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Die Reden Gotamo Buddhos - Erster Band

Karl Eugen Neumann: Die Reden Gotamo Buddhos - Erster Band - Kapitel 48
Quellenangabe
typetractate
authorKarl Eugen Neumann
titleDie Reden Gotamo Buddhos - Erster Band
publisherR. Piper & Co.
printrunDritte Auflage
year1922
correctorAlfred Wey
senderwww.gaga.net
created20140625
projectid34cdc679
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44

Fünfter Theil
Vierte Rede

Die Erklärungen

II

Das hab' ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Rājagaham, im Bambusparke, am Hügel der Eichhörnchen. Da nun begab sich Visākho, ein Anhänger, zur Nonne Dhammadinnā, begrüßte sie höflich und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach nun der Anhänger Visākho zur Nonne Dhammadinnā also:

»'Die Persönlichkeit, die Persönlichkeit' heißt es, Ehrwürdige; was hat denn wohl der Erhabene gesagt, Ehrwürdige, dass die Persönlichkeit sei?«

»Die fünf Stücke des Anhangens sind die Persönlichkeit, hat der Erhabene gesagt, Bruder Visākho, als da ist ein Stück Anhangen an der Form, ein Stück Anhangen am Gefühl, ein Stück Anhangen an der Wahrnehmung, ein Stück Anhangen an der Unterscheidung, ein Stück Anhangen am Bewusstsein. Diese fünf Stücke des Anhangens, Bruder Visākho, sind die Persönlichkeit, hat der Erhabene gesagt.«

»Wohl, Ehrwürdige!« erwiderte Visākho der Nonne Dhammadinnā erfreut und befriedigt und stellte nun eine fernere Frage: »»Die Entstehung der Persönlichkeit, die Entstehung der Persönlichkeit« heißt es, Ehrwürdige; was hat denn nun, Ehrwürdige, der Erhabene über die Entstehung der Persönlichkeit gesagt?«

»Dieser Durst da, Bruder Visākho, der Wiederdasein säende, gnügensgierverbundene, bald da bald dort sich ergetzende, als da ist der Geschlechtsdurst, der Daseinsdurst, der Wohlseinsdurst, vibhavataṇhā; vibhavo = vibhu, vibhūti, ist hier positiv. Der Gebrauch κατ' ἐναντιοτην findet sich ebenso oft, z. B. MN vol. I. p. 65: da ist vibhavo in den negativen Pol umgeschlagen und ist gleich abhavo, nämlich jenem Begriffe, der scharf hervortritt in dem reinen Dvandvam bhavābhavo, Sein und Nichtsein – wohl zu unterscheiden von dem gleichlautenden Āmreḍitam. Cf. die Anm. 12 und die schönen Belegstellen im P. W. das, Bruder Visākho, hat der Erhabene gesagt, ist die Entstehung der Persönlichkeit.«

»'Die Auflösung der Persönlichkeit, die Auflösung der Persönlichkeit' heißt es, Ehrwürdige; was hat nun wohl, Ehrwürdige, der Erhabene über die Auflösung der Persönlichkeit gesagt?«

»Ebendieses Durstes vollkommen restlose Auflösung, Abstoßung, Austreibung, Aufhebung, Vertilgung, Bruder Visākho, das ist die Auflösung der Persönlichkeit, hat der Erhabene gesagt.«

»'Der zur Auflösung der Persönlichkeit führende Pfad, der zur Auflösung der Persönlichkeit führende Pfad' heißt es, Ehrwürdige; was hat da wohl, Ehrwürdige, der Erhabene über diesen Pfad gesagt?«

»Es ist dieser heilige achtfältige Weg, Bruder Visākho, von dem der Erhabene gesagt hat, dass er zur Auflösung der Persönlichkeit führe, nämlich: rechte Erkenntniss, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechtes Wandeln, rechtes Mühn, rechte Einsicht, rechte Vertiefung.«

»Ist nun, Ehrwürdige, Anhangen und die fünf Stücke des Anhangens ein und dasselbe, oder giebt es ein Anhangen außer den fünf Stücken des Anhangens?«

»Nicht ist, Bruder Visākho, Anhangen und die fünf Stücke des Anhangens ein und dasselbe, doch giebt es kein Anhangen außer den fünf Stücken des Anhangens: was da, Bruder Visākho, bei den fünf Stücken des Anhangens Willensreiz ist, das ist dabei Anhangen.«

