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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 117
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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117.

Ich danke Ihnen für Ihre Zeilen. Ich bedurfte ihrer. Drei verschiedene Mittel hatte ich versucht, Nachricht über Sie zu bekommen, aber ohne Erfolg.

Wenn Sie mich heute abend hätten sehen wollen, so wäre ich zu Ihnen gekommen. Ich bin wie jener Mann in der Bibel: Ich warte. Man braucht mir nur zu sagen: »Komme!« So komme ich. Sagen Sie mir demgemäß, wollen Sie mich morgen um ein Uhr oder um fünf haben? Das wäre auf meinem Hinweg zu Vaines oder auf meinem Rückwege von ihm.

Gute Nacht! Wenn Sie heute abend zu Haus geblieben sind, wie ich hoffe, so hätten Sie es mir eigentlich sagen lassen können. Aber offenbar hatten Sie keine Sehnsucht, mich das wissen zu lassen. Also ist's gut so.

D'Alembert hat einen Riesenerfolg in der Akademie gehabt. Er hat seine Lobschrift auf Bossuet vorgelesen. Ich werde morgen um acht Uhr zu Ihnen schicken. D'Alembert wird um zehn oder um zwölf kommen. Ich selber komme nur, wenn Sie mir sagen lassen, daß ich kommen soll.

Gute Nacht! Schlafen Sie diese Nacht gut! Ruhen Sie sich aus und vergessen Sie alle die Leiden! Aber das ist wohl nicht erst nötig?

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