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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 129
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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129.

Sonntags mitternachts. [16. Juli 1775.]

Herr von Vaines hat mir eben das Paket von Ihnen überbracht. Daß Sie ihm geschrieben haben, hat mich sehr gefreut. Wem gilt denn das erste, das einzige Interesse meines Lebens?

Das große Unglück ist, daß Ihr Glück nicht eins ist mit meinem. Die Pflichten und die Tugend, das sind heilige Gebote, die man halten muß. Aber liegt darin Glück? Liegt darin Genuß?

Gute Nacht! Leib und Seele sind mir abgespannt. Ich habe Ruhe nötig, und Sie? Ihr Hauptbedürfnis ist ewige Unruhe.

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