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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 195
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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195.

Mitternachts. [März 1776.]

Sie müssen mir schreiben!

So sagen Sie. Wahrlich, ebensogut könnten Sie sagen: Klettern Sie auf den Mond!

Mein lieber Freund, ich will es tun. Es tut mir nur leid, daß ich es nicht lediglich auf Ihre Bitte hin tue. Ein andrer [d'Alembert] hat mich dazu genötigt, Tränen in den Augen. Verzeihen Sie mir das!

Aber ich finde mich nicht. Warum bin ich so heftig erbittert auf mein Leben? Hat sich je jemand besser auf die Liebe verstanden als ich? Du lieber Gott, dieser Ruhm ist mit dreißig Jahren Leids, und zuguterletzt mit dem Tode, genug bezahlt. Ich glaube nicht, daß mich die Kinder der Welt darum beneiden.

Gute Nacht, mein Lieber! Schreiben Sie mir!

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