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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 114
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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114.

Donnerstags.

Ihr Briefchen klingt so von oben herab. Ist das ein Widerhall Ihres Glückes? Dann darf ich mich nicht beklagen, aber Sie sollen doch wissen, daß ich gönnerhaftes Erbarmen nicht vertragen kann. Das ist für meine Seele zu niedrig. Ihr Mitleid würde meinem Unglück die Krone aufsetzen. Ersparen Sie mir das! Kommen Sie zu der Überzeugung, daß Sie mir nichts schulden und daß ich nicht mehr für Sie existiere. Mehr verlange ich nicht von Ihnen. Aber nur ja keine Rückfälle in jene Bejammerung, die den zu Tode kränkt und demütigt, dem sie gilt.

Wie geht es Ihnen? Gehen Sie nach Versailles?

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