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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 130
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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130.

Montags abends. [17. Juli 1775.]

Die große Klatscherei ist zu meinem größten Ruhme beigelegt. Man ist allgemein der festen Überzeugung, daß Frau du Deffand das boshafteste Geschöpf ist, das Gott oder der Teufel je geschaffen hat. Das Schiedsgericht, dem die Affäre unterbreitet worden ist, war zusammengesetzt aus der Herzogin d'Anville, dem Gesandten [Caraccioli], Herrn von Vaines und mir. Sie können sich vorstellen, daß die Sache nicht vonstatten gegangen ist, ohne daß der Gesandte dabei vor Lachen halb erstickte. Trotzdem hat er sich der Sache bestens gewidmet. Ich bin ihm sehr verpflichtet. Im übrigen habe ich für diese ganze Sache nur Interesse, dieweil ich mit Ihnen in Frieden bin.

Leben Sie wohl, lieber Freund, leben Sie wohl!

Sie tun mir weh, Sie quälen mich. Sie haben mich tief verwundet. Aber ich liebe Sie. Meine Liebe wird mir Balsam oder Gift sein, je nachdem Sie das wollen. Aber Adieu!

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