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Die lustigen Weiber von Windsor

William Shakespeare: Die lustigen Weiber von Windsor - Kapitel 23
Quellenangabe
typecomedy
booktitleEin Sommernachtstraum ? Der Kaufmann von Venedig ? Viel Lärm um nichts ...
authorWilliam Shakespeare
translatorWolf Graf von Baudissin
year1979
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3-257-20635-6
titleDie lustigen Weiber von Windsor
pages333-335
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Zweite Szene

Straße in Windsor

Es treten auf Frau Page, Frau Fluth und Doktor Cajus

Frau Page.
Herr Doktor, meine Tochter ist in Grün; wenn Ihr Eure Zeit erseht, faßt sie bei der Hand, fort mit ihr zur Dechanei, und macht's in aller Schnelligkeit ab. Geht voraus in den Park; wir beide müssen zusammengehn.

Cajus.
Ik weiß, was ik 'aben su tun: Adieu! (Ab.)

Frau Page.
Lebt wohl, Herr Doktor. Mein Mann wird sich nicht so über Falstaffs Bestrafung freuen, als er über des Doktors Heirat mit meiner Tochter wüten wird; aber das tut nichts. Besser ein wenig Schmälen als eine Menge Herzeleid.

Frau Fluth.
Wo ist denn Annchen und ihr Feentrupp? Und der wallisische Teufel Evans? –

Frau Page.
Sie lauern alle in einer Grube, dicht an Hernes Eiche, mit verdeckten Lichtern, die sie, nachdem Falstaff und wir zusammengekommen sind, plötzlich in der Dunkelheit werden leuchten lassen.

Frau Fluth.
Das muß ihn durchaus erschrecken.

Frau Page.
Erschreckt's ihn nicht, so wird er gefoppt, und erschrickt er, so wird er um soviel mehr gefoppt.

Frau Fluth.
Wir wollen ihn recht ausbündig verraten!

Frau Page.
Rechtmäßig ist Verrat und dünkt uns ritterlich,
Und träf er solche Löffler noch so bitterlich.

Frau Fluth.
Die Stunde naht: Zur Eiche hin! zur Eiche! –

(Sie gehn ab.)

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