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Die Rose von Disentis

Heinrich Zschokke: Die Rose von Disentis - Kapitel 46
Quellenangabe
typefiction
booktitleHeinrich Zschokke's historische Novellen. Dritter Theil.
authorHeinrich Zschokke
firstpub1822
yearca. 1895
publisherErich Wallroth / E. Steiger
addressBerlin / New-York
titleDie Rose von Disentis
pages117-334
created20060515
sendergerd.bouillon
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45.
In den Alpen.

Die Pferde standen bereit; auch die Tragbahre für des Fräuleins kranke Begleiterin. Diese trat, vom Pfarrer und Kammermädchen unterstützt, in Pelzwerk und Mantel gehüllt, langsam und zitternd aus dem Hause. Ihr erdwärts geneigter Kopf war, unter einem flatternden grünen Schleier, mit weißen Tüchern umschlungen, Kinn und Nase damit verdeckt und kaum ein halbgeschlossenes Auge sichtbar. Man hob sie behutsam in den Stuhl, der zwischen den Stangen ruhte. Sie sprach, mit heiserer Stimme, wenige Worte zu ihren Gefährtinnen, die dann, Flavian's Beistand nicht verschmähend, Jede eines der Pferde bestiegen. Den Reisezug begleiteten vier kernhafte, handfeste Bauern, welche abwechselnd Gepäck und Bahre trugen, oder die Pferde führten.

So ging's, gemessenen Schrittes, an den mit kurzem Grase bewachsenen Wiesen der Berghalde hinauf. Anfänglich wurde selten ein Wort gewechselt; Jeder lebte mit seinen Gedanken noch in den entsetzlichen Begebenheiten, die man eben erfahren hatte. Aber, je höher man stieg, und das Bewußtsein eigener Sicherheit wuchs, desto mehr schienen sich auch die Gemüther über das meist selbst verschuldete Unglück der Menschen zu erheben und mit dem Wechsel der Dinge in dieser Welt zu trösten. Flavian's Beruhigung war es, doch wenigstens den ehrwürdigen Freund Gregorius, bei seiner Gönnerin in den Mauern von Castelberg, vor größeren Gefahren gesichert zu wissen. Nach und nach gewann er Fassung genug, umher zu schauen, sich wieder des sonnigen Tages in den Alpen zu freuen, und zu sehen, wie die breiten Felsmauern und Gebirgszacken bei jedem Schritte näher kamen und riesiger wurden. Lieber noch hätte er freilich, um eine kleine Neugierde zu stillen, mit Fräulein von Stetten sich unterhalten. Allein sie erwiederte die Fragen, die er höflicher Weise zuweilen an sie richtete, jedesmal nur mit kurzen, verbindlichen Antworten. Ihr Schweigen wies ihn auf Beobachtung des seinigen zurück.

Noch weniger wagte er ein Wort an die Kranke zu richten, welche zuweilen einen vom Schmerz erpreßten Seufzer auszustoßen schien. Das hinderte ihn aber nicht, die Vermummte mit Seitenblicken zu mustern, um unter Mantel, Pelz und Tüchern ihre Gestalt und ihr Alter zu errathen; oder welche Grazie vielleicht ein, eben so viel Schauder, als Mitleid erregendes Uebel zerstört haben mochte. Das eine unverbundene gesundere Auge blickte nur höchst selten, und dann nur trübe durch den Schleier. Doch die kleinen, schmalen Hände, mit denen sich die Leidende an den Lehnen ihres Stuhls festhielt, konnten keinem sehr betagten Frauenzimmer angehören, und schienen, obgleich sie mit weißseidenen Handschuhen von durchbrochener Arbeit bekleidet waren, zart und fein gebaut. Zuweilen schlug wohl ein Luftzug den Saum des langen Mantels von schwarzem Atlas zurück, und zeigte in den zierlichen Schuhen und weißen Strümpfen ein Paar so niedliche Füßchen, daß kaum ein Zweifel übrig blieb, die Eigenthümerin habe das jungfräuliche Alter vielleicht nur eben erst erreicht. Mehr ließ sich nicht errathen, das Mitleid des jungen Mannes wurde aber dennoch größer.

