Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Ludwig Tieck >

Die sieben Weiber des Blaubart

Ludwig Tieck: Die sieben Weiber des Blaubart - Kapitel 33
Quellenangabe
typenarrative
booktitleSchriften, Achter Band
authorLudwig Tieck
year1828
firstpub1797
publisherG. Reimer
addressBerlin
titleDie sieben Weiber des Blaubart
pages160
created20130527
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Zwei und dreißigstes Kapitel.

Agnes,. – Beschluß dieser Geschichte.

Der Blaubart war an die Erscheinungen der Zauberwelt so gewöhnt, daß ihn dieses rührende Leichenbegängniß gar nicht einmal in ein merkliches 241 Erstaunen versetzte. Er glaubte, dem Rathgeber sey nun genug geschehen, so daß er sich bei dieser großen Ehre wohl über seinen Tod zufrieden geben könnte.

Er heirathete nun die Agnes von Friedheim wirklich, und ich freue mich, daß ich die Geschichte nun bis zu dem Zeitpunkte geführt habe, wo Herr Lebrecht den Faden aufnimmt, und sie dramatisch beschließt.

Ich habe also auch nicht nöthig, hier noch etwas hinzuzusetzen, weil ich voraussetze, daß jeder meiner Leser den Blaubart gelesen hat, und es mir also sehr bequem fällt, dieses letzte Kapitel zu schreiben, in welchem ich nichts darzustellen brauche. Peter kam endlich von der Hand Simons um, und die gottlose Mechthilde stürzte sich aus dem Fenster und starb.

Wir lassen den Vorhang vor diesen betrübten Scenen fallen, und wollen den Leser bitten, nur noch in ein einziges, kleines Kapitel hineinzutreten; dann mag er gehn, wohin es ihm beliebt.


 << Kapitel 32  Kapitel 34 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.