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Die Suffragettes

Käthe Schirmacher: Die Suffragettes - Kapitel 18
Quellenangabe
authorKaethe Schirmacher
titleDie Suffragettes
publisherFrauen-Clit Verlag
year1976
firstpub1912
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20170819
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Anhang.

Zeittafel.

1903
10. Oktober.
Gründung der W. S. P. U. in Manchester.

1905
12. Mai.
Die Frauenstimmrechtsbill »talked out«. Erste Protestversammlung der Frauen.
13. Oktober.
Beginn der militant tactics: Annie Kenney und Christabel Pankhurst befragen Sir Edw. Grey in Manchester.
14. Oktober.
Beide zu Gefängnis verurteilt.
20. Oktober.
Feier ihrer Entlassung.
Januar.
I. Wahlkampagne der W. S. P. U. Mr. Churchill wird »gehechelt«. Annie Kenney kommt »to rouse London«. Entstehung der Ortsgruppe London.
19. Februar.
I. Frauenparlament und I. Deputation.
25. April.
Mr. Keir Hardies Stimmrechtsresolution »talket out«. Die Suffragettes manifestieren in der Ladie's gallery.
19. Mai.
I. öffentlicher Umzug der W. S. P. U. Mr. Campbell Bannermann empfängt eine Deputation: convert the country. Protestversammlung der W. S. P. U. in Trafalgarsquare. Die ersten Versuche Mr. Asquith zu bekehren.
3. Oktober.
Zusammentritt des Parlaments. Keine Aussicht auf Frauenstimmrecht. Protestversammlung im Parlament. Verhaftungen. Gefängnis. II. und III. Abteilung.
Ende Oktober.
Überführung in die I. Abteilung.
20. Dezember.
Mrs. Drummond erreicht fast den Sitzungssaal des Parlaments.

1907
12. Februar.
Die Thronrede schweigt vom Frauenstimmrecht.
13. Februar.
I. Sturm(raid) auf das Parlament. Verhaftungen. Gefängnis. Mr. Dickinsons Frauenstimmrechtsbill »talked out«.
20. März.
II. Frauenparlament, II. Deputation und II. Sturm auf das Parlament. Verhaftungen. Gefängnis (56 Frauen, 2 Männer).
September..
Die Women's Freedom League zweigt sich ab
Oktober.
Votes for Women erscheint einmal monatlich.
5. Oktober.
Sir Campbell Bannermann rät der W. S. P. U. to go on pestering.
29. Oktober.
Mr. Asquith: Kinder sind im Parlament nicht vertreten. Bei den Ersatzwahlen in Newton Abbey Mrs. Pankhurst in höchster Gefahr.
22. November.
Mr. Lloyd George: Versprechungen an Nichtwähler binden nicht.