So gelangte die Gesellschaft zum grausenhaften Multär, dem acht Fuß breiten Spalt des Erdbodens, dessen Wände sich senkrecht in eine Tiefe verlieren, aus welcher ein eingezwängter, wilder Bergstrom eintönig heraufbrüllt. Vorsichtig, und Einer hinter dem Anderen, schritt man über die schmale Steinplatte, welche dem Abgrunde zur Brücke dient. Durch die Narasca-Alp gelangte man bald darauf zu den verwitterten Klippen und Felsen des Kannenberges, in deren Schatten eine verfallene Hütte zum Schirm der Heerden und Hirten lag, welche durch Sturmwetter von den Triften verscheucht wurden. Es herrschte eine Todtenstille, und kein Hirt, keine Heerde war da. Weiterhin verlor sich, am immer steiler ansteigenden Berghange, alles Wiesengrün in Steingeröll und kahlen Erdschutt, von den Rinnen des geschmolzenen Schnees vielfach durchfurcht und ausgehöhlt; das graue, leere Gebiet der äußersten Höhen.

Nach einer halben Stunde war des Gebirges letzte Stufe erklommen, und die Führer machten Halt, ihren Pferden Ruhe und Futter zu gönnen; oder die nothwendigen Vorbereitungen für das Niedersteigen an der nördlichen Abdachung des Gebirges zu treffen. Uli Goin und das muntere Theresel, die sich unter einander besser zu verstehen schienen, als ihre Herrschaften, waren indessen geschäftig, aus den mitgebrachten Vorräthen das Frühstück von kalter Küche zu bereiten. Ein breiter Steinblock mußte bei Fräulein Pauline und Flavian die Stelle des Tisches vertreten; ein anderer, in beträchtlicher Entfernung befindlicher, mußte dem unglücklichen Frauenzimmer, welches ein Gegenstand des Mitleids für die gesammte Reisegesellschaft war, den nämlichen Dienst leisten. Auf diesem Steine speiste es allein; ausschließlich durch Fräulein von Stetten bedient, welches der Kranken, während des Essens, einige Tücher vom wunden Antlitz abnehmen mußte, weil sich sogar des Fräuleins Zofe mit Ekel abwendete.

Flavian unterhielt sich während dessen mit den Panixer Trägern, die sich und den Pferden ebenfalls das Mahl bereiteten, wozu eine Rast von wenigstens zwei Stunden Zeit genug gab. Sei es die reine Luft dieser Höhen, oder die ihnen neue Erscheinung der näheren und entfernteren Umgebungen, oder auch die von Uli und Theresel aufgetischten Speisen und Leckereien, nach denen der Magen der Reisenden starke Sehnsucht empfinden mochte; Alles drängte die Erinnerung an die Schrecken der jüngsten Zeit in den Hintergrund und bewirkte die Wiederkehr des Frohsinns.

Man befand sich hier auf dem beschränkten Raume eines kahlen, wellenförmigen Erdbodens, den tausendjährige Stürme und Regengüsse durchwühlt und eingekerbt hatten. Hin und wieder zwischen Steinschutt, oder nacktem Felsen, grünten kleine Plätze mit kurzem Alpengrase; anderswo blitzten krystallhelle Tümpel mit Schneewasser, oder an schattigen Stellen Eisschollen mit bleifarbenem Glanze. Wenige Schritte links eröffnete der graue, runzelige Felsen, gleich einem dunkeln Rachen, mehrere neben einander liegende Höhlen. Vom reinen Himmel, zwischen Eismeeren, herab, schauten die Häupter der Alpenfirsten nieder, durch tiefer gelegene Bergmassen, wie von breiten Riesenschultern, getragen. Weithin niederwärts, verschwammen in dunstigen, falben Lüften die von Menschen bewohnten Länder.