»Wie aber kann, Ehrwürdige, der Glaube an Persönlichkeit aufkommen?«

»Da hat einer, Bruder Visākho, nichts erfahren, ist ein gewöhnlicher Mensch, ohne Sinn für das Heilige, der heiligen Lehre unkundig, der heiligen Lehre unzugänglich, ohne Sinn für das Edle, der Lehre der Edlen unkundig, der Lehre der Edlen unzugänglich und betrachtet die Form als sich selbst, oder sich selbst als formähnlich, oder in sich selbst die Form, oder in der Form sich selbst; er betrachtet das Gefühl, die Wahrnehmung, die Unterscheidungen, das Bewusstsein als sich selbst, oder sich selbst als diesen ähnlich, oder in sich selbst diese, oder in diesen sich selbst. So kann, Bruder Visākho. der Glaube an Persönlichkeit aufkommen.«

»Und wie, Ehrwürdige, kann der Glaube an Persönlichkeit nicht aufkommen?«

»Da hat einer, Bruder Visākho, als erfahrener heiliger Jünger das Heilige gemerkt, ist der heiligen Lehre kundig, der heiligen Lehre wohlzugänglich, hat das Edle gemerkt, ist der Lehre der Edlen kundig, der Lehre der Edlen wohlzugänglich und betrachtet die Form nicht als sich selbst, noch sich selbst als formähnlich. noch in sich selbst die Form, noch in der Form sich selbst; er betrachtet das Gefühl, die Wahrnehmung, die Unterscheidungen, das Bewusstsein nicht als sich selbst, noch sich selbst als diesen ähnlich, noch in sich selbst diese, noch in diesen sich selbst. So kann, Bruder Visākho, der Glaube an Persönlichkeit nicht aufkommen.«

»Welcher Art ist nun, Ehrwürdige, der heilige achtfältige Weg?«

»Solcher Art, Bruder Visākho, ist der heilige achtfältige Weg, nämlich: rechte Erkenntniss, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechtes Wandeln, rechtes Mühn, rechte Einsicht, rechte Vertiefung.

»Ist nun der heilige achtfältige Weg, Ehrwürdige, ein Zusammengefügtes oder ein Einiges?«

»Der heilige achtfältige Weg, Bruder Visākho, ist ein Zusammengefügtes.«

»Hat sich nun etwa, Ehrwürdige, der heilige achtfältige Weg aus drei Theilen zusammengestellt, oder ist er aus drei Theilen zusammengestellt worden?«

»Der heilige achtfältige Weg, Bruder Visākho, hat sich nicht aus drei Theilen zusammengestellt, sondern ist aus drei Theilen zusammengestellt worden. Rechte Rede, rechtes Handeln, rechtes Wandeln bilden den Theil der Tugend; rechtes Mühn, rechte Einsicht, rechte Vertiefung bilden den Theil der Vertiefung; rechte Erkenntniss und rechte Gesinnung bilden den Theil der Weisheit.«

»Und wie erklärt man, Ehrwürdige, die Vertiefung, die Vorstellungen in der Vertiefung, das Rüstzeug bei der Vertiefung und die Pflege der Vertiefung?«

»Die Einheit des Gemüthes, Bruder Visākho, das ist die Vertiefung, die vier Pfeiler der Einsicht sind die Vorstellungen in der Vertiefung, die vier gewaltigen Kämpfe sind das Rüstzeug bei der Vertiefung, und die Übung, Pflege und Ausbildung in ebendiesen Dingen, das ist die Pflege der Vertiefung.«

»Wieviel Unterscheidungen giebt es, Ehrwürdige?«

»Drei Unterscheidungen giebt es, Bruder Visākho: körperliche Unterscheidung, sprachliche Unterscheidung und geistige Unterscheidung.«

»Und was ist, Ehrwürdige, körperliche Unterscheidung, sprachliche Unterscheidung und geistige Unterscheidung?«

»Einathmung und Ausathmung, Bruder Visākho, ist körperliche Unterscheidung, Erwägung und Überlegung sprachliche Unterscheidung, Wahrnehmung und Gefühl geistige Unterscheidung.«

»Und warum, Ehrwürdige, ist Einathmung und Ausathmung körperliche Unterscheidung, Erwägung und Überlegung sprachliche Unterscheidung, und Wahrnehmung und Gefühl geistige Unterscheidung?«

»Einathmung und Ausathmung, Bruder Visākho, sind körperliche Eigenschaften, sind an den Körper gebunden: darum ist Einathmung und Ausathmung die körperliche Unterscheidung. Was man vorher in Erwägung und Überlegung gezogen hat, Bruder Visākho, spricht man nachher aus: darum ist Erwägung und Überlegung die sprachliche Unterscheidung. Wahrnehmung und Gefühl sind geistige Eigenschaften, sind an den Geist gebunden: darum ist Wahrnehmung und Gefühl die geistige Unterscheidung.«

»Und wie kann man, Ehrwürdige, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit erlangen?«

