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Die Presbyterianer

Walter Scott: Die Presbyterianer - Kapitel 21
Quellenangabe
authorWalter Scott
titleDie Presbyterianer
publisherG. Grote'sche Verlagsbuchhandlung
year1876
translatorBenno Tschischwitz
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20160926
projectid17cc60b6
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Kapitel XIX

Gelassnen Sinns und sorglos ritt
Er nordwärts durch die Flur,
So sah er aus im Schlachtgewühl
Und anders nicht im Sieg.

Hardyknut.

Oberst Graham von Claverhouse begrüßte die Familie, die in der großen Halle versammelt war, mit derselben Heiterkeit und Höflichkeit, die sein Benehmen am Morgen so liebenswürdig gemacht hatte. Er war sogar so aufmerksam gewesen, seinen Anzug wieder zu ordnen, Gesicht und Hände von den Spuren der Schlacht zu reinigen, so daß sein Aeußeres kaum anders erschien, als wenn er von einem Morgenritte zurückkehrte.

»Es schmerzt mich tief, Oberst Graham,« sagte die ehrwürdige alte Dame mit thränenfeuchten Augen, »sehr tief.«

»Und mich schmerzt es tief, gnädige Frau,« erwiderte Claverhouse, »daß dieses Unglück Euern Aufenthalt in Tillietudlem gefährlich machen kann, besonders, wenn ich Eure Gastfreundschaft, die Ihr noch eben den königlichen Truppen angedeihen ließet, und Eure wohlbekannte Loyalität in Betracht ziehe. Ich kam hauptsächlich hierher, Miß Bellenden und Euch zu bitten, meine Begleitung nach Glasgow anzunehmen, wenn Ihr den Schutz eines armen Flüchtlings nicht verschmäht, von wo aus ich Euch sicher nach Edinburg oder Schloß Dunbarton senden kann, je nachdem es Euch am besten scheint.«

»Ich danke Euch sehr, Oberst Graham,« erwiderte Lady Margarethe; »aber mein Schwager, Major Bellenden, hat die Aufgabe übernommen, dies Haus gegen die Rebellen zu vertheidigen, und so Gott will, werden sie Margarethe Bellenden niemals von ihrem eigenen Herde treiben.«

»Und Major Bellenden will das unternehmen?« fragte Claverhouse rasch und ein Strahl von Freude glänzte in seinem dunkeln Auge, als er auf den alten Krieger blickte. »Doch wie kann ich noch fragen, es stimmt ja ganz zu seinem übrigen Leben! – Aber habt Ihr auch die Mittel dazu, Major?«

»Alles, bis auf Mannschaft und Lebensmittel, mit denen wir schlecht versehen sind,« antwortete der Major.

»Was die Mannschaft betrifft,« sagte Claverhouse, »so will ich Euch zwanzig Bursche zurücklassen, die sich mit dem Teufel katzbalgen. Es ist von höchster Wichtigkeit, wenn Ihr den Platz nur eine Woche lang halten könnt, und in dieser Zeit werdet Ihr zuversichtlich entsetzt werden.«

»Für diese Zeit stehe ich, Oberst,« erwiderte der Major; »mit fünfundzwanzig guten Soldaten und hinreichender Munition halte ich ihn, und sollten wir auch vor Hunger an unsern Schuhsohlen kauen; aber ich hoffe, wir werden Lebensmittel aus der Umgegend bekommen.«

»Und wenn ich eine Bitte wagen dürfte, Oberst Graham,« sagte Lady Margarethe, »so möchte ich Euch ersuchen, daß der Sergeant Franz Stuart die Hilfsmannschaft kommandire, mit der Ihr unsere Garnison zu verstärken die Güte habt, es kann ihm zu seiner Beförderung dienen, und ich habe eine Vorliebe für ihn wegen seiner Geburt.«

»Die Feldzüge des Sergeanten sind zu Ende,« sagte Graham in unverändertem Tone, »er bedarf jetzt keiner Beförderung mehr, die ein irdischer Herr gewähren kann.«

»Verzeiht,« sagte Major Bellenden, indem er Claverhouse beim Arm nahm und ihn von den Damen abseits führte, »allein ich bin besorgt um meine Freunde, ich fürchte, Ihr habt noch andere wichtigere Verluste erlitten. Ich bemerkte, daß ein anderer Offizier Eures Neffen Fahne trägt.«

»Ihr habt Recht, Major Bellenden,« antwortete Claverhouse gefaßt, »mein Neffe ist nicht mehr. Er starb in Erfüllung seiner Pflicht, wie es ihm ziemte.«

»Großer Gott!« rief der Major. »Welch ein Unglück! Der schöne, tapfere, muthige Jüngling!«