Uli Goin sogar schien sich an dem großartigen Schauspiele zu weiden. Aus seinen Betrachtungen, in denen er mit verschränkten Armen dastand, störte ihn jedoch der unsanfte Stoß, mit dem ihn die muthwillige Kammerzofe beehrte.

Jüngferchen, nicht übel, rief er und erhaschte sie. Gesteht nur, es gefällt Euch in meinem Lande hier doch besser, als in Eurer Heimath zu Wien. Ich dächte, Ihr solltet – – –

Was mag Er wohl wissen und denken? erwiederte sie. Wer sagt Ihm, ich sei eine Wienerin? Nichts weniger, ich bin von Brünn, und war kaum ein Jahr lang in Wien.

Ich dächte aber, fuhr Uli fort und zog sie näher an sich, Ihr würdet in unseren schönen Bergen Brünn und Wien bald vergessen, wenn Ihr – – –

Das fehlte mir noch zu all meinem Unglücke! – Schöne Berge! Ja wohl, häßlich sind sie, wie – Er, Herr Uli. Wohl sahen sie von weitem ganz artig aus, wie Bisquit-Aufsätze mit weißem Zucker-Ueberguß. Allein so nahe, tröste mich Gott! man möchte darüber selbst zu Stein und Eis werden. Ach, wäre ich nur erst wieder im lieben Wien zurück!

Und beim Schätzel daheim, fügte Uli mit nachgespottetem Seufzer hinzu. Ja, ja, Jungfer Theresel, so lange man's hat, mag man's nicht; und wenn's davon ist, sucht man's. Ich wette, Ihr habt mich erst lieb, wenn Ihr weit von mir seid.

Ja wohl! versetzte sie, schnippisch lächelnd, je weiter von mir, desto lieber soll Er mir werden. Weil Er aber doch in Wien gewesen ist, wird Er bekennen, daß die Stephanskirche wohl etwas hübscher ist, als der ungehobelte Bergklotz dort, und der Prater, oder der Paradeplatz amüsanter, als der wüste Schutthaufen hier.

Ich hingegen behaupte, widersprach ihr der gut gelaunte Tavetscher, der schönste Paradeplatz ist für mich, wo das hübsche Theresel mit den Schelmenaugen paradirt.

Ach, gehe Er doch, Er einfältiger Mensch, und lerne Er anderwärts Komplimente schneiden, entgegnete Therese mit einem Gesicht, das nicht halb so böse war, wie ihr Wort.

Nun ja, bin noch nicht auf der Pariser Löffelschleife gewesen, meinte Uli, drum ging ich gern noch bei Jüngferchen Theresel Liebhold in die Schule. Das könnte endlich aus mir machen, was ich längst hätte sein sollen, und sogar einen artigen Ehemann. Und ich finge die Lektion je eher, desto lieber an; und wenn's sein müßte, hier auf der Stelle, wo wir näher beim Himmel sind, als bei der Kirche. Man hat Zeit und Gelegenheit nicht immer so beim Aermel. Drum muß es einmal heraus; Herz um Herz, Ring um Ring!

Pfui doch, Monsieur Uli, lasse Er mich gehen! rief sie halblaut und halbböse und machte sich los von ihm. Wenn Er mit unser einem redet, schreie Er nicht, wie ein Dachmarder, Er böser, ungeschickter Mensch; sieht Er nicht, wie die Bauern drüben herschaun. Packe Er sich mit seinen Liebeserklärungen. Das sind aufgewärmte Gerichte, die Er schon einem Dutzend anderen Mädchen vorgesetzt hat. – Zur Strafe versetzte sie ihm einen tüchtigen Schlag, den er, zufrieden schmunzelnd, wie die zärtlichste Liebkosung hinnahm.

