Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Julie de Lespinasse >

Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 31
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
Schließen

Navigation:

31.

Mittwoch, den 11. Mai 1774.

Sie kennen mich noch nicht. Es ist fast unmöglich, meine Eigenliebe zu verwunden. Mein Herz ist so nachsichtsvoll!

Tatsächlich, die Abendgesellschaft gestern war wie einer von jenen faden Romanen, bei denen die Leser zusammen mit dem Autor gähnen. Man muß sich da trösten, wie der König von Preußen, der bei einer etwas denkwürdigeren Gelegenheit gesagt hat: »Ein andermal machen wir die Sache besser!«

Große Ereignisse erregen Freude oder Betrübnis. Sie werden es nie vergessen, daß Sie am Sterbetage Ludwigs XV. den ganzen Abend in tiefer Mattigkeit waren. Glauben Sie mir, es gibt schmerzlichere Erinnerungen als diese. Seien Sie gegrüßt!

 << Kapitel 30  Kapitel 32 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.