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Die Pilger der Wildnis

Johannes Scherr: Die Pilger der Wildnis - Kapitel 15
Quellenangabe
pfad/scherr/pilgerw2/pilgerw2.xml
typefiction
authorJohannes Scherr
titleDie Pilger der Wildnis
publisherA. Anton & Co.
printrun13. bis 22. Tausend
editorJ. Jastrow
illustratorG. A. Cloß
year
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090315
projectidf8d5c12e
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14. Ballspielfest bei Fort Tabor.

Das Fort Tabor, auf dem linken Ufer des Pawtucket an der Grenze zwischen den Kolonien von Massachusetts und Plymouth erbaut, sollte den in der Gegend zerstreuten Ansiedlern einen Zufluchtsort bieten und zugleich durch Beherrschung der Furt über den Fluß die Verbindung seiner beiden Ufer offen halten. Eine doppelte Palisadenreihe umfriedete ein längliches Viereck, dessen vier Winkel durch ebenso viele Blockhäuser zur Aufnahme der Besatzung und von Flüchtlingen gebildet wurden. Außerdem war für letztere auf dem freien Raum inmitten des Vierecks eine Anzahl von Hütten aufgeschlagen und ein großer Schuppen für das Vieh. Mitten durch die dem Fluß abgekehrte Seite führte nach der Pawtucketprärie ein Bohlentor, dessen zwei Flügel von innen durch einen schweren Balken zugesperrt werden konnten. Über diesem Eingang erhob sich noch eine Aufblockung, eine Warte, wie die Zinnen alter Burgen. Auf dieser Warte stand der Stolz von Fort Tabor, eine Falkaune, mit der man Eisenkugeln von zwei bis vier Pfund schleudern konnte.

In gewöhnlichen Zeiten bestand die Besatzung nur aus einem Halbdutzend Invaliden, denen die Kolonialregierungen auf diese Art eine anständige Versorgung sicherten, mit einem Sergeanten als Vorgesetzten. Er besorgte zugleich auf Rechnung seiner Auftraggeber den Tauschhandel, ein Geschäft, in dem ihm freilich die Insassen von Merry-Mount meistens den Rang abliefen. Die Indianer hatten Fort Tabor als einen wichtigen Punkt ansehen gelernt. Hier waren Verhandlungen zwischen ihren Häuptlingen und den Bevollmächtigten der Kolonien geführt worden. Hier hatte das Ratsfeuer gelodert, die Friedenspfeife ihren Umgang gehalten und war mancher Vertrag abgeschlossen worden. Auf der Prärie hatte auch seit vielen Jahren der ehrwürdige Apostel der Indianer, John Elliot, den umwohnenden Stämmen die Lehren des Christentums gepredigt.

So war Fort Tabor ein von den Eingeborenen vielbesuchter Ort, und unter gewöhnlichen Umständen hätten es Willem und Thorkil gar nicht auffallend gefunden, daß sie, nach Einbruch der Nacht mit Lovely und de Lussan beim Fort angelangt, einen großen Raum auf der Prärie mit indianischen Büffelfellzelten bedeckt sahen. Die Schutzsuchenden waren bereitwilligst aufgenommen worden, und Thorkil hatte in einem der Blockhäuser gegen die Flußseite ein bequemes Plätzchen für Lovely ausfindig gemacht, obgleich das Fort mit Menschen, namentlich Frauen und Kindern ziemlich vollgepfropft war. Nach dem Überfall von Swanzey und dem Zug König Philipps gegen die Ansiedlungen im Westen waren sie von ihren Männern und Vätern hierher gebracht worden.

