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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 176
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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176.

Donnerstags elf Uhr abends. [Dezember 1776]

Sie morden mich! Ach, lassen Sie mich sterben oder machen Sie mich gesund! Keine Entschuldigungen! Nur wenn Sie selber tot wären oder wenn Sie jemandem das Leben hätten retten müssen, nur dann gäbe es eine Entschuldigung.

Ach, ich sterbe. Mein Seele ist fassungslos. Sie haben mich heute morgen aufgeregt und mich dann verlassen!

Lieber Freund, ich sehe es kommen. Sie werden mich zwingen, Ihnen eines Tages einen großen Kummer zu bereiten. Vielleicht auch eine Erleichterung! Dieser Gedanke gibt mir Mut. Aber wenn ich Sie von mir erlöse, wer wird Sie von Ihrer Reue erlösen?

Gute Nacht! Schlafen Sie gut und träumen Sie genau so viel Schönes, als Sie mir Angst und Qual bereitet haben.

Kommen Sie morgen vormittag nicht.

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