherGeorg Reimer
addressBerlin
titleDie Theegesellschaft
pages66
created20131021
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Vierter Auftritt.

Vorige. Werner angekleidet; er hat die Briefe in der Hand.

Werner. Ich stehe nun zu Befehl.

Rothmann. Nun, so wollen wir gehn. Wir können nachher gleich zusammen zu Herrn Ahlfeld gehn.

Ehlert, nimmt Hut und Stock. Du wirst es mir nicht übel nehmen, ich habe mir wenigstens Deine Sporen –

Werner, steckt die Briefe ein. Du siehst ganz reitermäßig aus. – Aber was Henker ist das für ein Stock, und das Band?

Ehlert, beschämt lächelnd. Meine Braut hat ihn mir vor drei Jahren halb im Spaß geschenkt.

Werner. Und da mußt Du ihn in Ehren halten, das ist Recht. – Aber weißt Du denn gar nicht, daß Du die drei Nationalfarben am Stocke trägst.

Rothmann. Wirklich, das Band ist tricolor.

Ehlert. Der Tausend! daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Werner. Ist's gefällig? – Er öffnet die Thür, kehrt aber in derselben noch einmal um. Ehlert!

Ehlert. Was willst Du?

Werner. Hast Du noch Deine alte Mode, immer Anspielungen zu machen?

Ehlert. Wie so?

Werner. Ich bitte Dich, mich dort damit zu verschonen.

Alle ab.


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