Als die Regierung von Boston vom Losbrechen König Philipps Mitteilung erhalten, hatte sie sogleich einen Trupp von dreißig Milizen unter dem Befehl eines Majors Moseley zur Besetzung des Forts Tabor abgesandt. Der Major, der sich seine Kriegslorbeeren schon unter den Fahnen Gustav Adolfs in Deutschland und später unter dem kaiserlichen Banner in Ungarn gegen die Türken erworben, hatte Gelegenheit gehabt, in früheren Kämpfen der Ansiedler mit den Eingeborenen seine Tapferkeit so sehr zu bewähren, daß die letzteren ihn gehörig fürchteten. Sie nannten ihn den »Häuptling mit den zwei Skalpen«, weil er eine Perücke trug. Ungeachtet der guten Dienste aber, welche Moseley den Kolonien geleistet hatte, war seine Wahl zum Befehlshaber von Fort Tabor, falls man auf die Behauptung dieses Platzes irgendwie Gewicht legte, keine glückliche zu nennen. Denn fürs erste verachtete er die »grölzenden Giaurs« viel zu sehr, um ihnen gegenüber stets die nötige Vorsicht zu beobachten, fürs zweite war er, stolz auf seine kriegerischen Erfahrungen, ganz darauf versessen, den Krieg nach europäischen Grundsätzen zu führen, wie er es sich auch nicht nehmen ließ, in der für den Waldkrieg höchst ungeeigneten Tracht eines Hauptmannes einer Musketierkompanie Kaiser Leopolds I. an der Spitze seiner Milizen zu marschieren. Er war leichtgläubig, so daß man ihm leicht etwas weismachen konnte, und doch ein Starrkopf, der sich von einer einmal gefaßten Meinung schlechterdings nicht mehr abbringen ließ.

So war es auch Groot Willem, al» er am Morgen nach seiner Ankunft mit dem Major auf der Warte am Eingang des Forts stand, durchaus nicht möglich, den Starrkopf zu überzeugen, daß er auf der Hut sein müsse vor den auf der Prärie lagernden Ripmulen und ihrem verschlagenen Häuptling, dem »Truthahn«.

»Bah, mit Euren Teufeleien!« warf ihm der Major entgegen. »Ist eitel dummes Zeug – Passateremtetem! Das Lumpengesindel da unten hat seine Maisernte eingeheimst und ist nun gekommen, nach seiner Gewohnheit wie alle Jahre auf der Pawtucketprärie das große Ballspielfest zu begehen.«

»Das scheint ganz unverfänglich. Aber dennoch, Major, seid auf Eurer Hut.«

»Ei, zum Teufel, Mann, meint Ihr, ich wüßte nicht, was mein« Pflicht sei? Sag' Euch, wollte dem ganzen indianischen Kriegslärm mit ein paar tüchtigen Kompanien und zwei Kartaunen schnell ein Ende machen. Übrigens ist er schon am Auslöschen. Da war vorgestern am späten Abend der Tom Morton da – ein lustiger Hund bei Krug und Becher, Passaretemtetem! – der gab mir Nachricht, daß Roger Williams namens der Kolonien dem Wampanogen und dem Naragansetter Vergleichsvorschläge gemacht hätte, und die Häuptlinge hätten sich bereit erklärt, dieselben anzunehmen.«

»Der brüllende Tom war vorgestern hier?« »Ja, eben der. Der Kerl wollte mir noch mehr sagen, aber da sahen wir gegen Tagesanbruch einen mächtigen Feuerschein, und weil er meinte, sein Merry-Mount stände in Flammen, ist er wie toll davongeritten!« »So, so« entgegnete Willem, ein Lächeln verbeißend. »Aber glaubt Ihr denn, Major, dem brüllenden Tom? Was der Euch von einem bevorstehenden Friedensschlusse mit den beiden Häuptlingen vorgeflunkert hat, ist verdammte Teufelei. In Providence, woher ich gekommen bin, weiß man nichts von diesem Frieden. Ha –! was ist das?« unterbrach sich der Alte und spähte mit weiten Augen auf die Prärie hinab.