1908
17. Januar.
Erneute Versuche in Downing Street vorgelassen zu werden.
29. Januar.
Die Thronrede ignoriert das Frauenstimmrecht. Mr. Asquith macht keine Aussichten.
11. Februar.
III. Frauenparlament, III. Deputation, III. Sturm. Verhaftungen. Gefängnis (49 Frauen).
13. Februar.
Erneute Deputation. Verhaftungen. Gefängnis (Mrs. Pankhurst).
28. Februar.
Mr. Stanger's Bill in II. Lesung angenommen. Mr. H. Gladstone fordert a great popular demand.
19. März.
Große Versammlung der W. S. P. U. in Albert Hall. Mrs. Pankhurst plötzlich entlassen.
Ostern.
Mr. Asquith wird Premierminister.
15. April.
Mr. Churchill erkennt, es bestehe »a great popular demand«. Wahlkampagne der W. S. P. U.
1. Mai.
Votes for Women erscheint wöchentlich.
20. Mai.
Mr. Asquith weigert sich, die III. Lesung der Frauenstimmrechtsbill zu fördern. Die Regierung werde eine Stimmrechtsreform für Männer unternehmen und sich der Stellung eines demokratischen Frauenstimmrechtsantrags durch ein Private Member nicht widersetzen.
21. Juni.
II. Riesenumzug der W. S. P. U. Riesenversammlung in Hyde Park. (250 000.) Mr. Asquith beharrt auf seiner Ablehnung.
30. Juni.
Massendemonstration der W. S. P. U. mit Hilfe des Publikums in Parliament Square. (100 000 Menschen.) Verhaftungen, Verurteilungen. (29.)
12. Oktober.
Zusammentritt des Parlaments. Mr. Asquith beharrt auf seiner Ablehnung. Das Publikum aufgefordert »to rush« das Parlament. Abends 6 Uhr Mrs. Pankhurst, Christabel Pankhurst, Mrs. Drummond verhaftet.
13. Oktober.
V. Frauenparlament, V. Deputation. Das Publikum in Parliament Square bereit »to rush«. Verhaftungen. Mr. Keir Hardie's Privatsekretärin dringt in den Sitzungsaal des Parlaments.
14. Oktober.
Beginn der Verhandlungen gegen Mrs. Pankhurst, Mrs. Drummond, Christabel Pankhurst. Aufreizung zur Gewalttat. Mr. Gladstone und Lloyd George als Zeugen.
21. Oktober.
Fortsetzung der Verhandlungen. »Friedliche Mittel sind nutzlos.« Verurteilung. (1. und 2. je 3 Monate, 3. 10 Wochen II. Abt.) Die Verurteilten fordern die Rechte politischer Gefangener.
November.
I. Umzug um Holloway.
26. November.
II. Umzug um Holloway. Die Minister werden im ganzen Land »gehechelt«.
5. Dezember.
Das gestörte Meeting der liberalen Frauen. Die Public Meeting Bill durchgejagt.

1909
Januar.
Die Thronrede übergeht das Frauenstimmrecht. Mr. Howard bringt eine »demokratische« Frauenstimmrechtsbill ein.
24. Februar.
VII. Frauenparlament und VII. Deputation. Mrs. Pethick Lawrence wird verhaftet.
19. März.
II. Lesung der Bill Howard.
30. März.
VIII. Frauenparlament. VIII. Deputation. Verhaftungen. Gefängnis.
16. April.
Großer Umzug der W. S. P. U. (Jungfrau von Orleans.) – Die Brawling Bill vertagt.
27. April.
5 Suffragettes ketten sich an 5 Bildsäulen in St. Stephens Hall.
13. Mai.
Großer Basar der W. S. P. U.
9. Juni.
Verhandlung und Appell Pankhurst. Die Suffragettes beginnen den Hungerstrike (erste, Miß Wallace Dunlop). Sie werden nach 5-6 Tagen freigelassen.
29. Juni.
IX. Frauenparlament. IX. Deputation; das Recht der Petition, Mrs. Pankhurst und 112 Frauen verhaftet.
17. September.
Mr. Asquith spricht in Birmingham. Die Stadt im Belagerungszustand. Verhaftungen. Gefängnis. Hungerstrike. Die Regierung greift zur Zwangsernährung.
7. Oktober.
Riesenversammlung der W. S. P. U. in Albert Hall. Mrs. Pankhurst geht nach Amerika.
9. Oktober.
Lady Constance Lytton und Mrs. Brailsford arretiert.
1. Dezember.
Appell Pankhurst verhandelt. Das Recht der Petition praktisch vernichtet.
9. Dezember.
Urteil: Die Anwendung der Zwangsernährung gesetzlich.

1910.
Januar.
Neuwahlen. Die Liberalen auf Iren und Labour Party angewiesen. Die Aussichten scheinen zu steigen.
14. Februar.
Waffenstillstand. Die Conciliation Bill wird eingebracht.
18. Juni.
Riesenumzug der W. S. P. U.
11./12. Juli.
II. Lesung der Conciliation Bill angenommen. Große Versammlungen und Umzüge aller Richtungen.
23. Juli.
Mr. Asquith teilt dem Conciliation Committee mit, es sei keine Aussicht auf III. Lesung. Er bleibt im Herbst bei dieser Erklärung.
18. November.
X. Frauenparlament. X. Deputation. Brutalität der Polizei. Black Friday. Verhaftungen. Gefängnis. (150.)
3. Dezember.
Neuwahlen. Tod von Mrs. Clarke und Henria Williams.