»Er war das wirklich,« erwiderte Claverhouse; »der arme Richard war mir so theuer wie ein ältester Sohn, mein Augapfel und mein einstiger Erbe; aber er starb in Erfüllung seiner Pflicht, und ich – ich, Major Bellenden,« hier drückte er des Majors Hand fest in der seinigen, »ich lebe, ihn zu rächen.«

»Oberst Graham,« sagte der gerührte Veteran mit feuchten Augen, »es freut mich, daß Ihr Euer Mißgeschick mit solcher Standhaftigkeit ertragt.«

»Ich bin kein selbstsüchtiger Mensch,« entgegnete Claverhouse, »wenn auch die Welt das Gegentheil versichert, ich bin nicht selbstsüchtig, weder in meinen Hoffnungen und Befürchtungen, noch in meinen Freuden und Leiden. Für mich selbst war ich weder streng, noch habsüchtig oder ehrgeizig. Den Dienst meines Gebieters und das Wohl meines Landes habe ich stets im Auge gehabt. Ich mag wohl die Strenge bis zur Grausamkeit getrieben haben, allein es geschah zum allgemeinen Besten, und jetzt will ich meinen eigenen Schmerzen nicht mehr nachgeben als den Schmerzen anderer.«

»Ich bin erstaunt über Eure Standhaftigkeit bei all diesen betrübenden Ereignissen,« fuhr der Major fort.

»Ja,« entgegnete Claverhouse, »meine Feinde im Staatsrathe werden mir dies Unglück zur Last legen, ich verachte ihre Beschuldigungen. Sie werden mich bei meinem Fürsten verleumden, ich kann ihre Verleumdung zurückweisen. Die Staatsfeinde werden frohlocken ob meiner Flucht, ich werde die Zeit finden, ihnen zu zeigen, daß sie zu früh gefrohlockt. Dieser gefallene Jüngling stand zwischen einem habgierigen Verwandten und meiner Erbschaft, denn Ihr wißt, meine Ehe ist kinderlos, aber Friede sei mit ihm; das Vaterland kann ihn eher missen als Euren Freund Lord Evandale, der nach einem höchst tapferen Kampfe gefallen ist, wie ich fürchte.«

»Welch ein Unglückstag!« rief der Major. »Ich habe wohl davon gehört, aber dem Gerücht wurde widersprochen. Man fügte hinzu, daß der Ungestüm des jungen Mannes den Verlust des Gefechts herbeigeführt.«

»Nicht doch, Major,« versetzte Graham, »die lebenden Offiziere mag der Tadel treffen, wenn hier ein Tadel vorliegt, und laßt die Lorbeern unentweiht auf dem Grabe der gefallenen. Indessen weiß ich nicht gewiß, ob Lord Evandale todt ist, aber ich fürchte, getödtet oder gefangen muß er sein. Aus dem Getümmel hatte er sich gerettet, als wir uns das letzte Mal sprachen. Wir waren eben im Begriff, das Schlachtfeld mit einer Nachhut von zwanzig Mann zu verlassen, die übrigen waren fast alle zersprengt.«

»Sie haben sich bald wieder gesammelt,« sagte der Major und blickte aus dem Fenster auf die Dragoner, welche unten am Bache ihre Pferde fütterten und sich erfrischten.

»Ja,« antwortete Claverhouse, »meine Hallunken haben wenig Versuchung auszureißen oder sich weiter zu zerstreuen, als der erste Schrecken sie treibt. Es ist wenig Freundschaft und geringe Höflichkeit zwischen ihnen und den Bauern dieses Landes; jedes Dorf, durch welches sie kommen, ist bereit, gegen sie aufzustehen, und so werden die Schurken durch eine heilsame Furcht vor Spießen, Piken, Heugabeln und Besenstielen zu ihren Fahnen zurückgetrieben. – Doch laßt uns jetzt von Euren Planen und Bedürfnissen sprechen, und von den Mitteln, mit Euch in Verbindung zu bleiben. Um Euch die Wahrheit zu sagen, ich zweifle daran, mich lange in Glasgow halten zu können, selbst wenn ich mich mit Lord Roß vereinigt habe; denn nach diesem vorübergehenden und zufälligen Erfolge der Fanatiker wird der Teufel in allen westlichen Grafschaften los sein.«

Sie besprachen sich nun über die Vertheidigungsmittel des Majors gemeinschaftlich und verabredeten einen Briefwechsel im Fall eines allgemeinen Aufstandes, wie er zu erwarten war. Claverhouse erneuerte sein Anerbieten, die Damen nach einem sichern Orte zu geleiten, aber, alles wohl erwogen, glaubte Major Bellenden, sie würden auf Tillietudlem eben so sicher sein.

