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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 198
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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198.

Freitags, sechs Uhr abends. [März 1776.]

Ach ja, ich verstehe schon Ihre Großmut. Sie möchten, ein andrer soll mich wieder an das Leben fesseln oder mich wenigstens dem Tod entreißen, dem Sie mich geweiht haben.

Wie dankbar muß ich Ihnen sein! Der Haß könnte nicht besser für mein Glück und meinen Frieden gesorgt haben, der Haß, mit dem Sie damals – hätte es der Himmel nur gefügt! – mein schamloses Entgegenkommen hätten beantworten sollen, statt mit dem unheilvollen Gefühl, das Sie verleitet hat, mir das Leben zu retten!

Doch das wollte ich Ihnen nicht sagen; ich wollte mich bei Ihnen dafür bedanken, daß Sie mir Nachricht gegeben und von mir welche erbeten haben. Sie lauten über mich schlechter denn je, aber immer noch zu gut.

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