1911
6. Februar.
Thronrede schweigt vom Frauenstimmrecht. Mr. Asquith erklärt: vor Ostern keine Zeit für die Conciliation Bill. Das Conciliation Committee verlangt amtliche Untersuchung der Vorgänge des Black Friday.
2. April.
Die W. S. P. U. enthält sich von der Volkszählung.
5. Mai.
II. Lesung der wieder eingebrachten Conciliation Bill. Der Lord Mayor von Dublin fordert ihre Annahme.
29. Mai.
Mr. Lloyd George erklärt, die III. Lesung könne im Jahre 1911 nicht mehr stattfinden, aber 1912 solle eine Woche für die Diskussion des Frauenstimmrechts festgesetzt werden. Protest gegen die Insurance Bill.
16. Juni.
Mr. Asquith verspricht: 1912 Diskussionswoche und Abstimmung.
17. Juni.
Riesenumzug der Stimmrechtsvereine aller Richtungen (40 000).
16. August.
Mr. Lloyd George erklärt, Mr. Asquith' Versprechen gelte jeder Bill.
23. August.
Mr. Asquith erklärt: es gelte nur der Conciliation Bill. Die Antis verlangen ein Referendum. Die W. S. P. U. protestiert.
Sommer.
Der Eisenbahnerstreik zeigt den Wert der militancy.
29. September.
Miß Housman wird wegen Steuerverweigerung verhaftet.
13. Oktober.
Die irischen Suffragettes fordern Einfügung des Frauenstimmrechts in die Home rule Bill.
7. November.
Zusammentritt des Parlaments. Mr. Asquith erklärt: die Regierung wird 1912 eine allgemeine Männerstimmrechtsbill einbringen. Mr. Lloyd George rühmt sich, »to have torpedoed die Conciliation Bill«.
17. November.
Mr. Asquith empfängt die erste Frauendeputation, bleibt aber bei seiner Weigerung; die Regierung werde das Frauenstimmrecht nicht fordern.
21. November.
XI. Frauenparlament. XI. Deputation. Das erste Einwerfen großen Stils von Fenstern in Ministerien und Geschäften. Verhaftungen. Gefängnis. (223).
29. November.
Mr. Asquith wird aus der Versammlung im City Temple getrieben.

1912
14. Februar.
Die Thronrede schweigt über Frauenstimmrecht. Mrs. Pankhursts Botschaft: gegen Verrat, Empörung.
1. März.
Mrs. Pankhurst und Mrs. Marshall werfen Mr. Asquith' Fensterscheiben ein. Verhaftung. Anklage.
4. März.
Hunderte von Frauen zertrümmern für 80 000 Mk. Fensterscheiben. Verhaftungen. Gefängnis.
5. März.
Verhaftung von Mr. und Mrs. Pethick Lawrence. Christabel Pankhurst verschwindet. Anklage auf Verschwörung zu böswilliger Sachbeschädigung.
28. März.
Ablehnung der Conciliation Bill in III. Lesung.
15.-22. Mai.
Verhandlung vor dem Central Criminal Court: Urteil je 9 Monate II. Abteilung und die Kosten.
Die drei Verurteilten fordern die Rechte politischer Gefangener.
11. Juni.
Unter dem Druck der öffentlichen Meinung werden sie gewährt. Sie verlangen sie nun auch für die 81 gefangenen Suffragettes. Die Manhood Suffrage Bill wird eingebracht. Alle Gefangenen beginnen den Hungerstreik. Entrüstete Proteste im ganzen Land gegen die Minister.
24., 25., 28. Juni
werden die 3 Führer, in schwerer Lebensgefahr befindlich, entlassen. In der gleichen Woche 43 Suffragettes.
26. Juni.
Der Abgeordnete Lansbury stellt im Parlament Mr. Asquith an den Pranger der Geschichte.

The Women's Marseillaise

von Miß F. E. M. Macaulay.

Arise! Though pain or loss betide,
Grudge naught of Freedom's toll,
For what they loved the martyrs died.
:I: Are we of meaner soul? :I:

Our comrades greatly daring
Through prison bars have led the way,
Who would not follow to the fray,
:I: Their glorious struggle proudly sharing? :I:

To Freedom's Cause till death
We swear our fealty,
March on! March on!
Face to the dawn,
The dawn of liberty.

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