»Nun, was ist? Was ficht Euch an, Mann?«

»Was mich anficht? Hört, Major, ich will mein Roer gegen einen indianischen Bogen wetten, wenn ich nicht da unten den höllischen Annawon aus einem Zelt in ein anderes schlüpfen sah.«

»Bah. Ihr seht Gespenster am hellen Tag, alter Waldmensch. Wie sollte Annawon hierher kommen?«

»Auf einem der vielen Pferde, die der Schurke schon gestohlen hat. Zum letztenmal, Major, ich fürchte, es ist Unheil um den Weg; habt acht auf das Fort!«

»Ei, so will ich alles rothäutige Strolchenpack mit Haut und Haar auffressen, wenn Ihr mir nicht allmählich höllisch langweilig vorkommt – Passateremtetem! Hört auf mit Eurer Litanei, Mann!«

»Död und Duivel!« brummte Willem, »dieser Perückenmensch hat einen Schädel, härter als der des ältesten Büffels. Major,« sagte er laut, »ich will in das indianische Lager, um zu sehen, ob ich mich getäuscht habe. Ist der Bursche wirklich da, so müßte es mit dem Satan zugehen, wenn ich ihn nicht aufspürte.«

Zwei Stunden darauf kehrte Groot Willem zurück, ohne etwas Verdächtiges gefunden zu haben; aber seinen starken Argwohn wurde er nicht los. Er war in dem Lager wie ein alter Freund aufgenommen worden, und der Häuptling hatte ihm in seinem Zelte einen mit Büffelmark belegten Bärenschinken zum Frühstück vorsetzen lassen. Aber etwa hinter die Schliche oder geheimen Pläne seines Wirtes zu kommen, war dem alten Trapper nicht gelungen. Willem sah von Waffen nur wenige Bogen und leichte Jagdspeere. Alles schien in lärmender Fröhlichkeit mit den Vorbereitungen zu dem Spiele auf dem freien Platz zwischen dem Fort und dem Lager beschäftigt zu sein.

Als der Trapper das Lager verließ, begaben sich auch die Indianer in zwei Gruppen von je hundert Mann nach dem Spielplatze, voran die beiden Spieler, ihre mit Bändern und allerlei Zierat geputzten Ballstöcke hoch in den Händen tragend. Alle trugen nur um die Hüften einen mit Glasperlen verzierten Gürtel mit einem flügelartigen Schweif von Büffelschwanzhaaren und weißen Federn. Frank und stolz schritten sie gemessenen und doch leichten Schrittes einher, und ihre dunklen Augen leuchteten im Vorgefühl der Festfreude. Zwischen den beiden Reihen gingen die Weiber, einen einförmigen Gesang anstimmend. Den Zug beschloß der Häuptling, begleitet von vier alten Medizinmännern, den Preisrichtern. Sie schüttelten ihre Rasseln und machten damit einen gewaltigen Lärm.

Durch das weit geöffnete Tor drängten aus dem Fort die Frauen mit ihren Kindern auf den Armen und an den Händen, um das Schauspiel zu sehen. Auch die Milizsoldaten mit ihrem Befehlshaber hatten sich ungefähr fünfzig Schritt seitwärts von der Pforte auf der Prärie aufgestellt. Als Groot Willem im Vorbeigehen nochmals den Major ermahnte, das Fort und die Blockhäuser besetzen zu lassen, schlug er wieder den wohlgemeinten Rat in den Wind.

Der alte Jäger ging mißmutig durch das Tor, um auf die Warte zu steigen, auf der er Lovely, Thorkil und de Lussan wahrgenommen hatte.

»Nun, der Junge hat doch wenigstens seine Büchse nicht vergessen, wie da unten die törichten Kerle aus den Ansiedlungen,« murmelte er zwischen den Zähnen.

»Was habt Ihr denn. Willem?« fragte Thorkil obenhin, der sich der harmlosen Neugier freute, womit Lovely die fremdartige Schaustellung da unten betrachtet«.

