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Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse

Julie de Lespinasse: Die Liebesbriefe der Julie de Lespinasse - Kapitel 110
Quellenangabe
typeletter
authorJulie de Lespinasse
titleDie Liebesbriefe der Julie de Lespinasse
publisherLehmannsche Verlagsbuchhandlung
printrun1. bis 5. Tausend
year1920
translatorArthur Schurig
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20060904
projectidefb38b95
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110.

Montags, 10 Uhr. [Mai 1775.]

Hat mich der Freund betrübt, so stillt er auch die Tränen ....

Es sind Worte von Ihnen, die ich zitiere.

Man hat mir erzählt, daß man Sie heute vormittag bei einem Miniaturenmaler gesehen hat. Sie sollen erstaunlich gut getroffen worden sein.

Die junge Dame ist der Zeit wert, die Sie ihr bei dem Maler geopfert haben. Ich habe gefunden, sie ist reizend und wohl würdig des Interesses, das sie Ihnen einflößt. Ebenso ist das Wesen, das Gesicht und das Benehmen ihrer Mutter liebenswürdig und anziehend. Ja, Sie werden glücklich werden, und eines Tages wird selbst eine von Ihnen verlassene Geliebte, ich meine Frau von M[ontsauge], Ihnen sagen:

Niemals kann man erröten ob hingenommener Schande, Wenn man am Täter sich rächt durch eine selbstlose Tat.

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