»Das ist nicht so, Bruder Visākho, als ob ein Mönch, dem die Auflösung der Wahrnehmbarkeit zutheil wird, sagen könnte: ›Ich werde die Auflösung der Wahrnehmbarkeit erlangen‹, oder: ›Ich erlange die Auflösung der Wahrnehmbarkeit‹, oder: ›Ich habe die Auflösung der Wahrnehmbarkeit erlangt‹; sondern er hat sein Gemüth vorher soweit ausgebildet, dass es dafür empfänglich wird.«

»Und wenn einem Mönche, Ehrwürdige, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit zutheil wird, was löst sich da zuerst auf, die körperliche Unterscheidung, oder die sprachliche Unterscheidung, oder die geistige Unterscheidung?«

»Wenn einem Mönche, Bruder Visākho, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit zutheil wird, löst sich zuerst die sprachliche Unterscheidung auf, dann die körperliche und dann die geistige.«

»Und wie kann man, Ehrwürdige, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufheben?«

»Das ist nicht so, Bruder Visākho, als ob ein Mönch, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, sagen könnte: ›Ich werde die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufheben‹, oder ›Ich hebe die Auflösung der Wahrnehmbarkeit auf‹, oder: ›Ich habe die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben‹; sondern er hat sein Gemüth vorher soweit ausgebildet, dass es dafür empfänglich wird.«

»Und wenn ein Mönch die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, Ehrwürdige, was erscheint da zuerst wieder, die körperliche Unterscheidung, oder die sprachliche Unterscheidung, oder die geistige Unterscheidung?«

»Wenn ein Mönch, Bruder Visākho, die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufhebt, erscheint zuerst die geistige Unterscheidung wieder, dann die körperliche und dann die sprachliche.«

»Und was für Empfindungen, Ehrwürdige, kommen den Mönch an, wenn er die Auflösung der Wahmehmbarkeit aufgehoben hat?«

»Drei Empfindungen, Bruder Visākho, kommen den Mönch an, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat: die Empfindung der Leerheit, die Empfindung der Vorstellungslosigkeit, die Empfindung der Reglosigkeit.«

»Und wohin neigt sich, wohin beugt sich, wohin senkt sich, Ehrwürdige, das Gemüth eines Mönchs, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat?«

»Das Gemüth eines Mönchs, der die Auflösung der Wahrnehmbarkeit aufgehoben hat, Bruder Visākho, neigt sich zur Einsamkeit, beugt sich zur Einsamkeit, senkt sich zur Einsamkeit.«

»Was für Gefühle giebt es, Ehrwürdige?«

»Es giebt drei Arten von Gefühlen, Bruder Visākho: das freudige Gefühl, das leidige Gefühl und das weder freudig noch leidige Gefühl.«

»Und wie erklärt man, Ehrwürdige, das freudige Gefühl, wie das leidige Gefühl und wie das weder freudig noch leidige Gefühl?«

»Körperliche oder geistige Freude, Bruder Visākho, die sich angenehm fühlbar macht, ist das freudige Gefühl; körperliches oder geistiges Leid, Bruder Visākho, das sich unangenehm fühlbar macht, ist das leidige Gefühl; und körperliche oder geistige Empfindung, Bruder Visākho, die sich weder angenehm noch unangenehm fühlbar macht, ist das weder freudig noch leidige Gefühl.«

»Und was ist beim freudigen Gefühl, Ehrwürdige, Freude und was ist Leid, was ist beim leidigen Gefühl Leid und was ist Freude, und was ist beim weder freudig noch leidigen Gefühl Freude und was ist Leid?«

»Beim freudigen Gefühl, Bruder Visākho, ist die Dauer Freude und der Wechsel Leid, beim leidigen Gefühl ist die Dauer Leid und der Wechsel Freude, und beim weder freudig noch leidigen Gefühl ist das Verstehn Freude und das Nichtverstehn Leid.«

»Und was für ein Trieb, Ehrwürdige, haftet dem freudigen Gefühle an, was für ein Trieb haftet dem leidigen Gefühle an, was für ein Trieb haftet dem weder freudig noch leidigen Gefühle an?«

»Dem freudigen Gefühle, Bruder Visākho, haftet der Trieb der Gier an, dem leidigen Gefühle haftet der Trieb des Hassens an, dem weder freudig noch leidigen Gefühle haftet der Trieb des Nichtwissens an.«

»Und haftet der Trieb der Gier, Ehrwürdige, jedem freudigen Gefühle an, haftet der Trieb des Hassens jedem leidigen Gefühle an, haftet der Trieb des Nichtwissens jedem weder freudig noch leidigen Gefühle an?«

»Nicht jedem freudigen Gefühle, Bruder Visākho, haftet der Trieb der Gier an, nicht jedem leidigen Gefühle haftet der Trieb des Hassens an, nicht jedem weder freudig noch leidigen Gefühle haftet der Trieb des Nichtwissens an.«