Inzwischen hatten auch Flavian und Pauline ihr ländliches Mahl, welches mit einer Flasche Bordeaux aus dem Keller der Abtei gewürzt worden war, beendet. – Beide, gleich begierig, einmal, fern von lauschenden Ohren, unter vier Augen sprechen zu können, was Jedem auf dem Herzen lag, vereinigten sich zu einem Spaziergange.

Sie waren, unter gleichgültigem Geplauder, schon bis in die Nähe der Höhlen gekommen, wendeten sich dann rechts, einem hohen, gewaltigen Wasserfalle zu, der vom Hausstockgletscher in einem weiten Bogen herabschoß. Endlich faßte das Fräulein Muth und sagte: Frauen, Sie wissen es wohl, sind zuweilen ein wenig neugierig. Ich sah zufällig im Panixer Pfarrhause einen zierlichen Geldbeutel in Ihrer Hand. Erlauben Sie mir wohl, die schöne Stickerei noch einmal zu bewundern?

Der Schützenhauptmann zog ihn langsam, nicht ohne Herzklopfen, hervor. Er wußte, nun müsse die Rede geradesweges zu dem von ihm längst ersehnten Ziele führen. Und doch, wenn er nur an die wankelmüthige treulose Geberin der Börse dachte, empörte sich sein ganzer beleidigter Mannesstolz. Doch mochte er gern wissen, ob man die Leichtsinnige, nach solchen schmählichen Vorgängen, etwa wie eine völlig Schuldlose darstellen könne.

Nachdem die Dame Gewebe und Stickerei von allen Seiten schweigend betrachtet, oder wohl nur überlegt hatte, wie ihre Blödigkeit zu besiegen und dieses Gespräch fortzusetzen sei, gab sie die Börse zurück und sagte: Ich kenne diese Arbeit, – – – diese sogenannte Rose von Disentis. Darf ich noch ein wenig unbescheiden sein, und fragen, wie – – – Hier stockte ihre Stimme. Dann, indem sie ihre Schritte unterbrach, und mit beiden Händen seine Hand ergriff, als sollte er ihr nicht entweichen, sprach sie mit bittendem Blicke und furchtsamem Tone: Fräulein Marmels in Wien ist meine Freundin, meine vertrauteste. – Könnten Sie mir nicht für einen Augenblick Ihr Vertrauen gönnen? – Ich scheine Ihnen etwas zudringlich, da wir uns kaum seit vierundzwanzig Stunden gesehen haben, aber – – –. Seien Sie offen gegen mich. Ich möchte auch gern recht offenherzig mit Ihnen plaudern. Sagen Sie mir das Eine nur, – ich weiß, Sie erhielten dies Andenken von Elfriede. Sie verloren es, oder verschenkten es wieder. Wann und wie gelangten Sie von Neuem dazu?

Flavian sah die schmeichelnde Fragestellerin mit ernsten Augen an, in denen eben so sehr der Ausdruck neu erregten Verdrusses, als des Verlangens lag, mehr zu erfahren. Vor einem halben Jahre kaufte ich die Börse, in einem Wirthshause, meinem gegenwärtigen Bedienten Uli Goin ab. Ihre Freundin hat vermuthlich damit irgend Jemand, vielleicht nur einen Domestiken, erfreut. So lief das zärtliche Andenken von Hand zu Hand; spielte überall die Rolle eines Liebespfandes, bis ich's unverhofft wieder erblickte.

Sie sind im Irrthum, mein Herr. Niemanden, als Ihnen, und nur Ihnen allein, gab Elfriede dieses Andenken. Ich beschwöre Sie, reden Sie die Wahrheit. Mir liegt in diesem Augenblicke mehr daran, als Sie glauben können. Oder – – dürfen Sie vielleicht nicht? Wenn Sie sich scheuen, dann will ich nichts wissen.

Mich scheuen! wiederholte er fast beleidigt das Wort, und richtete sich stolz auf: Warum scheuen?