»Was ich habe? Nichts, Junge,« entgegnete der Alte. »Aber,« brummte er vor sich hin, »der lebendige Satan muß mich betört haben, daß ich den Gedanken faßte, das arme Kind in dieses verdammte Fort zu bringen.«

Auf dem Spielplatze waren in einem Abstände von ungefähr fünfzig Ruten die beiden Malzeichen errichtet, zwei etwa fünfundzwanzig Fuß hohe und sechs Fuß voneinander entfernte Stangen, die oben durch eine dritte Stange verbunden waren. Eine einzelne Stange in der Mitte zwischen beiden Zielen bezeichnete den Ort, wo der Ball ausgeworfen werden sollte. Die beiden Spielparteien ordneten sich um die Malzeichen. Jeder Spieler hielt in jeder Hand einen kurzen Stock, dessen Ende zu einem länglichen, mit einem Netz überzogenen Reifen umgebogen war. Die Kunst des Spiels bestand darin, daß der Spieler hochaufspringend den Ball zwischen den Netzen seiner Stöcke auffing und weiter schleuderte. Jede Partei strengte alle Kräfte an, den Ball zu fangen und zwischen die Stangen ihres Malzeichens zu werfen. Das Spiel war gewonnen, wenn es einer Partei gelang, den Ball hundertmal in ihr Malzeichen zu werfen.

»Der ›Truthahn‹ hatte mit den vier Medizinmännern bei der mittleren Stange Platz genommen und rauchte mit ihnen die Friedenspfeife. Die Weiber führten inzwischen einen Tanz auf, den sie mit ihrem Gesang an den großen Geist begleitetem Dann stellten sie sich ganz nahe an dem Tore des Forts in einem dichtgedrängten Haufen auf, scherzend und lachend und im voraus mit der Geschicklichkeit ihrer Männer oder Liebhaber prahlend.

Nachdem auch die beiden Spielparteien ihren Tanz aufgeführt hatten, erhob sich der Häuptling, spannte den Bogen und schoß rückwärts gewandt einen Pfeil hoch über die Köpfe der Schar hinweg in die Prärie hinaus. Sofort warf einer der Medizinmänner den Ball hoch in die Luft. Der Kampf begann und bot mit dem Durcheinanderwimmeln von Hunderten schlanker Gestalten, die in unermüdlicher Beweglichkeit die mannigfaltigsten Gruppen bildeten, ein höchst belebtes Schauspiel voll malerischen Reizes.

Hüben und drüben wurde mit der gleichen Geschicklichkeit und Hartnäckigkeit gespielt, und die Aufmerksamkeit der Zuschauer wurde aufs höchste gefesselt.

In dem Gewirre des immer aufgeregteren Spieles, der Triumphgeschreie oder Hohnrufe der Weiber behauptete nur der Häuptling seine kalte Ruhe. Er hatte sich erhoben und richtete unbeweglich seine Blicke auf das Fort.

Der alte Trapper kann sich der steigenden Teilnahme, welche das Spiel in allen Zuschauern erregt, nicht völlig entschlagen. Als er aber zufällig seinen Platz verändert und nach rückwärts auf das Fort sieht, da schreckt er zusammen: denn aus den beiden Blockhäusern an der Flußseite steigen plötzlich zwei Rauchsäulen empor. Eine Ahnung von dem, was kommen würde, durchblitzt ihn.

Im selben Augenblick fliegt der Ball gegen die offene Pforte. Der Häuptling springt einige Schritte vorwärts, erhebt zielend seinen Bogen, der Pfeil schwirrt von der Sehne, der Major sinkt zu Boden.

Der ganze Schwarm der Spieler stürzt dem Balle nach. Wie sie an den Weibern vorbeieilen, reichen diese ihnen Tomahawks, die sie unter ihren Tuniken verborgen hatten, und die Waffen schwingend fallen die Wilden in das vom Häuptling angestimmte Kriegsgeschrei ein und stürmen auf das offene Tor los.