»Was ist nun, Ehrwürdige, beim freudigen Gefühle verwerflich, was ist beim leidigen Gefühle verwerflich, was ist beim weder freudig noch leidigen Gefühle verwerflich?«

»Beim freudigen Gefühl, Bruder Visākho, ist der Trieb der Gier verwerflich, beim leidigen Gefühl ist der Trieb des Hassens verwerflich, beim weder freudig noch leidigen Gefühl ist der Trieb des Nichtwissens verwerflich.«

»Ist nun, Ehrwürdige, der Trieb der Gier bei jedem freudigen Gefühl zu verwerfen, ist der Trieb des Hassens bei jedem leidigen Gefühl zu verwerfen, ist der Trieb des Nichtwissens bei jedem weder freudig noch leidigen Gefühl zu verwerfen?«

»Nicht bei jedem freudigen Gefühle, Bruder Visākho, ist der Trieb der Gier zu verwerfen, nicht bei jedem leidigen Gefühle ist der Trieb des Hassens zu verwerfen, nicht bei jedem weder freudig noch leidigen Gefühle ist der Trieb des Nichtwissens zu verwerfen. Da weilt, Bruder Visākho, ein Mönch, gar fern von Begierden, fern von unheilsamen Dingen, in sinnend gedenkender ruhegeborener säliger Heiterkeit, in der Weihe der ersten Schauung; und so verwirft er die Gier, und kein Giertrieb haftet ihm an. Und ein Mönch, Bruder Visākho, sagt zu sich selbst: ›Wann doch nur werde ich das Gebiet erobert haben, das die Heiligen schon besitzen?‹ Und indem er also voll Sehnsucht der höchsten Erlösungen gedenkt, fühlt er sich schmerzlich bewegt; und so verwirft er das Hassen, und kein Hassenstrieb haftet ihm an. Und ein Mönch, Bruder Visākho, erwirkt nach Verwerfung der Freuden und Leiden, nach Vernichtung des einstigen Frohsinns und Trübsinns die Weihe der leidlosen, freudlosen, gleichmüthig einsichtigen vollkommenen Reine, die vierte Schauung; und so verwirft er das Nichtwissen, und kein Nichtwissenstrieb haftet ihm an.«

»Was erfolgt, Ehrwürdige, aus dem freudigen Gefühle?«

»Aus dem freudigen Gefühle, Bruder Visākho, erfolgt das leidige Gefühl.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus dem leidigen Gefühle?«

»Aus dem leidigen Gefühle, Bruder Visākho, erfolgt das freudige Gefühl.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus dem weder freudig noch leidigen Gefühle?«

»Aus dem weder freudig noch leidigen Gefühle, Bruder Visākho, erfolgt das Nichtwissen.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus dem Nichtwissen?«

»Aus dem Nichtwissen, Bruder Visākho, erfolgt das Wissen.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus dem Wissen?«

»Aus dem Wissen, Bruder Visākho, erfolgt die Erlösung.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus der Erlösung?«

»Aus der Erlösung, Bruder Visākho, erfolgt die Erlöschung.«

»Und was erfolgt, Ehrwürdige, aus der Erlöschung?«

»Überschritten hast du, Bruder Visākho, das Fragen, man kann den Begriff der Frage nicht fassen. Denn um in die Erlöschung zu münden, Bruder Visākho, wird das Asketenleben geführt, in die Erlöschung geht es ein, in der Erlöschung geht es auf. Wenn es dir recht ist, Bruder Visākho, so gehe nun und bitte den Erhabenen um Aufklärung: wie es dir der Erhabene darstellen wird bewahre es.«

 

Da war nun Visākho, der Anhänger, durch die Rede der Nonne Dhammadinnā erfreut und befriedigt, erhob sich von seinem Sitze, begrüßte die Nonne Dhammadinnā ehrerbietig, ging rechts herum und begab sich dorthin wo der Erhabene weilte. Dort angelangt begrüßte er den Erhabenen ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Zur Seite sitzend erzählte nun der Anhänger Visākho dem Erhabenen Wort für Wort das Gespräch mit der Nonne Dhammadinnā. Nach diesem Berichte wandte sich der Erhabene an Visākho den Anhänger also:

»Weise, Visākho, ist die Nonne Dhammadinnā, wissensmächtig, Visākho, ist die Nonne Dbammadinnā. Wolltest du mich um Aufklärung bitten, Visākho, ich würde dir genau die selbe Antwort geben, wie sie dir die Nonne Dhammadinnā gegeben hat: denn das ist der Sinn, und also bewahre ihn.«

 

So sprach der Erhabene. Zufrieden freute sich der Anhänger Visākho über das Wort des Erhabenen.

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