Sie hatten – – – Herr Prevost, Sie kannten in Wien vielleicht eine Person, eine gewisse – – – Nein, ich bitte, wen in Wien beglückten Sie mit dieser Börse, als Sie das Haus der Frau von Grienenburg verlassen hatten?

Fräulein, mich dünkt, Ihre Freundin hat Ihnen nicht Alles vertraut, sondern, um ihre Leichtfertigkeit zu bemänteln, Sie mit einem Mährchen getäuscht. Oder, was wollen Sie mit Ihrer Frage nach einer »gewissen« andeuten, die Sie nicht nennen? Ich darf Ihnen offen Rede stehen und will es. Ihre Freundin war einst auch die meinige; nein, – ich bekenne es, sie war meine erste Liebe. Sie betrug sich unwürdig; trieb ein schnödes Spiel mit einem ehrlichen Herzen, das sie mit ihrer Unschuldsmiene gewonnen hatte. Sie brach eben so leichtsinnig ein Gelübde, als sie es gethan hatte. Ich war ein leichtgläubiger Gimpel und sie eine – – –

Still, lieber Hauptmann, zürnen Sie jetzt nicht mehr.

Vergeben Sie, Fräulein. Sie berührten eine Wunde, die noch lange nachblutet. Was kann ich dafür? O wüßten Sie Alles; wie engelgut sie sich zu stellen wußte. Nein, verstellt hat sie sich wohl nicht, aber ich Gutmüthiger glaubte an ein launenhaftes, wetterwendisches, leichtsinniges Kind. Gleichgültig brach sie mit mir – und das war der Bruch meines Lebens! Ich mochte nichts mehr von ihr hören; ich sandte ihr das Letzte, was ich von ihr besaß, die Börse, durch den Grafen Malariva zurück. Ein solcher Bruch heilt nicht wieder.

Durch Malariva also! schrie Pauline laut auf, und ließ Flavian's Hand los. In ihrem Auffahren, ihren Mienen lag aber mehr Ueberraschung und Zufriedenheit, als Schrecken. Durch ihn also? Unmittelbar durch ihn? Ganz richtig! So sagte sie auch in der That – – gewiß, sie hat nicht gelogen – – –. Vergönnen Sie mir die einzige Frage noch: Sie kannten in Wien vielleicht – vermuthlich ein gewisses Nannerl, oder Nannette Schröter. Es soll vor einigen Jahren ein ganz hübsches Geschöpf gewesen sein. Sie kannten das Mädchen vielleicht nur, wie man wohl Leute kennt, die man zufällig einmal – –

Nein, Fräulein. Ich hörte den mir fremden Namen zum ersten Male aus dem Munde meines Dieners. Und was soll diese Person?

Nicht Malariva, sondern eben diese Nannette Schröter brachte dem unglücklichen Fräulein Marmels die Börse zurück.

Sei es; das ist zuletzt Nebensache. Warum nennen Sie jetzt Ihre Freundin eine Unglückliche?

Weil sie es ist, und durch das, was Sie, Herr Prevost, Nebensache nennen, geworden ist. Ja, diese Nebensache, – jetzt, was mir früh ahnte und Elfriede nicht glauben konnte, was nachher und zu spät an den Tag kam, jetzt ist's außer allem Zweifel – diese Nebensache, dies verruchte, unerhörte Ränkespiel, brachte die arme Elfriede um alle Seligkeit einer jugendlichen Blüthezeit und beschleunigte den Tod der Baronin Grienenburg.

Ich erfuhr diesen Tod vor wenigen Tagen durch Malariva. Was ist aber aus dem verwaisten Fräulein Elfriede geworden?

Kommen Sie, Herr Prevost. Unsere Leute werden uns, denke ich, rufen, wenn es Zeit zum Aufbruch ist. Suchen wir einen Ruheplatz. Ich erzähle Ihnen in wenigen Worten die unselige Geschichte. Sie ist ja zum Theil auch die Geschichte Ihres eigenen Schicksals.

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