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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 20
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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20.

Freitag abends. [1. November 1773]

Da bin ich schon wieder! Sehr schüchtern. Wenn ich nicht habe, was ich liebe, so bin ich am liebsten ganz allein. Dann plaudere ich um so vertraulicher und ungezwungener mit meinen Freunden. Ich habe eben drei Stunden lang Briefe geschrieben, und ich bin halb blind, aber doch nicht ermüdet.

Frau von Boufflers hat mir erlaubt, Sie um eine Abschrift ihres Briefes zu bitten. Bringen Sie sie mir morgen, ich bitte Sie darum; bringen Sie mir auch Ihren entzückenden Roman, die Fortsetzung Ihres Reisetagebuches. Es macht mir ein unbändiges Vergnügen. Werde ich Sie vormittags oder abends sehen? Morgens wäre mir lieb, weil das früher ist, abends, weil dann Ihr Besuch länger dauert. Kurz und gut, mir ist alles lieb, was Sie mir just gewähren wollen.

Guten Abend! In der letzten Nacht habe ich kein Auge zugetan.

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