Der Oberst nahm dann höflich Abschied von Lady Margarethe und Miß Bellenden und versicherte ihnen, daß er sie jetzt zwar wider Willen in Gefahr zurücklassen müsse, es solle jedoch seine erste Sorge sein, sich in ihrer Meinung als guter und treuer Ritter wiederherzustellen, und sie könnten darauf rechnen, ihn bald zu sehen oder von ihm zu hören.

Voll von Furcht und Zweifel, war Lady Margarethe kaum im Stande, auf eine Rede zu antworten, die mit ihrer eignen Art zu fühlen und sich auszudrücken so sehr übereinstimmte; sie begnügte sich daher, Claverhouse Lebewohl zu sagen und ihm für den Beistand zu danken, den er ihnen zurückzulassen versprochen hatte. Gern hätte Editha nach Heinrich Mortons Schicksal gefragt, sie konnte aber keinen Vorwand dazu finden und tröstete sich mit der Hoffnung, daß davon in der langen Unterredung ihres Oheims mit Claverhouse gesprochen worden sei. Hierin sah sie sich getäuscht, denn der alte Ritter war so sehr mit den Pflichten seines neuen Amtes beschäftigt, daß er kaum ein anderes Wort mit Claverhouse gesprochen hatte, als was militärische Angelegenheiten betraf, und wahrscheinlich hätte er unter diesen Umständen das Schicksal seines eigenen Sohnes, wenn es für das seines Freundes auf der Wagschale gelegen hätte, vergessen.

Claverhouse ritt jetzt den Hügel hinab, auf welchem das Schloß lag, um seine Truppen wieder in Bewegung zu setzen, und Major Bellenden begleitete ihn, um das Detachement in Empfang zu nehmen, welches auf dem Schlosse bleiben sollte.

»Ich werde Inglis hier bei Euch lassen,« sagte Claverhouse, »denn in meiner Lage kann ich keinen höhern Offizier entbehren; alles, was wir durch vereinigte Kräfte thun können, ist, unsere Leute zusammenzuhalten. Doch sollte einer der vermißten Offiziere sich zeigen, so ermächtige ich Euch, ihn zu behalten, denn meine Burschen unterwerfen sich schwerlich dem Befehle eines andern.«

Die Reiter waren aufmarschirt; er rief sechszehn Mann bei Namen und stellte sie unter Befehl des Corporals Inglis, den er auf der Stelle zum Sergeanten beförderte. »Und, Leute, laßt euch noch gesagt sein,« schloß er, »ich lasse euch hier zurück, das Haus der Dame zu vertheidigen, unter dem Befehl ihres Bruders, des Majors Bellenden, eines getreuen Dieners des Königs. Ihr habt euch tapfer, mäßig, ordentlich und gehorsam zu betragen und jedem von euch wird eine schöne Belohnung zu Theil, wenn ich zurückkomme, das Schloß zu entsetzen. Im Falle einer Meuterei, Feigheit, Pflichtversäumniß oder beim geringsten Exceß im Hause kommt der Profoß und die Hanfschlinge an die Reihe. – Ihr wißt, ich halte mein Wort im Guten und Bösen.«

Er berührte seinen Hut, als er Abschied von ihnen nahm, und schüttelte dem Major herzlich die Hand.

»Lebt wohl mein tapferer, alter Freund,« sagte er; »alles Glück mit Euch und bessere Zeiten für uns beide!«

Seine Reiter waren durch die Bemühungen des Majors Allan noch einmal in erträgliche Ordnung gebracht, und trotz ihrer besudelten Uniformen und des mangelnden Glanzes hatten sie doch wieder ein weit besseres und kriegerischeres Aussehen erhalten, als sie das Schloß Tillietudlem zum zweiten Male verließen.

Major Bellenden, der sich jetzt selbst überlassen war, schickte mehrere Vedetten aus, um Lebensmittel, besonders aber Mehl herbeizuschaffen und Erkundigungen über die Bewegungen des Feindes einzuziehen. Alles, was er in dieser Beziehung erfuhr, war, daß die Insurgenten diese Nacht auf dem Schlachtfelde zu bleiben dächten. Allein auch sie hatten Streifwachen und vorgeschobene Posten ausgeschickt, und groß war die Verlegenheit und die Noth der armen Landleute, welche entgegengesetzte Befehle, hier im Namen des Königs und dort im Namen der Kirche empfingen; jene geboten, Lebensmittel nach dem Schloß Tillietudlem zu senden, die andern aber befahlen, mit den Vorräthen das Lager der gottseligen Bekenner der wahren Religion zu versehen, die jetzt für die Sache der Reformation und des Covenants aufgestanden seien und gegenwärtig in Drumclog am Loudonhügel lagerten. Jede Aufforderung schloß mit der Drohung, die Säumniß mit Feuer und Schwert zu strafen; denn keine Partei konnte sich auf die Loyalität oder den Glaubenseifer der Aufgeforderten so fest verlassen, daß sie hätte hoffen können, die Leute würden sich unter andern Bedingungen ihres Eigenthums begeben. So wußten die armen Leute nicht, auf welche Seite sie sich wenden sollten, und die Wahrheit zu sagen, es gab manche, die sich auf mehr denn auf eine Seite wendeten.

