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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 97
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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97.

Mittwoch abends. [1775.]

Mein lieber Freund, wüßte ich nur, ob mein Sinnen und Sehnen Traurigkeit oder Erwartung sein soll? Was es auch sei, es wird in jedem Falle Ihnen geweiht sein. Ob Sie mir Freude nehmen oder geben, ich werde Sie zärtlich lieben.

Sie haben mir gar nicht erzählt, ob Sie im »Gustav [Wasa]« gewesen sind. Soviel ich mich erinnere, ist es ein sehr schlechtes Stück, barbarisch geschrieben.

Ahnen Sie, was ich Ihretwegen aufgebe? Ich könnte der Gegenwart, der Zukunft und der ganzen Welt entsagen für Sie. Nur meine Erinnerungen gehen mir über das Leben, ja über den Tod. Ohne sie könnte ich nicht auf ihn warten.

Suchen Sie meine beiden Briefe, die Sie aus Vorsicht in Ihren Schreibtisch eingeschlossen haben.

Guten Abend!

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