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Die Seele Deines Kindes

Heinrich Lhotzky: Die Seele Deines Kindes - Kapitel 9
Quellenangabe
typetractate
authorHermann Lhotzky
titleDie Seele Deines Kindes
printrunEinundzwanzigstes bis dreißigstes Tausend
year1908
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20131115
projectid364bdde4
wgs
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Nachwort

Das letzte Wort soll billigerweise Euch gehören, ihr lieben Mütter, denen das Ganze zugeeignet ist.

— — — — — — —

Du, meine treue Mutter, ließest mich werden und hast mich nie zu erziehen versucht. Deine Liebe geleitete mich auf allen Wegen meines bunten Lebens, auch wo sie Dir schwer sein mußten. Eines Wortes der Mißbilligung von Dir erinnere ich mich nicht. Laß den innigen Dank dafür Deinen Lebensabend wie ein Abendrot vergolden.

— — — — — — —

Und Du, mein teures Weib, hast Dich auch so zu Deinen und meinen Kindern gestellt, weil Du selbst so werden durftest.

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Ich weiß, sie werden mir vieles nicht glauben, was in dem Büchlein steht. Aber Euer Leben ist Zeuge, daß man andere werden lassen kann, und daß es gibt, wovon wir reden.

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Deine Enkel, liebe Mutter, wachsen auf, wie Du Schweigsame mich gelehrt. Sie sind alle grundverschieden und werden ganz verschiedene Wege einschlagen, jedes nach seiner Eigenart. Vielleicht wird man niemals einen von uns allen zu den Großen rechnen auf diesem Planeten. Das ist ja nicht notwendig und selten begehrenswert. Aber eines sollen sie wissen. Man muß uns alle rechnen zu den Freien.

Nachwort
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