»Diese kitzligen Zeiten können den Klügsten von uns verdreht machen,« sagte Niel Blaue, der kluge Wirth, »wir dürfen nur nicht die Ruhe verlieren. – Jenny, wie viel Mehl ist auf dem Speicher?«

»Vier Scheffel Hafermehl, zwei Scheffel Gerstenmehl und zwei Scheffel Erbsenmehl,« war Jennys Antwort.

»Gut, Kind,« fuhr Niel Blaue mit einem tiefen Seufzer fort; »Balduin soll das Erbsen- und Gerstenmehl ins Lager von Drumclog bringen, er ist ein Whig und war der alten Pächterin Ackerknecht. Die Kuchen von dem Gemengsel werden ihren bäurischen Magen schon bekommen. – Er muß sagen, es sei die letzte Unze Mehl im Hause, oder, wenn er sich bedenkt zu lügen, doch das ist nicht wahrscheinlich, denn es geschieht ja zum Besten des Hauses, so mag er warten, bis Duncan Glen, der alte versoffene Reitersmann, das Hafermehl nach Tillietudlem bringt, nebst meinem unterthänigsten Empfehl an die gnädige Frau und den Major, und ich hätte nicht mehr so viel, um mir eine Suppe davon zu kochen, und wenns Duncan gut bestellt, so kriegt er ein Glas so starken Whisky, daß ihm die Flamme himmelblau aus dem Maule schlagen soll.«

»Aber was sollen wir denn selbst essen, Vater,« fragte Jenny, »wenn wir alles Mehl fortschicken, das im Kasten und auf dem Speicher ist?«

»Wir müssen uns ein Weilchen mit Weizenmehl begnügen,« sagte Niel in ergebungsvollem Tone; »es ist keine üble Speise, obgleich nicht so stärkend für einen schottischen Magen als geschrotenes Haferkorn; die Engländer leben fast ganz davon, aber freilich, die Puddingsmagen kennen nichts Besseres.«

Während die Klugen und Friedfertigen, wie Niel Blane, es mit beiden Parteien zu halten suchten, griffen diejenigen überall zu den Waffen, welche mehr Gemein- oder Parteigeist hatten. Die Royalisten im Lande waren nicht sehr zahlreich, aber sie waren durch Vermögen und Einfluß angesehen, da sie aus Landeigenthümern von alter Herkunft bestanden, die mit ihren Brüdern, Vettern und Angehörigen bis ins neunte Glied, sowie mit ihrem Gesinde eine Art von Miliz bildeten, die es wohl vermochte, ihre eigenen Steinhäuser gegen einzelne Insurgentenhaufen zu vertheidigen, ihnen Kriegsvorräthe zu verweigern und Zufuhren aufzufangen, welche ins presbyterianische Lager geschickt wurden. Die Nachricht, daß das Schloß Tillietudlem vertheidigt werden solle, ermuthigte die Königlichen in hohem Grade, denn sie betrachteten es als einen festen Punkt, in welchem sie Zuflucht finden könnten, wenn es ihnen unmöglich werden sollte, den regellosen Krieg fortzusetzen, den sie jetzt begannen.

Auf der andern Seite stellten die Städte, Dörfer, Pachtgüter und kleinen Besitzungen zahlreiche Verstärkungen für die presbyterianische Sache. Diese hatten durch den Druck der Zeit am meisten gelitten. Sie waren erbittert und durch vielfältig erlittene Erpressungen und Grausamkeiten zur Verzweiflung getrieben, und obgleich sie keineswegs unter sich einig waren, was den Zweck dieses furchtbaren Aufstandes und die Mittel betraf, durch welche dieser Zweck erreicht werden sollte, so betrachteten ihn die meisten als einen von der Vorsehung eröffneten Ausweg, um die lang entbehrte Gewissensfreiheit zu erhalten und das Joch einer Tyrannei abzuschütteln, die gegen Leib und Seele zugleich gerichtet war. Viele dieser Leute griffen also zu den Waffen und rüsteten sich, nach der Ausdrucksweise ihrer Zeit und Partei, ihr Loos zu werfen mit den Siegern von Loudonhill.

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