»Feuer im Fort!« brüllt Groot Willem von der Warte herab.

Als sich der Häuptling auf den Major stürzen will, um ihn zu skalpieren, trifft ihn eine Kugel aus Willems Roer. Thorkils Büchse wirft den nächsten zu Boden. »Herein mit euch, Männer! Werft die Pforte zu, wenn euch euer Leben lieb ist!« ruft der Trapper den vor Schreck erstarrten Weißen zu. Aber seine Mahnung verhallt in dem furchtbaren Aufruhr.

Einen Augenblick stutzen die Wilden beim Fall ihres Häuptlings, aber jetzt schallt aus dem Innern des Forts das Kriegsgeheul der Wampanogen, die von den brennenden Blockhäusern her mit rasendem Geschrei gegen das Tor anstürmen, allen voran der grimmige Annawon.

»Ha, du bist's, Höllenhund?« schreit der Trapper und schlägt die Büchse auf ihn an. Aber im wirren Menschenknäuel an der Pforte ist er verschwunden.

Das Feuer verbreitet sich mit reißender Schnelligkeit. In das Geheul der Wilden, die mit Tomahawk und Messer unter den wehrlosen Frauen und Kindern wüten, in die Todesschreie der Schlachtopfer, in das Geprassel des Brandes mischt sich das Brüllen des Viehes, dessen Schuppen von den Flammen ergriffen ist.

»Thorkil, habt acht auf Lovely! Wir müssen hinaus! Voran, Kapitän!«

De Lussan stürzt sich mit gezogenem Säbel auf die Feinde, Groot Willem schmettert mit dem Kolben seines Roers Wampanogen nieder, die von innen das Tor sperren. Thorkil, seine Braut mit dem linken Arm umfassend, wehrt mit seiner Büchse die Wilden ab. Der Platz vor dem Tore wird frei, aber schon im nächsten Augenblick versperrt der Schwall von weißen Männern und Frauen, die von den Nipmuken hereingedrängt werden, die Öffnung wieder.

»Steht fest, ihr Männer!« herrscht der Flibustier die Milizen an. »Sammelt euch um mich! Kämpft mit Fäusten und Zähnen!«

Einige Männer haben ihre Messer zur Hand, andere raffen die Tomahawks der erschlagenen Wilden vom Boden, sie scharen sich um die Frauen, in deren Mitte Thorkil seine Verlobte läßt, um sich mit seinen beiden Freunden an die Spitze des Haufens zu stellen.

»Wir müssen den Durchbruch nach der Prärie versuchen,« ruft Groot Willem aus, »das Feuer kommt uns auf den Nacken. Es hat schon dort hinten den Pulverraum erfaßt!«

Ein entsetzliches Gekrach und Geprassel! Eine ungeheure Flammengarbe wirbelt in die Luft und überschüttet die verzweiflungsvolle Gruppe mit einem Funkenregen.

»Haltet zusammen!« donnerte de Lussan. »Vorwärts! Hussa, Gloria und Desdemona!«

Der Ausfall gelingt. Die Nipmuken prallen zurück. Die Weißen gelangen auf die Prärie. Aber die Wampanogen heften sich an die Fersen der kleinen Schar. Gellend ertönt das Kriegsgeschrei Annawons, und das Geheul der Nipmuken gibt Antwort.

Eine doppelte und dreifache Kette von roten Kriegern bildet sich um das Häuflein der Weißen, immer enger wird die Kette, immer mehr drängen die Wilden heran. Ihr Gebrüll steigert sich zur Raserei. Noch sieht man eine kleine Weile den Säbel des Flibustiers über dem schrecklichen Gewühle blitzen und die Büchsenkolben Willems und Thorkils schwingen – dann quillt und brodelt alles in einen wilden, wüsten Wirbel zusammen, und das Siegesgeschrei der Wilden erschüttert die Luft.

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